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Bewährungsstrafe für Familienvater
Die Berufungsfrist beträgt 40 Tage.

Bewährungsstrafe für Familienvater

Foto: Pierre Matgé
Die Berufungsfrist beträgt 40 Tage.
Lokales 23.04.2018

Bewährungsstrafe für Familienvater

Weil er seine Töchter missbraucht hatte, wurde ein Familienvater zu einer achtjährigen Freiheitsstrafe, die komplett zur Bewährung ausgesetzt wurde, verurteilt.

(SH) - Acht Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung. So lautet das Urteil gegen einen 39-jährigen Mann. Der Familienvater soll seine älteste Tochter, Jahrgang 2000, geschlagen, an intimen Stellen angefasst und vergewaltigt, sowie deren zwei Jahre jüngere Schwester körperlich misshandelt haben. Die Vorfälle gehen auf die Zeit zwischen 2010 und 2014 zurück.

Die Mädchen hatten bei der Polizei gegen den Vater geklagt, vor Gericht ihre Aussagen jedoch teilweise revidiert. Der Angeklagte hatte während der Verhandlung alle Vorwürfe von sich gewiesen. Dass er während der Ermittlungen ein Teilgeständnis abgelegt hatte, erklärte der Nepalese dadurch, dass er die englische Sprache, in der er vernommen wurde, nicht verstanden hatte.

Eine achtjährige Haftstrafe wird nicht oft komplett zur Bewährung ausgesetzt. Hier spielt es wohl eine Rolle, dass seit der Tat etliche Jahre vergangen sind.


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