Bettemburger Schwimmbad

Glasflasche zerborsten, Mitarbeiterin verletzt

Im Bettemburger Schwimmbad kam es am Donnerstag zu einem Arbeitsunfall
Im Bettemburger Schwimmbad kam es am Donnerstag zu einem Arbeitsunfall
Foto: Raymond Schmit

(SH) - Eine Mitarbeiterin der Bar des Bettemburger Schwimmbads verletzte sich am Donnerstagabend schwer am Auge, als der obere Teil einer Rosport-Flasche abbrach und ihr ins Gesicht flog. "Es kam zu der Explosion, als die Frau eine Flasche aus dem Kasten nehmen wollte", erklärt Gerry Schmit, Geschäftsführer des Bettemburger Schwimmbades. Es sei jedoch nicht klar, ob es sich dabei um die Flasche handelte, die auch zerbrach, oder um eine andere.

Die Mitarbeiterin wird derzeit aufgrund der Schwere ihrer Verletzung in einem Krankenhaus in Deutschland behandelt. Die Verantwortlichen des Schwimmbades haben sowohl die Gewerbeinspektion als auch die Polizei über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Auch mit dem Getränkelieferanten - es handelte sich um eine Glasflasche "Rosport Bleu" - haben sie Rücksprache genommen. "Wir haben die Glasflaschen aus dem Sortiment genommen und bekamen sie durch Plastikflaschen ersetzt", so Gerry Schmit.

Auch Rosport bestätigte den Vorfall am Freitag. "Unseren Informationen zufolge wurde die Frau vom oberen Stück der Flasche, an dem sich der Verschluss befindet, im Gesicht getroffen", erklärt der Getränkehersteller. Die betroffenen Flaschen wurden bei Rosport bereits kontrolliert. "Sie entsprachen der Norm. Das Wasser wies einen niedrigen Kohlesäuregehalt auf."

Derzeit werden weitere Analysen durchgeführt, um den genauen Verlauf des Vorfalls nachvollziehen zu können. Das Resultat dieser Analysen müsse man abwarten.

Erst vor zwei Jahren musste der Getränkehersteller Rosport-Classic-Ein-Liter-Glasflaschen zurückrufen, nachdem einige Flaschen explodiert waren. "Wir haben alle diese Flaschen ersetzt und bieten nun nur noch die neuen Flaschen an. Wir arbeiten mit dem weltweit größten Flaschenlieferanten zusammen", heißt es seitens des Unternehmens.

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