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Kurzmeldungen Lokales 12.12.2019

(dpa) - Im Streit um den EU-Haushaltsrahmen der Jahre 2021 bis 2027 hat Premierminister Xavier Bettel von seinen Amtskollegen höhere Bereitschaft zu Gemeinschaftsausgaben gefordert. "Wir können nicht große neue Herausforderungen und Aufgaben beschließen und dann nicht das Geld haben, sie umzusetzen", sagte Bettel vor dem EU-Gipfel am Donnerstag in Brüssel. "Die Herausforderungen sind groß, wir müssen ambitioniert sein." Mit dem finnischen Vorschlag sei er nicht zufrieden.

Die Verhandlungen über den sogenannten mehrjährigen Finanzrahmen von 2021 bis 2027 gestalten sich schwierig. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, jedes Land solle 1,11 Prozent seines Bruttonationaleinkommens in den Gemeinschaftshaushalt zahlen. Deutschland sowie Länder wie Österreich und die Niederlande wollen jedoch maximal 1,0 Prozent ausgeben.

Finnland, das derzeit die Ratspräsidentschaft innehat, hatte als Kompromiss ein Budget von 1,07 Prozent der Wirtschaftsleistung vorgeschlagen. Die Debatte ist auch deshalb schwierig, weil einerseits neue EU-Aufgaben finanziert werden sollen, andererseits aber nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens Milliarden Euro fehlen werden.

Gestern

90 – diese Zahl wurde in den letzten Wochen bereits 95 mal an öffentliche Orte in der Stadt Ettelbrück gesprüht. Die Polizei sucht Zeugen.
Kurzmeldungen Lokales 10.08.2022

Am vergangenen Freitag erstattete die Stadt Ettelbrück Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle der Polizei. Der Grund: Seit Wochen tauchen dutzende Graffitis im Stadtgebiet auf, die aus der Zahl „90“ bestehen.

In einem Facebook-Beitrag gibt das Rathaus bekannt, dass Beamte bislang bereits 95 Verstöße in diesem Zusammenhang festgestellt hätten. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer  24484-1000 mit der örtlichen Polizeidienststelle Ettelbrück in Verbindung zu setzen.

Das luxemburgische Strafgesetzbuch sieht für diese Art von Vandalismus teilweise erhebliche Strafen und Bußgelder vor: Im Extremfall können mehrere Jahre Haft oder tausende Euro Geldstrafe drohen.

Die Corona-Lage im Land hat sich in den vergangenen Wochen weitgehend entspannt.
Kurzmeldungen Lokales 10.08.2022

(TJ) - Das Gesundheitsministerium meldet am Mittwoch 183 neue Corona-Infektionen. Die Zahl bezieht sich auf 1.083 Tests, die im Laufe des Dienstags im Großherzogtum durchgeführt wurden. Daraus resultiert eine Positivitätsrate von 16,94 Prozent.

Es gibt keinen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19.

Aktuell liegen 18 Menschen wegen eines schweren Krankheitsverlaufs im Spital, bei drei von ihnen war die Verlegung in eine Intensivstation unumgänglich.

Die Reproduktionszahl liegt bei 0,81. Am Dienstag wurden in Luxemburg 1.235 Dosen Impfstoff verarbeitet, allerdings nur sieben als Erst-Impfung.

(dpa) - Die Polizei hat im Pariser Flughafen Charles de Gaulle einen Mann erschossen, der die Beamten mit einem Messer angreifen wollte. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Sicherheitspersonal habe die Polizei um Hilfe gebeten, weil der Obdachlose sich trotz Aufforderung nicht aus dem Terminal entfernen wollte, berichtete die Zeitung «Le Parisien». 

Beim Eintreffen der Beamten habe er erst versucht, diese zu schlagen. Dann sei er mit einem Messer auf einen Polizisten losgegangen. Dieser gab nach einer erfolglosen Warnung einen Schuss auf den Mann ab, berichtete die Zeitung unter Berufung auf einen Pressefotografen, der zufällig Zeuge des Vorfalls wurde.  

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Kurzmeldungen Lokales 10.08.2022

(lm) - Am Dienstagabend kamen auf den Straßen Luxemburgs drei Menschen zu Schaden. Das geht aus dem CGDIS-Bericht hervor.

Um 18.52 hat sich auf dem CR106 zwischen Monnerich und Limpach ein Auto überschlagen. Neben den örtlichen Rettungsdiensten war auch der SAMU-Notarzt vor Ort.

Ein weiteres Auto überschlug sich in der Wiltzer Rue du Dix Septembre. Die Rettungsdienste aus Wiltz eilten um 19.51 Uhr zur Unfallstelle.

Weiter meldet das CGDIS, dass auf dem CR123 zwischen Steinsel und Bereldingen ein Fahrzeug gegen einen Baum prallte. Der Unfall wurde um 0.19 Uhr gemeldet. Die Rettungskräfte aus Mamer und Steinsel versorgten die verletzte Person.

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Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 09.08.2022

(dpa/lrs) – Bei einem Unfall auf einer Sommerrodelbahn im Saarland ist ein 16-Jähriger verletzt worden. Er wurde am Dienstag in Saarburg von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Eine ebenfalls 16 Jahre alte Urlauberin sei mit ihrem Schlitten in einer Kurve am Ende der Bahn zum Stehen gekommen. Daraufhin habe sie versucht, ihr Gefährt von der Bahn zu nehmen. Der nachfolgende 16-Jährige habe dies zu spät bemerkt und sei aufgefahren. Die Jugendliche sei unverletzt geblieben. Wegen des unwegsamen Geländes seien neben der Polizei auch die Feuerwehr sowie entsprechende Rettungswagen alarmiert worden.  

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Kurzmeldungen Lokales 09.08.2022

Die Polizei konnte am Montag gegen 16 Uhr einen mutmaßlichen Drogendealer in der Rue du Commerce im hauptstädtischen Bahnhofsviertel stellen. Ein Mann hatte die Beamten im Rahmen einer Kontrolle durch verdächtige Schluckbewegungen hellhörig gemacht.

Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet und ordnete eine klinische Untersuchung im Krankenhaus an. Diese zeigte mindestens vier Fremdkörper auf. Zwei Mobiltelefone und eine geringe Menge Marihuana wurden sichergestellt und beschlagnahmt. 

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Mann festgenommen und am Dienstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Der Beschuldigte wurde zur Untersuchungshaft in die Strafvollzugsanstalt nach Schrassig gebracht.

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Schnelltests bleiben ein wichtiges Mittel beim Entdecken von Infektionen.
Kurzmeldungen Lokales 09.08.2022

Am Montag wurden in Luxemburg 1.039 Personen per PCR-Test auf Corona untersucht. In 193 Fällen war der Befund positiv, was einer Positivitätsrate von 18,59 Prozent entspricht. Es gibt keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona.

Luxemburg zählte am Montag 15 Hospitalisierungen wegen Covid-19, in zwei Fällen muss der Patient intensivmedizinisch versorgt werden.

Die Reproduktionszahl liegt aktuell bei 189.

Kurzmeldungen Lokales 09.08.2022

(TJ) - Der CGDIS musste am Dienstagnachmittag insgesamt siebenmal Hilfe organisieren. Zwei Verletzte mussten geborgen und ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem gegen 14 Uhr zwischen Urspelt und Fischbach ein Fahrzeug von der Straße abgekommen war und sich überschlagen hatte. Die Feuerwehren aus Clerf und Hosingen waren im Einsatz, die Verletzten wurden von Sanitätern aus Hosingen versorgt.

Gegen 12.40 brannte in Mertert ein Container, gegen 14 Uhr musste in Ulflingen ebenfalls ein Container gelöscht werden. Dasselbe Szenario wiederholte sich gegen 15.45 Uhr in Düdelingen. Vegetationsbrände werden von Nocher, Heiderscheid und Schifflingen gemeldet. Bei den Brandeinsätzen blieb es jeweils bei überschaubarem Materialschaden.

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(dpa) - Bei einem Terroranschlag im westafrikanischen Mali sind nach Angaben der Armee 21 Menschen getötet worden. Davon waren 17 Soldaten der malischen Streitkräfte und vier Zivilisten, wie das Militär am Montagabend mitteilte. 22 weitere Menschen seien verletzt worden. Mali macht die Terrormiliz Islamischer Staat in der Sahelzone (ISGS) für den Anschlag im Norden des Landes, bei der Stadt Tessit, verantwortlich.

Die malische Armee gab an, bei dem Anschlag am Sonntagnachmittag mindestens sieben Terroristen getötet zu haben. Weitere getötete und verletzte Terroristen seien von den Angreifern weggebracht worden. Die Angreifer seien koordiniert und massiv vorgegangen, hieß es weiter. Sie seien militärisch sehr gut ausgerüstet gewesen, mit Drohnen und Artillerie. Die malische Armee geht von einer gezielten Unterstützung und umfassenden Expertise aus, die dem Ableger des Islamischen Staates in Mali zugute kommt.

Der ISGS ist ein bedeutender Ableger der Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Er wird vor allem für Anschläge in den Sahel-Staaten Niger, Burkina Faso und Mali verantwortlich gemacht. In der Sahelzone sind auch weitere bewaffnete Gruppen aktiv. Mali mit seinen rund 20 Millionen Einwohnern hat seit 2012 drei Militärputsche erlebt und gilt als politisch äußerst instabil. 

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