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Betrunkener Fahrer nach tödlichem Unfall vor Gericht
Lokales 07.11.2019

Betrunkener Fahrer nach tödlichem Unfall vor Gericht

Der Wagen hatte nur noch Schrottwert.

Betrunkener Fahrer nach tödlichem Unfall vor Gericht

Der Wagen hatte nur noch Schrottwert.
Foto: Polizei
Lokales 07.11.2019

Betrunkener Fahrer nach tödlichem Unfall vor Gericht

Bei einem Unfall zwischen Limpach und Schouweiler war im Juni 2017 die Beifahrerin gestorben. Nun musste sich der Fahrer vor Gericht verantworten.

(SH) - Als ein Fahrer am Abend des 18. Juni 2017 auf der Landstraße zwischen Limpach und Schouweiler die Kontrolle über seinen Wagen verliert und frontal gegen einen Baum prallt, kommt für die Beifahrerin jede Hilfe zu spät. Die 36-jährige Frau verstirbt noch an der Unfallstelle.

In dieser Woche musste sich der mittlerweile 28-jährige Fahrer wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten.

Im Wagen eingeklemmt

Der Mann hatte zum Zeitpunkt des Unfalls etwa 1,75 Promille Alkohol und Spuren von Cannabis im Blut. „Sie hatten den Wagen erst eine Woche“, bemerkte der vorsitzende Richter und betonte, dass der Mann mit 101 km/h unterwegs gewesen sein soll, als er eine kleine Mauer am Straßenrand erwischt hatte. Mit 90 km/h soll er dann gegen den Baum geprallt sein. Zudem soll er ein Katzenauge erwischt haben.

Während der Fahrer verletzt wurde, sich aber aus eigener Kraft aus dem Fahrzeug befreien konnte, war die Beifahrerin in dem Gefährt eingeklemmt worden. Zudem hatte sie schwere Kopfverletzungen erlitten.


Zwischen Limpach und Schouweiler: Junge Frau stirbt bei Unfall
Einen schweren Unfall gab es am späten Sonntagabend im Süden des Landes. Eine 36-jährige Beifahrerin musste ihr Leben lassen, als ein Wagen gegen einen Baum prallte.

Vor Gericht gab der Fahrer an, sich zwar wohl noch an den Tag, jedoch nicht mehr an den Unfall erinnern zu können. Er habe am Tag vor dem Unfall einen Joint geraucht und am Abend vier bis sechs Bier getrunken. Er nehme die Schuld für den Unfall auf sich, sei aber kein Raser, erklärte der Mann weiter.

Zwei Fehler

Der Vertreter der Staatsanwaltschaft meinte, der Mann habe zwei Fehler begangen, nämlich jene zu viel Alkohol zu trinken und sich dennoch hinter das Steuer zu setzen. Er forderte eine 18-monatige Haftstrafe auf Bewährung, eine Geldbuße sowie ein Fahrverbot von 30 Monaten, das ebenfalls zur Bewährung ausgesetzt werden kann.

Das Urteil ergeht am 4. Dezember.

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