Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Betrügerische Kurznachrichten
Lokales 2 Min. 04.05.2021

Betrügerische Kurznachrichten

Nicht alle Nachrichten sind gute. Denn auch Betrüger greifen auf SMS-Dienste zurück.

Betrügerische Kurznachrichten

Nicht alle Nachrichten sind gute. Denn auch Betrüger greifen auf SMS-Dienste zurück.
Foto: dpa
Lokales 2 Min. 04.05.2021

Betrügerische Kurznachrichten

Unehrliche Menschen machen sich immer wieder SMS-Dienste zunutze, um an Daten und Geld zu kommen.

(SH) - Per SMS wird einem Handynutzer mitgeteilt, dass er auf einen Link klicken soll. Denn um sein Paket zu erhalten, müsse er noch Daten eingeben. Der Haken: Der Handynutzer hat gar nichts bestellt. Bei der SMS handelt es sich um eine sogenannte Scam-Nachricht, durch die Betrüger zu Geld kommen wollen.

Das Phänomen ist nicht neu und die Polizei hat demnach Kenntnis von solchen Nachrichten, die per SMS, E-Mail oder über einen Messenger-Dienst verschickt werden. „Ziel ist es, dass der Empfänger der Nachricht auf einen Link klickt, durch den er auf eine falsche Internetseite geleitet wird, um auf diese Art und Weise an seine Daten zu kommen. Oder aber es wird eine Schadsoftware installiert“, erklärt ein Polizeisprecher.

Eine genaue Zahl, wie viele solche Vorfälle es in rezenter Vergangenheit in Luxemburg gegeben hat, kann die Polizei nicht geben, denn sie werden in den Statistiken nicht einzeln berücksichtigt, sondern sind Teil des allgemeinen Betrugs.

Vorsicht walten lassen

Um Betrügern keine Chance zu geben, sollten Nachrichten, die von einem unbekannten Absender kommen, ignoriert und gelöscht werden. Zudem empfiehlt es sich, die Nummer zu blockieren.

Persönliche Daten sollten keinesfalls über SMS, E-Mail oder Telefon geteilt werden.

Wie die Polizei betont, würden Verwaltungen und seriöse Unternehmen in Luxemburg nicht per Kurznachricht dazu aufrufen, vertrauliche Daten zu übermitteln. Ist man sich nicht sicher, ob eine Nachricht Teil einer Betrugsmasche ist, sollte man bei dem betroffenen Unternehmen anrufen und nachfragen, ob die Firma die Nachricht tatsächlich verschickt hat.


Betrüger geben sich am Telefon als Microsoft-Mitarbeiter aus
Eine Masche, in der sich Betrüger als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben, macht derzeit in Luxemburg die Runde.

Scam-Nachrichten lassen sich jedoch auch durch ihre Form erkennen. „Weist eine SMS viele grammatikalische Fehler auf, so kann man davon ausgehen, dass diese Nachricht nicht von einer seriösen Firma kommt“, sagt die Polizei. Besonders wenn die Nachricht ein Paket betrifft, sollte man sich darüber hinaus die Frage stellen, ob man überhaupt etwas bestellt hat.

Anzeige bei der Polizei

Wer dennoch Opfer eines solchen Betruges wurde und eventuell einen finanziellen Schaden erlitten hat, sollte sich an die Polizei wenden und Anzeige erstatten. Dabei sollten, wenn möglich, Daten, die in Verbindung zu dem Betrug stehen, gesichert werden. Dies kann beispielsweise in Form von Screenshots sein. Wer auf einen Link geklickt hat und die Daten seiner Kreditkarte eingegeben hat, sollte diese sofort über Six Payment Services (Tel. 491010) sperren lassen oder mit der Bank Kontakt aufnehmen.


Die Trickbetrüger schlugen an Tankstellen entlang der Mosel zu.
Polizei warnt vor Trickbetrügern an Tankstellen
An Tankstellen entlang der Mosel waren zuletzt Trickbetrüger unterwegs. Die Polizei ruft dazu auf, solche Vorfälle umgehend zu melden.

Wer unterdessen aufgefordert wurde, ein Programm auf seinem Handy, Tablet oder Computer zu installieren, sollte dieses umgehend wieder löschen sowie die Passwörter und Sicherheitsfragen für alle Internetkonten, die er benutzt, ändern.  

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Steuerverwaltung warnt
Mit einer dreisten Masche versuchen Betrüger einmal mehr, an Kreditkarteninformationen zu gelangen. Polizei und Verwaltung mahnen zur Vorsicht.
26.09.13 Phishing Warnung, Computer, E-Mail. Foto.Gerry Huberty
Weltweit werden jeden Monat über 350 Milliarden SMS verschickt. Seit den Anfängen im Jahr 1992 galt der „Short Message Service“ als größter Umsatzbringer der Mobilfunkanbieter. Das war einmal.
SMS, Handy (Foto: Shutterstock)