Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Betrüger geben sich am Telefon als Microsoft-Mitarbeiter aus
Lokales 23.04.2021

Betrüger geben sich am Telefon als Microsoft-Mitarbeiter aus

Betrüger geben sich am Telefon als Microsoft-Mitarbeiter aus

Foto: Niek Verlaan via Pixabay
Lokales 23.04.2021

Betrüger geben sich am Telefon als Microsoft-Mitarbeiter aus

Eine Masche, in der sich Betrüger als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben, macht derzeit in Luxemburg die Runde.

(SC) - Bee Secure, eine staatliche Initiative für mehr Sicherheit im Netz, hat am Freitagmorgen auf eine Betrugsmasche hingewiesen, in der sich die unbekannten Anrufer als Mitarbeiter von Microsoft ausgeben. Mehrere Beratungsanfragen seien in dem Zusammenhang schon unter der Helpline von Bee Secure (Tel.: 8002 1234) eingegangen.

Die Betrugsanrufe gehen unter der irischen Vorwahl +353 ein, die der luxemburgischen Vorwahl sehr ähnelt. Sobald das Betrugsopfer den Hörer abgenommen hat, behaupten die angeblichen Microsoft-Mitarbeiter, dass der Computer der Angerufenen von Viren befallen sei oder Systemfehlermeldungen aufweise. Um diese zu beheben, müssten sie nur den Anweisungen des Anrufers folgen. Die Betrüger fordern die Opfer dann in einem nächsten Schritt dazu auf, eine Software zu installieren, mit der sich die „Microsoft-Mitarbeiter“ über Distanz Zugriff auf den angeblich befallenen PC verschaffen können. 


Die Jugend liebt es, sich selbst darzustellen. Doch das birgt auch Gefahren, wie beispielsweise das Sexting.
"Nackt im Netz?" Sexting und seine Folgen
Die Anzahl an Sexting-Fällen hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Im Ratgeber "Nackt im Netz?" finden Opfer Tipps und rechtliche Informationen.

Wer auf diese Aufforderung eingeht und die Software installiert, öffnet den Betrügern allerdings Tür und Tor, so Bee Secure. Sie hätten dann die Möglichkeit, Daten und Identitäten zu stehlen oder Spy- und Malware einzurichten - sogar Erpressung und kommerzieller Betrug können die Folge sein. Für ihre „Dienste“ fordern die angeblichen Microsoft-Mitarbeiter zudem noch eine Zahlung von ihrem Opfer.

„Betrugsmaschen dieser Art existieren schon länger und treten in immer neuen Varianten auf“, so Bee Secure in ihrer Mitteilung. „Es gilt daher, vorsichtig zu bleiben und grundsätzlich kritisch mit unbekannten Nummern bzw. Behauptungen von unbekannten Anrufern umzugehen.“ Man solle sich in solchen Fällen nicht unter Druck setzen lassen, sondern sich in Ruhe bei vertrauenswürdigen und unabhängigen Quellen informieren.

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Am Dienstag ist Safer Internet Day. Die staatliche Initiative Bee Secure sowie andere Akteure im Bereich der digitalen Welt wollen an diesem Tag Internetnutzer auf die Gefahren im Netz aufmerksam machen.
Lokales,Safer Internet Day,Foto: Gerry Huberty/Luxemburger Wort