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Berufung nach Unfall in Monkeler: "Zu strenges Urteil"
Lokales 09.05.2019 Aus unserem online-Archiv

Berufung nach Unfall in Monkeler: "Zu strenges Urteil"

Der Blutalkoholwert des Angeklagten zum Unfallzeitpunkt wurde auf mindestens 1,84 Promille zurückgerechnet.

Berufung nach Unfall in Monkeler: "Zu strenges Urteil"

Der Blutalkoholwert des Angeklagten zum Unfallzeitpunkt wurde auf mindestens 1,84 Promille zurückgerechnet.
Foto: Guy Jallay / LW-Archiv
Lokales 09.05.2019 Aus unserem online-Archiv

Berufung nach Unfall in Monkeler: "Zu strenges Urteil"

Im Juni 2016 war ein 24-jähriger Mann am Autobahnzubringer Monkeler von einem betrunkenen Autofahrer angefahren und tödlich verletzt worden. In zweiter Instanz beantragte der Angeklagte nun ein geringeres Strafmaß.

(str) -  Acht Stunden lang war er mit Freunden auf Zechtour, dann setzte er sich betrunken ans Steuer seines Autos und am Ende der Nacht war ein 24-jähriger Mann tot. Der Unfallverursacher beging Fahrerflucht und stellte sich erst sechs Stunden später einem ihm bekannten Polizisten.


tödlicher Unfall A4, Monkeler
Tödlicher Unfall am Monkeler: Bewährungsstrafe
15 Monate Haft auf Bewährung, eine Geldstrafe und ein mehrjähriges Fahrverbot: So lautete am Donnerstag das Urteil gegen jenen Fahrer, der im Juni 2016 am Monkeler einen Mann bei einem Verkehrsunfall getötet hatte.

Im November 2018 war der 48-jährige Fahrer wegen Trunkenheit am Steuer, Fahrerflucht und fahrlässiger Tötung zu einer Haftstrafe von 15 Monaten auf Bewährung, zu einer Geldbuße in Höhe von 2.500 Euro sowie zu einem Führerscheinentzug von sechs Jahren verurteilt worden, bei dem eine Hälfte zur Bewährung ausgesetzt wurde und in der anderen berufliche Fahrten erlaubt bleiben.


Das Opfer war inmitten der Fahrbahn des Autobahnzubringers bei Monkeler erfasst worden, nachdem es im Streit mit einem Lastwagenfahrer aus seinem Wagen gestiegen war.
„Eng Topeschkeet” mit Folgen
Ein Fahrverbot von insgesamt sechs Jahren, eine Geldbuße sowie eine Haftstrafe von zwei Jahren – so die Forderung der Anklage für einen 48-jährigen Autofahrer, der Mitte 2016 einen 24-jährigen Mann angefahren und tödlich verletzt hatte.

Seiner Ansicht nach eine zu harte Strafe, erklärte er nun am Mittwoch vor dem hauptstädtischen Appellationshof. Ja, er habe vor dem Unfall, bei dem er den Fußgänger auf dem Autobahnzubringer Monkeler überfuhr, zu viel getrunken, aber über einen längeren Zeitraum. Der Unfall sei auch ohne Alkoholkonsum unvermeidlich gewesen, denn er habe den Mann in der Situation gar nicht sehen können.


Während eines Disputs zwischen einem Autofahrer und einem Lastwagenfahrer war es am 18. Juni 2016 gegen 3.40 Uhr in Monkeler zu einem tödlichen Unfall gekommen.
Tödliche Promillefahrt
Weil er im Juni 2016 betrunken mit seinem Auto einen Fußgänger nahe Monkeler anfuhr und tödlich verletzte, muss sich nun ein 48-jähriger Mann wegen fahrlässiger Tötung und Fahrerflucht vor Gericht verantworten.

Dem widersprach die Vertreterin der Generalstaatsanwaltschaft vehement, indem sie sich auf gegenteilige Erkenntnisse aus dem Unfallgutachten stützte. Sie beantragte eine Bestätigung des Urteils aus erster Instanz.

Die Entscheidung der Berufungsrichter ergeht am 5. Juni.


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