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Belvals neue Mensa
Lokales 5 12.11.2018 Aus unserem online-Archiv

Belvals neue Mensa

Zahlreiche Studenten probierten gleich am ersten Öffnungstag die Gerichte der neuen Mensa.

Belvals neue Mensa

Zahlreiche Studenten probierten gleich am ersten Öffnungstag die Gerichte der neuen Mensa.
Foto: Nicolas Anen
Lokales 5 12.11.2018 Aus unserem online-Archiv

Belvals neue Mensa

Nicolas ANEN
Nicolas ANEN
Der Campus Belval kann sich mit einem neuen Unirestaurant brüsten. Genannt "Food Lab" lädt er Studenten nicht nur in der Mittagsstunde, sondern auch zum Verweilen zwischen zwei Vorlesungen ein.

Der Unicampus ist seit Montag um ein Universitätsrestaurant reicher. Getauft „Food Lab“ befindet es sich im Erdgeschoss der Maison des Sciences humaines und bietet 254 Sitzplätze, sprich 19 mehr als im bestehenden Unirestaurant hinter der Maison du Savoir.

Vegane Speisen und Kebabs

„Es ist auf Jugendliche zugeschnitten“, erklärt Monique Ludovicy, die Verantwortliche der Betreibergesellschaft Restopolis. Dabei handelt es sich um den Dienst des Bildungsministeriums, der für die Zubereitungen in den Lyzeumsrestaurants zuständig ist. Entsprechend findet man in der neuen Mensa neben vegetarischen und veganen Speisen auch Kebabs oder Pizzas.

„Die Speisen sollen einfach kombinierbar sein“, erklärt Monique Ludovicy weiter. Ein Angebot mit drei festgelegten Menüs spreche heute weniger an.

Neues Konzept für Unirestaurants

Das Konzept sieht aber mehr als nur die Verpflegung von hungrigen Studenten vor und lautet „Meet, eat and study“. „Das Restaurant ist, außerhalb der Mittagszeit auch für Studenten offen, die sich hier treffen wollen oder die hier zwischen zwei Vorlesungen verweilen wollen“, so Ludovicy.

Studenten müssen auch nicht zwingend etwas bestellen, um dort bleiben zu können. So wurden auch drei separate Säle im ersten Stockwerk eingerichtet, mit jeweils zehn Sitzplätzen, die für Gruppenarbeiten benutzt werden können.

Dieses Konzept wird auch demnächst auf die beiden anderen Universitätsrestaurants ausgedehnt. Das hinter der Maison du Savoir wird demnächst in „Foodhouse“ und das in der Maison de l'Innovation in „Foodzone“ umbenannt werden.

Weiterhin Luft nach oben

Auch wenn mit dem „Food Lab“ die Anzahl der Mensaplätze am Campus stark erhöht wird, stellt dies für Monique Ludovicy nur einen „Tropfen auf den heißen Stein“ dar. Zählt man die Plätze in den drei Restaurants zusammen, kommt man auf fast 600 Plätze für etwa 3400 Studenten. „In einem Lyzeum von 1200 Schülern haben wir Restaurants von 400 Plätzen samt Cafeterias für 150“, zieht sie den Vergleich. Es bleibe demnach weiterhin Luft nach oben.


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