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Belval: Gebläsehalle hat als Polizeihof ausgedient
Lokales 22.09.2020

Belval: Gebläsehalle hat als Polizeihof ausgedient

Der hintere Bereich dieses Gebäudeteiles der Gebläsehalle wurde als Autohof von der Polizei benutzt. Seit dem 14. August ist dies aber nicht mehr der Fall.

Belval: Gebläsehalle hat als Polizeihof ausgedient

Der hintere Bereich dieses Gebäudeteiles der Gebläsehalle wurde als Autohof von der Polizei benutzt. Seit dem 14. August ist dies aber nicht mehr der Fall.
Foto: Lex Kleren/LWArchiv
Lokales 22.09.2020

Belval: Gebläsehalle hat als Polizeihof ausgedient

Seit dem 14. August nutzt die Polizei die Gebläsehalle in Belval nicht mehr. Bis dorthin wurde ein Teil des Gebäudes als Polizeihof genutzt.

(na) - Die Gebläsehalle in Belval wird seit dem 14. August nicht mehr als Polizeihof genutzt. Dies aus Sicherheitsgründen. 

Die Information bestätigte der Minister für Innere Sicherheit Henri Kox (Déi Gréng) nun auf eine parlamentarische Frage vom CSV-Abgeordneten und Escher Bürgermeister Georges Mischo. 

Halle wird für Esch 2022 nicht benutzt

Der Abgeordnete weist weiter darauf hin, dass Kulturministerin Sam Tanson (Déi Gréng) bereits im Mai 2019 erklärt hatte, dass die Gebläsehalle, ebenfalls aus Sicherheitsgründen, nicht für die europäische Kulturhauptstadt Esch 2022 genutzt werden könnte.

Warum sei damals nicht nach einer alternativen Lösung für den Polizeihof gesucht worden, fragt Mischo. Auch weist er auf einen Standort hin, beim Kreisverkehr Raemerich, der damals im Gespräch war. 

 Keine Lösung in Belval mehr 

Seit 1997 ist die Gebläsehalle außer Betrieb.
Seit 1997 ist die Gebläsehalle außer Betrieb.
Foto: Lex Kleren

Es werde seit Jahren schon nach einer alternativen Lösung gesucht, antwortet Henri Kox. Er bestätigt, dass ein Areal beim Kreisverkehr vergangenes Jahr als langfristige Lösung ins Auge gefasst wurde.


Der Schriftzug „All we need“ auf der Fassade der Gebläsehalle in Belval ist das richtige Stichwort. Alles, was die Vereinigung Industriekultur-CNCI nämlich braucht, ist die Halle.
Mehr Wertschätzung für Industriegut
Vereinigung im Einsatz für Industriekultur will Gebläsehalle neu beleben und dort Hauptsitz einrichten.

Jetzt müsse aber erneut eine provisorische Lösung für die Region Süd-Westen her. Einen Standort zu finden, sei aber schwer. Denn das Areal müsse groß, abgesichert und überwacht sein, und sich nah genug am zuständigen Dienst befinden. 

Der Fonds Belval habe keine alternative Lösung für einen Polizeihof in Belval. Auch auf Gemeindeebene würde sich keine Lösung herausschälen. Weshalb die Polizei nun mit den „Domaines de l'Etat“ nach einer Lösung sucht. 

Seit 1997 außer Betrieb


Lokales, Pläne für Gebläsehalle: Ortsbegehung, Foto: Lex Kleren/Luxemburger Wort
Die Gebläsehalle im 360°-Format
Ein LW-Team hat sich in die Gebläsehalle in Belval begeben. Entdecken Sie das Innere des riesiges Gebäudes im 360°-Format mit Audio-Erklärungen vom ehemaligen Arbed-Ingenieur Robi Gales.

Die Gebläsehalle wurde um 1911 errichtet. Dort wurde Wind zum Anheizen der Hochöfen produziert. 

Seit 1997 und der Stilllegung vom Hochofen B ist auch sie außer Betrieb, mit Ausnahme der Ausstellung „All we need“, die im Kulturjahr 2007 im Gebäudeinneren stattgefunden hat. 

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