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Beide Notaufnahmen im Zentrum ab Sommer parallel besetzt
Lokales 11.02.2020

Beide Notaufnahmen im Zentrum ab Sommer parallel besetzt

Beide Notaufnahmen im Zentrum ab Sommer parallel besetzt

Foto: Lex Kleren
Lokales 11.02.2020

Beide Notaufnahmen im Zentrum ab Sommer parallel besetzt

Bisher wechselten sich die Krankenhäuser im Zentrum mit dem Notfalldienst ab. Um die Wartezeiten in den Urgences zu verkürzen, sollen die Dienste nun parallel laufen.

(m.r.) - Sieben Handlungsfelder, 33 Maßnahmen und 150 Empfehlungen: so lautete das Fazit des Audits der Notaufnahmen, das vor mehr als zwei Jahren vom Gesundheitsministerium in Auftrag gegeben wurde. Seither läuft die  Umsetzung der Maßnahmen. In der Antwort auf eine parlamentarische Frage des ADR-Abgeordneten Jeff Engelen geht das Ministerium auf den Stand der Dinge einzelner Projekte ein.

Zu einer Verbesserung der Betreuung in den Notaufnahmen soll nun unter anderem ein vom Audit vorgesehenes Pilotprojekt zwischen dem  Centre hospitalier de Luxembourg und den Hôpitaux Robert Schuman führen. Bisher wechselten die beiden Krankenhäuser sich mit dem Bereitschaftsdienst ab. Dies führte besonders zu Stoßzeiten zu Überlastungen. Ab Juni soll nun unter der Woche eine gleichzeitige Besetzung der Krankenhäuser tagsüber gewährleistet werden.

Des Weiteren sei in den vergangenen zwei Jahren vermehrt Personal eingestellt worden. So seien die Tarife für die Notärzte erhöht und somit in den vier Notaufnahmen des Landes zusätzliche Ärzte rekrutiert worden. Auch das Kontingent das Pflegepersonal wurde erhöht. 

Neuer Scanner für die Notaufnahme

Zudem sollen 15 Millionen Euro in den Fonds hospitalier fließen, um Infrastrukturarbeiten und neue Geräte in den Notaufnahmen zu finanzieren. So soll das Krankenhaus in Kirchberg zukünftig einen neuen Scanner in der Notaufnahme bekommen.


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Auch ist dem Ministerium zufolge viel Aufklärungsarbeit mithilfe von Kampagnen geleistet worden. So soll verhindert werden, dass zu viele Menschen die Notaufnahmen unnötig mit kleineren Beschwerden aufsuchen.

Wie sich die durchschnittlichen Wartezeiten nun schließlich den vergangenen zwei Jahren entwickelt haben, wird in der Antwort allerdings nicht erwähnt. Das Ministerium belässt es bei einer Aufzählung diverser Maßnahmen. Bei der Vorstellung des Audits im Dezember 2017 hatte die damalige Gesundheitsministerin Lydia Mutsch noch angekündigt, man wolle die Durchschnittswartezeiten auf unter 2,5 Stunden senken. Ob dieses Ziel erreicht wurde, ist demnach nicht bekannt.


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