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Bebaaungsplan der Stadt Luxemburg : Rund 1.000 Beschwerden eingereicht
Lokales 26.07.2016 Aus unserem online-Archiv

Bebaaungsplan der Stadt Luxemburg : Rund 1.000 Beschwerden eingereicht

Rund 1.500 Beschwerden gegen den geplanten PAG liegen vor.

Bebaaungsplan der Stadt Luxemburg : Rund 1.000 Beschwerden eingereicht

Rund 1.500 Beschwerden gegen den geplanten PAG liegen vor.
Grafik: VDL
Lokales 26.07.2016 Aus unserem online-Archiv

Bebaaungsplan der Stadt Luxemburg : Rund 1.000 Beschwerden eingereicht

Maxime LEMMER
Maxime LEMMER
Beinahe eine Woche nach dem Ablauf der Frist wurden rund 1.086 Beschwerden betreffend den neuen Bebauungsplan der Stadt Luxemburg gezählt. Dennoch wertet der Schöffenrat den PAG als einen Erfolg.

(ml) - Am vergangenen Mittwoch ist die Frist verstrichen, um Beschwerden in Bezug auf den neuen Bebauungsplan (PAG) der Stadt Luxemburg einzureichen. RTL berichtete am Dienstag, dass rund 1.086 Beschwerden eingereicht worden seien.

Vergangene Woche sprach Bürgermeisterin Lydie Polfer beim City Breakfast von lediglich 750 Briefen, die nicht nur Reklamationen, sondern auch Vorschläge beinhalten würden. Der Schöffenrat will auf jede Anregung reagieren. Der neue Bebauungsplan werde den Anforderungen der Zukunft gerecht, sagte die grüne Mobilitätsschöffin Sam Tanson gegenüber RTL. Mit dem neuen PAG lege man viel Wert auf alternative Mobilität.

Weniger Parkplätze für Arbeitnehmer

Hierzulande sind mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze in der Hauptstadt angesiedelt. Ziel sei es, mehr Arbeitnehmer dazu zu bewegen, auf den öffentlichen Transport zurückzugreifen, so Tanson. Neue Akzente wolle man im Bereich des "Parkraum-Management" setzen.

Bei neuen Bürogebäuden sei im neuen Bebauungsplan nur noch ein Parkplatz pro 175 Quadratmeter vorgehen, betont die grüne Schöffin. Bei Einfamilienhäusern müsse nicht mehr unmittelbar eine Garage errichtet werden. In Zukunft reiche es aus, einen Platz dafür vorzusehen. Bei Mehrfamilienhäusern sei demnächst weniger als ein Parkplatz pro Wohnung vorgesehen.

Den Vorwurf der Einwohner aus Limpertsberg, dass Grünflächen verschwinden würden, wehrt Sam Tanson ab. Irgendwie würden hier Sachen miteinander vermischt werden. Bei den betreffenden Flächen handele es sich nicht um grüne Zonen, sondern vermutlich um Bauland, das bis jetzt nicht genutzt worden sei. Die Behauptung, dass der Bauperimeter ausgedehnt werde, entspreche nicht der Wahrheit.


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