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Baustellen in der Stadt Luxemburg: Lästig, aber notwendig
Lokales 2 Min. 06.10.2016

Baustellen in der Stadt Luxemburg: Lästig, aber notwendig

50 größere Baustellen prägen aktuell das Stadtbild.

Baustellen in der Stadt Luxemburg: Lästig, aber notwendig

50 größere Baustellen prägen aktuell das Stadtbild.
Foto: Shutterstock
Lokales 2 Min. 06.10.2016

Baustellen in der Stadt Luxemburg: Lästig, aber notwendig

Rita RUPPERT
Rita RUPPERT
Baustellen sind lästig, aber notwendig: So könnte das Fazit der Informationsversammlung lauten, die am Mittwochabend im Grand Théâtre stattfand.

(rr) - Rund 300 Bürger nahmen am Mittwochabend an einer vom hauptstädtischen Schöffenrat organisierten Informationsversammlung zu den Baustellen auf dem Stadtgebiet teil. In der Hauptsache ging es den Rednern von Schöffenrat, Post, Creos und Luxtram darum, die Anwesenden über Art, Planung und Koordination der Baustellen zu informieren.

Demografische und wirtschaftliche Entwicklung

Die Stadt wachse und verändere sich jeden Tag. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, müssen die Verantwortlichen Infrastrukturen bereitstellen, die den Bedürfnissen einer wachsenden Bevölkerung angepasst seien, erklärte Bürgermeisterin Lydie Polfer.

Zum einen seien die Stadtviertel gewachsen und die veralteten Infrastrukturen müssten erneuert werden. Zum anderen wies Polfer auf die demografische Entwicklung hin: ein Plus von 37 000 Einwohnern in 31 Jahren auf heute 113 000 und die Zunahme an Arbeitsplätzen auf dem Stadtgebiet auf 180 000. Dies führe dazu, dass sich tagtäglich 227 000 Menschen in der Stadt aufhielten. Diesen Fakten müsse man bei den Infrastrukturen berücksichtigen.

Rund 300 Bürger nahmen an der Informationsversammlung über die Baustellen teil.
Rund 300 Bürger nahmen an der Informationsversammlung über die Baustellen teil.
Foto: Christophe Olinger

Daneben gebe es punktuelle Interventionen, beispielsweise bei Wasserlecks und etliche private Baustellen wie das Projekt Royal Hamilius.  Dass die Baustellen zuweilen länger dauern als angekündigt, sei auf Faktoren wie Wetter, Lecks und Notfallmaßnahmen zurückzuführen, so Polfer.

Abstimmung unter den Partnern

Die verschiedenen Unternehmen - Post, Creos, Luxtram und Stadt Luxemburg - arbeiten bei den meisten Projekten zusammen, wobei einer der Partner die Leitung übernimmt. Derweil Creos beispielsweise die Gasleitungen erneuert - jedes Jahr etwa zehn Kilometer von insgesamt 400 km auf dem Stadtgebiet, verlegt die Post Glasfaserleitungen - auf Wunsch der Regierung. Im Rahmen der Arbeiten für die Trambahn wird davon profitiert, das unterirdische Leitungsnetzwerk zu erneuern.

Apropos Tram: Ab März 2017 werden die Gleise der Straßenbahn in Limpertsberg verlegt. Die Arbeiten sollen zu Beginn der "Schueberfouer" abgeschlossen sein.

Die Fragen aus dem Publikum betrafen hauptsächlich die Anpassungen der Busfahrpläne nach der Inbetriebnahme der Trambahn sowie die Verbesserung und Absicherung von Radfahr- und Fußgängerwegen.

Mobilitätsschöffin Sam Tanson bestätigte, dass auch nach der Inbetriebnahme der Tram die Busse in den Wohnvierteln zirkulieren werden. Sie werden aber auch Zubringerdienste zur Tram erfüllen. Sie versprach auch sichere und bessere Radfahr- und Fußgängerwege zwischen Kirchberg und der Place de l'Etoile.

Die Arbeiten an der Tiefgarage "Knuedler" werden wohl nicht fristgerecht abgeschlossen werden können.
Die Arbeiten an der Tiefgarage "Knuedler" werden wohl nicht fristgerecht abgeschlossen werden können.
Foto: Chris Karaba

Verzögerung auf der Baustelle "Knuedler"

Derweil die Riesenbaustelle „Royal Hamilius“ laut Lydie Polfer exzellent im Zeitplan liegt, kündigt sich beim Ausbau und der Modernisierung der Tiefgarage „Knuedler“ im Stadtzentrum eine Verzögerung an: Während der Arbeiten wurden Überreste aus vergangenen Jahrhunderten gefunden.







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