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Bald ein Radweg durch die Avenue de la Gare
Lokales 2 Min. 28.11.2018 Aus unserem online-Archiv

Bald ein Radweg durch die Avenue de la Gare

Eine Reihe von Parkplätzen in der Avenue de la Gare werden kurzfristig verschwinden.

Bald ein Radweg durch die Avenue de la Gare

Eine Reihe von Parkplätzen in der Avenue de la Gare werden kurzfristig verschwinden.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 2 Min. 28.11.2018 Aus unserem online-Archiv

Bald ein Radweg durch die Avenue de la Gare

Rita RUPPERT
Rita RUPPERT
Fahrradfahrer, die sich täglich durch das hauptstädtische Bahnhofsviertel bewegen, wird es freuen, dass kurzfristig ein Radweg in der Avenue de la Gare geschaffen wird.

"Die Stadt Luxemburg gibt die Busspur in der Avenue de la Liberté nicht für die Radfahrer frei, schafft aber zeitnah einen Radweg in der Avenue de la Gare": Das sagte Mobilitätsschöffe Patrick Goldschmidt (DP) am Mittwoch im City Breakfast, dem Treffen des hauptstädtischen Schöffenrats mit der Presse.

Konkret sieht es so aus, dass dafür eine Reihe von Autostellplätzen linksseitig bis zur Rue Bourbon verschwinden werden. Auch in der Rue Sainte-Zithe, nahe dem Rousegäertchen, werden einige Parkplätze für einen bidirektionalen Radweg bis zur Place de Paris geopfert.


In der Avenue de la Liberté verboten und daher nur nachgestellt: Tatsächlich würde die Öffnung eines
190 Meter langen Teilstücks der Busspur in Richtung Oberstadt den Radfahrern allerdings deutlich mehr
Sicherheit und Komfort bringen.
Radfahrer in der Hauptstadt: Gefährlicher Ist-Zustand
Für Radfahrer ist der Weg zwischen Bahnhofsviertel und Oberstadt ein alltäglicher Spießrutenlauf.

Darüber hinaus ist Goldschmidt der Meinung, dass Radfahrer nicht den Bürgersteig benutzen sollten. Dort gefährdeten sie das schwächste Glied in der Kette, nämlich den Fußgänger.

Vel'oh!: 100 Jahresabonnements als Geschenk

Am Freitag, dem Tag der Einführung der elektrischen Leihfahrräder Vel'oh!, werden die ersten 100 Abonnenten mit einem Geschenk belohnt: Sie erhalten ein Jahresabonnement zum Nulltarif. Aktuell sind bereits rund 60 Prozent der Vel'oh!-Stationen umgerüstet.

Parking Royal-Hamilius: weitere Bemühungen

Apropos Mobilität: Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) teilte mit, dass der Parking Royal-Hamilius nicht so gut besucht sei wie erwartet. In den beiden ersten Monaten haben durchschnittlich 331 Fahrzeuge an einem Arbeitstag dort geparkt, 771 samstags und 272 sonntags.

Aus diesem Grund werden weitere Bemühungen in punkto Preis und Beschilderung unternommen.

Kostenloser öffentlicher Transport: Keine Aussage

Zur Frage, wie die Stadtverantwortlichen zum kostenlosen öffentlichen Transport stehen, wie in den Koalitionsverhandlungen angedacht, wollte Lydie Polfer - die selbst an den Beratungen teilnimmt - nichts sagen. Sie werde eine Stellungnahme abgeben, wenn die Frage sich stelle.

Wenn die neue Regierung stehe, werde sie auch mit dem Ressortminister über die Zukunft des ehemaligen Postgebäudes in der Rue Aldringen sprechen, so die Bürgermeisterin: "Ein Hotel an dieser Stelle wäre ideal, wenn die Tram bis zum Flughafen fährt. Es obliegt natürlich dem Postunternehmen, darüber zu entscheiden."     

Auf Zeitreise in Pfaffenthal


Virtuell durchs Pfaffenthal
Mit dem Pilotprojekt "Virtual Reality Timetravel" wird die Stadtrundfahrt zur Reise in die Vergangenheit. Eine Spezialbrille macht's möglich.

Im September vergangenen Jahres hatte die Stadt Luxemburg das Pilotprojekt "Virtual Reality Timetravel" mit dem Unternehmen UrbanTimetravel und dem städtischen Service des technologies de l'information et de la communication gestartet. Nach einer Testphase ist das Projekt jetzt auch für die Bürger zugänglich, wie Erster Schöffe Serge Wilmes (CSV) mitteilte. Die zwei Stunden dauernde geführte Besichtigung wird jeweils sonntags um 13.30 und 14.30 Uhr angeboten.

Die Tour startet beim Luxembourg City Tourist Office (LCTO) auf dem Knuedler und führt durch die Stadt hinunter ins "Dällchen", wo die Teilnehmer in einem Kleinbus, ausgestattet mit einer 3D-Brille, ins Jahr 1867 zurückversetzt werden.

Die Tickets sind für 15 Euro (Erwachsene) resp. 10 Euro (Kinder ab acht Jahren und Jugendliche) beim LCTO erhältlich, wo man auch weitere Informationen (Telefon 22 2 80, E-Mail: touristinfo@lcto.lu) erhält.

 

 


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Parking Royal Hamilius,Selbsttest, Foto:Gerry Huberty