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Walferdingen: Nadelöhr ist bald Geschichte
Lokales 20.01.2016 Aus unserem online-Archiv
Bahnübergang weicht Unterführung

Walferdingen: Nadelöhr ist bald Geschichte

Dieses Bild dürfte ab 2020 der Vergangenheit angehören.
Bahnübergang weicht Unterführung

Walferdingen: Nadelöhr ist bald Geschichte

Dieses Bild dürfte ab 2020 der Vergangenheit angehören.
Foto: Chris Karaba
Lokales 20.01.2016 Aus unserem online-Archiv
Bahnübergang weicht Unterführung

Walferdingen: Nadelöhr ist bald Geschichte

Der Bahnübergang in Walferdingen soll bis 2020 einer Unterführung weichen. Es gilt als sicher, dass auch in der Nachbargemeinde Steinsel eine ähnliche Gefahrenstelle beseitigt wird.

(mth) - Der Bahnübergang PN 17 in der Rue Prince Henri in Walferdingen ist vielen Anwohnern seit Jahren ein Dorn im Auge. Während den Spitzenstunden stauen sich hier tagtäglich lange Autoschlangen, da die CR 122 als beliebte Abkürzung zwischen dem Alzettetal und der Kreuzung Stafelter im Grünwald genutzt wird.

Doch nicht nur die Behinderung des Verkehrsflusses und die Belästigung aufgrund der Abgase stellen ein Problem dar, wie Gemeindesekretär John Trauden erklärt: „Neben einer Verbesserung des Verkehrs geht es auch darum, mehr Sicherheit zu schaffen. Es gab an dieser Stelle bereits mehrere tödliche Zwischenfälle.“

Baubeginn für 2017 geplant

Das Projekt, den Bahnübergang durch eine Unterführung für Autos und Fußgänger zu ersetzen, ist derzeit zwar noch in einer frühen Phase, doch die Umsetzung gilt als sicher. Die Straßenbauverwaltung und die nationale Bahngesellschaft CFL arbeiten derzeit das Ausschreibungsdossier aus, welches noch im Laufe des ersten Semesters Infrastrukturminister François Bausch zur Genehmigung vorgelegt werden soll. Die Ausschreibung dürfte dann 2016 folgen, so dass 2017 mit den ersten Bauarbeiten begonnen werden könnte.

Die Dauer der Bauarbeiten soll zweieinhalb Jahre betragen. Im Bereich des Friedhofs dürften umfangreiche Arbeiten nötig sein, da die Unterführung nicht genau in der Achse des Bahnübergangs liegen wird, sondern etwas versetzt verläuft und an der Kreuzung zwischen Rue de la Gare und Rue de Dommeldange mündet.

Laut John Trauden sei derzeit nicht geplant, die Rue Prince Henri während der Bauarbeiten für den Verkehr zu sperren.

Heisdorf muss leider noch warten

Die Beseitigung des Bahnübergangs reiht sich in die landesweite Strategie von CFL und Straßenbauverwaltung ein, welche vorsieht, in den kommenden Jahren möglichst viele Bahnübergänge durch Unterführungen oder Brücken zu ersetzen.

Ein Ansatz, der auch in der Nachbargemeinde Steinsel, genauer in Heisdorf, seit Jahren gefordert wird. Der dortige Bahnübergang PN 18 gilt als höchst gefährlich und kostete allein 2013 zwei Menschenleben. Dass auch diese Gefahrenstelle eines Tages ebenfalls beseitigt werden wird, gilt als sicher, eine genaue Zeitplanung gibt es laut Infrastrukturministerium jedoch noch nicht.


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