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Bahnstreik in Deutschland: Züge fahren nur bis Trier
Lokales 20.05.2015 Aus unserem online-Archiv

Bahnstreik in Deutschland: Züge fahren nur bis Trier

Ab Mittwoch werden erneut viele Gleise unbenutzt bleiben.

Bahnstreik in Deutschland: Züge fahren nur bis Trier

Ab Mittwoch werden erneut viele Gleise unbenutzt bleiben.
Foto: AFP
Lokales 20.05.2015 Aus unserem online-Archiv

Bahnstreik in Deutschland: Züge fahren nur bis Trier

Bahnreisende müssen sich in Deutschland von Mittwoch an auf den nächsten Lokführerstreik einstellen. Zwischen Luxemburg und Trier läuft der Bahnverkehr normal. Bis nach Koblenz aber nicht.

(TJ/jsf/dpa) - Bahnreisende müssen sich in Deutschland von Mittwoch an auf den nächsten Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) einstellen.

Die CFL teilte mit, dass sämtliche Züge zwischen Luxemburg und Trier planmäßig verkehren werden. Allerdings werden sämtliche RE-Züge (Regionalexpress) und einige RB-Züge (Regionalbahn, hält an jeder Haltestelle) zwischen Trier und Koblenz ausfallen.

Zwar fahren die CFL-Züge normalerweise bis nach Koblenz, doch da im Notfallplan der Deutschen Bahn der Wegfall der Express-Züge vorgesehen ist, enden die luxemburgischen Züge während des Streiks in Trier.

Reisende sollten sich vorsichtshalber vor ihrer Reise beim Callcenter der CFL (2489 2489) oder auf der Seite der Deutschen Bahn, bzw. auf der Extraseite für das Bundesland Rheinland-Pfalz informieren.

Wie bei den früheren Ausständen will die DB während des Streiks etwa ein Drittel der Fernzüge fahren. Bei den Regionalzügen erwartet die Bahn, dass je nach Region 15 bis 60 Prozent der üblichen Zahl unterwegs sein werden. In Rheinland-Pfalz sollen es im Schnitt 50 bis 60 Prozent sein. Im Güterverkehr sollen etwa 70 Prozent der Züge rollen. Das Ende des Streiks ist noch offen, er soll aber länger dauern als der vergangene. Der dauerte sechs Tage.

Ein Hauptstreitpunkt

Die Lokführergewerkschaft GDL möchte künftig nicht nur Lokführer, sondern auch andere Berufsgruppen wie Zugbegleiter, Lokrangierführer und Mitarbeiter im Bordservice vertreten. Bislang kümmert sich die größere Verkehrsgewerkschaft (EVG) um diese (und möchte künftig auch Lokführer vertreten). Die Bahn möchte verschiedene Tarife und Konditionen für eine Berufsgruppe verhindern.


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