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Kurzmeldungen Lokales 14.03.2019

Bahnhof Luxemburg: Morddrohungen gegen Sicherheitsbeamte

Morddrohungen und Beleidigungen mussten am Mittwochmorgen zwei Sicherheitsbeamte am Bahnhof Luxemburg über sich ergehen lassen. Die beiden Beamten befassten die Polizei mit der Sache. Daraufhin wurde vom Staatsanwalt die Festnahme des Bedrohers angeordnet, der weder getrunken hatte, noch unter Drogeneinfluss stand.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 15:14

Cattenom: Reaktorblock 3 wegen Wartungsarbeiten vom Netz

In der Nacht zum Samstag hat die Betreibergesellschaft EDF-CNPE die Produktionseinheit 3 planmäßig abgeschaltet. Wie alle 18 Monate vorgesehen, wird ein Drittel der 193 Brennstäbe ausgetauscht. Wie in einer Pressemitteilung hervorgehoben wird, werden zudem mehr als 10.000 Wartungs- und Kontrollmaßnahmen ergriffen. Insbesondere wird die Hydraulik im nuklearen Bereich getestet und die Dampferzeuger gereinigt. Im Maschinenraum, im nicht nuklearen Teil der Anlage, werden zwei Hochdruckerhitzer und die Hälfte der Kondensatorrohre ersetzt. Zudem werden auch 40 zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Mehr als 1.800 zusätzliche Arbeitskräfte werden die regulären Mitarbeiter unterstützen. 

Seit dem 11. Mai steht auch die Produktionseinheit 1 still. Die Reaktoren 2 und 4 sind am Netz. 


Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:17

Drei Überfälle auf offener Straße

In der Nacht zum Samstag kurz vor zwei Uhr wurde ein junger Mann in der rue de Sigefroi in Luxemburg-Stadt von einer Gruppe von etwa fünf Personen überfallen. Sie bedrohten ihn mit einem Messer und forderten von ihm seinen Gucci-Gürtel, sein iPhone 8s und Bargeld. Anschließend verpassten sie ihrem Opfer einen Faustschlag ins Gesicht und flüchteten. Nach einer Fahndung konnte eine Gruppe junger Männer angetroffen werden. Das Opfer identifizierte zwei der Täter. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine erkennungsdienstliche Behandlung und erhob Anklage. 

Am frühen Samstagmorgen gegen 6 Uhr meldete sich ein Mann am Hauptbahnhof bei der Bahnhofspolizei und gab an überfallen worden zu sein. Der Täter hatte versucht ihm seinen Rucksack zu entreißen. Als das Opfer sich wehrte, schlug ihn der Täter ins Gesicht und entwendete den Rucksack. Aufgrund der Beschreibung konnte der mutmaßliche Täter kurze Zeit später in der rue du Fort Neipperg angetroffen werden. Die Polizisten stellten außerdem eine geringe Menge an Marihuana sicher. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Festnahme und die Vorführung vor den Untersuchungsrichter an.

Ebenfalls in der Nacht zum Samstag wurde ein weiterer Mann in der Hauptstadt überfallen, als er eine Bar verließ. Das Opfer wurde von einem Mann angesprochen, der es in eine Nebenstraße lockte. Hier befanden sich drei weitere Männer. Gemeinsam bedrohten sie den Kläger und zwangen ihn, sein Mobiltelefon herauszugeben. Als das Opfer sich weigerte, wurde der Mann zu Boden gestoßen, getreten und geschlagen. Anschließend entwendeten die Täter das Telefon der Marke Samsung Galaxy A5.

Die Polzei hat eine Beschreibung der flüchtigen Täter herausgegeben: Ein Mann, schwarze Hautfarbe, 1,75 Meter, schlank, er trug eine Baseballkappe mit der Aufschrift NY. Von den Mittätern ist nur bekannt, dass sie laut Opfer "arabisch" aussehen sollen.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 12:35

Bereldingen: Einbrecher auf frischer Tat ertappt

(tom/C.) - In der Nacht vom 17. auf den 18. Juli konnte die Polizei zwei mutmaßliche Einbrecher in Bereldingen auf frischer Tat stellen. Ein Zeuge war durch Geräusche auf die Verdächtigen aufmerksam geworden und hatte die Polizei verständigt. Die beiden flüchteten beim Eintreffen der ersten Streife in die umliegenden Gärten. Ein Mann wurde kurze Zeit später im Besitz von Diebesgut angetroffen. Eine Streife stellte kurz darauf die zweite Person.

Die mutmaßlichen Einbrecher wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen und dem Untersuchungsrichter vorgeführt, der ihre Verhaftung anordnete.

An der Aktion waren die Streifenbeamten aus Luxemburg, Grevenmacher und Mersch sowie die Spurensicherung des SPJ beteiligt.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 12:20

Bonneweg: Zu Hause überfallen

Zwei unbekannte Täter haben am Freitagnachmittag eine Frau in deren Haus in der rue Auguste Charles überfallen und ausgeraubt. Die Männer bedrohten die Frau mit einem Elektroschockgerät und einer Pistole, woraufhin das Opfer ihnen alles Bargeld im Haus aushändigte. 

Die Polizei hat eine Täterbeschreibung veröffentlicht: Ein Mann ist etwa 1,75 Meter groß, schlank, rotblonde Haare, etwa 30 Jahre alt oder jünger. Er sprach mit osteuropäischem Akzent. Der Mann trug eine Jeanshose und ein beigefarbenes Oberteil sowie einen schwarzen Schal. Der andere Mann ist etwa 1,80 Meter groß und trug eine schwarze Maske, die nur die Augen und den Mund freilässt. Er war sportlich gekleidet und etwa 25 Jahre alt.

Eventuelle Zeugen, die Beobachtungen im Raum Bonneweg gemacht haben, werden gebeten, sich beim Notruf 113 zu melden.

Kurzmeldungen International Heute um 10:46

Touristen entdecken 50 tote Grindwale auf Island

Reykjavik (dpa) - Auf Island sind rund 50 tote Grindwale an einem Strand gefunden worden. Wie der isländische Rundfunksender RÚV berichtete, wurden die Säugetiere am Donnerstag von Touristen aus den USA auf der Halbinsel Snæfellsnes nördlich von Reykjavik entdeckt. Eine US-Touristin hielt den Fund am abgelegenen Strand Löngufjörur per Video fest, das Dutzende leblose Walkörper im Sand zeigte. Die Touristen hatten sich demnach auf einer Hubschraubertour befunden, als sie ihre Entdeckung machten. Sie schalteten die Polizei ein.

Grindwale gehören zur Familie der Delfine. Warum sie in Massen auf den Strand gerieten und wie lange sie dort bereits lagen, war zunächst unklar. Die Meeresbiologin Edda Elísabet Magnúsdóttir sagte dem Sender, es könne eine Reihe von Gründen dafür geben. Grindwale seien Rudeltiere mit starken sozialen Bindungen, weshalb sie ihre Artgenossen nicht so einfach verließen. Außerdem gebe es in der Gegend starke Strömungen, der flache Meeresboden mache es für Wale zudem schwerer, ins offene Meer zurückzuschwimmen.

Róbert Arnar Stefánsson vom Naturhistorischen Institut Westislands sagte RÚV, es sei in den vergangenen Jahren häufiger vorgekommen, dass Wale in der Region strandeten. Einen Grund für das nahezu jährlich auftretende Phänomen sei noch nicht bekannt. Generell geschehen Vorkommnisse wie diese laut Senderangaben regelmäßig in dieser Jahreszeit, die Anzahl der Wale sei jedoch ungewöhnlich.


Gestern

Kurzmeldungen Panorama 19.07.2019

800 Jahre alte Befestigungsmauer in Klagenfurt entdeckt

(dpa) - Archäologen haben im österreichischen Klagenfurt die Reste einer mittelalterlichen Stadtmauer entdeckt. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Freitag berichtete, fanden die Forscher unter anderem Katzenkopfpflaster, Reste eines Brandes aus dem 16. Jahrhundert und Keramikscherben. Reinhard Rohr, Präsident des Kärntner Landtags, bezeichnete den Fund als historisch bedeutsam.

Dass in dem Bereich die Stadtmauer verlief, wurde bisher aufgrund von Quellen nur angenommen. Der Fund sei nun der archäologische Beweis. Heimo Dolenz vom Landesmuseum sagte der APA, dass die Befestigungsmauern die für die Zeit typischen seichten Fundamente aufweisen würden. Die ältesten Keramikfunde stammten aus dem 12. bis frühen 13. Jahrhundert.

Erst vor wenigen Tagen war in der Wiener Innenstadt eine alte Uferbefestigung aus dem Spätmittelalter gefunden worden. Die Stein-Holzkonstruktion befand sich an einem Altarm der Donau, den es inzwischen nicht mehr gibt. Die Uferanlage kam bei Arbeiten für eine Tiefgarage zum Vorschein. Die Forscher gehen davon aus, dass das Ufer an dieser Stelle auch als eine Art Mülldeponie genutzt wurde. Die Archäologen fanden dort auch ein Eisenmesser sowie eine Schere und weitere Werkzeuge, die bei der Lederproduktion zum Einsatz gekommen sein dürften.

Trotz Videoaffäre: FPÖ-Chef urlaubt wieder auf Ibiza

(dpa) - Der über das „Ibiza-Video“ gestolperte Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache macht auch dieses Jahr wieder Urlaub auf der beliebten Baleareninsel. Wie die österreichischen Tageszeitungen „Krone“ und „Österreich“ am Freitag berichteten, ist Strache mit seiner Familie am Donnerstag für einen 14-tägigen Urlaub auf die Insel geflogen. „Ja, ich bin wie jedes Jahr mit meiner Familie, meiner Frau Philippa und meinen drei Kindern – wie seit 17 Jahren – auch heuer wieder auf Ibiza“, wird Strache von „Österreich“ zitiert. „Denn Ibiza ist immer eine Reise wert.“

Bei Straches Ibiza-Urlaub vor zwei Jahren wurde das vorzeitige Ende seiner politischen Karriere eingeleitet. Damals traf er sich mit einer vermeintlichen russischen Oligarchen-Nichte und sprach mit ihr unter anderem über möglicherweise illegale Parteispenden sowie eine Übernahme der „Kronen-Zeitung“. Das stundenlange Gespräch wurde heimlich gefilmt. Ausschnitte davon wurden am 17. Mai vom „Spiegel“ und der „Süddeutsche Zeitung“ veröffentlicht. Strache musste als Vizekanzler und FPÖ-Chef zurücktreten, zudem zerbrach die gesamte rechtskonservative Regierung in Österreich. Am 29. September finden in der Alpenrepublik Neuwahlen statt.


Kurzmeldungen Lokales 19.07.2019

Zwei Alkoholkontrollen am Donnerstagabend

(SC) - Am Donnerstagabend führte die Polizei auf Anweisung der Staatsanwaltschaft zwischen 21 Uhr und 23.30 Uhr zwei Alkoholkontrollen durch. Die Kontrollen fanden in Rollingen und Angelsberg statt. Insgesamt mussten sich 264 Verkehrsteilnehmer einem Alkoholtest unterziehen, selbst wenn es keine Anzeichen für eine Alkoholisierung gab.

In 11 Fällen lieferte der Alkoholtest ein positives Ergebnis. Bei keinem der Fahrer war der Maximalwert jedoch so stark überschritten, dass Führerscheine eingezogen werden mussten.

Kurzmeldungen Politik 19.07.2019

Erzbischof Hollerich: "Von der Leyen ist sehr gute Lösung"

(jt) - Erzbischof Jean-Claude Hollerich hat die Wahl von Ursula von der Leyen zur neuen EU-Kommissionschefin begrüßt. "Ich freue mich, dass es eine Frau ist, damit man mal sehen kann, dass Frauen genauso gut Politik machen können wie Männer", sagte Hollerich in einem Interview mit der Website Domradio.de. Er bedauere allerdings, dass sich das Spitzenkandidaten-System nicht durchgesetzt habe. "Ich habe eine große Achtung vor Herrn Weber (Anm. Manfred Weber war Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei bei der EU-Wahl). Ich glaube, er hätte diese Aufgabe auch wunderbar machen können."

Der Präsident der EU-Bischofskommission Comece plädierte in dem Interview auch für ein Umdenken in der Asylfrage. Flüchtlinge sollten weniger in staatlichen Einrichtungen aufgenommen werden, "sondern viel mehr in Einrichtungen der Zivilgesellschaft – auch wenn es natürlich staatliche Hilfe dafür geben sollte. Aber ich glaube, dass eine Integration damit viel einfacher wäre." Die katholischen Bischöfe hatten sich zuletzt für eine Aufnahme von mehr Flüchtlingen in Europa ausgesprochen. Hollerich erklärte bei Domradio.de, er glaube, dass er diesbezüglich auf offene Ohren bei Ursula von der Leyen stoßen werde.


Rekordfund in Rio: 8,5 Tonnen Drogen

(dpa) - Bei einer Razzia in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro hat die Polizei 8,5 Tonnen Drogen und 30 Schusswaffen sichergestellt. Bei dem Einsatz mehrerer Spezialeinheiten am Donnerstag im Norden der Millionenstadt wurde ein mutmaßlicher Krimineller getötet, fünf weitere wurden festgenommen, wie die Militärpolizei des Bundesstaates mitteilte.

Die Menge an beschlagnahmten Drogen und Waffen sei die größte Ausbeute an einem Tag in der Geschichte Rios, hieß es. Darunter waren den Angaben zufolge 75 Granaten, 23 Gewehre, zwei Maschinengewehre und eine Maschinenpistole. Die Gegend Maré, wo der Einsatz stattfand, ist ein Konglomerat aus rund einem Dutzend Favelas, in dem Drogengangs und Milizen aktiv sind.

Zwei Tote nach Explosion in Kabul

(dpa) - Bei einer Explosion in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Weitere zehn seien verletzt worden, teilte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Wahidullah Majar, am Freitag über Twitter mit. Ein Polizeisprecher bestätigte eine Explosion am südlichen Eingang der Kabuler Universität im Westen der Stadt, gab allerdings keine weiteren Informationen. 

Dem Fernsehsender ToloNews zufolge, der sich auf Augenzeugen berief, ereignete sich die Explosion, als mehrere Studenten am Eingang der Universität warteten. Zwei Fahrzeuge hätten zudem Feuer gefangen. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Angriff.

15 Tonnen Speiseeis schmelzen auf Autobahn

(jt) - Bei einem Lkw-Unfall auf der Autobahn 67 im deutschen Bundesland Hessen sind in der Nacht auf Freitag rund 15 Tonnen Speiseeis weggeschmolzen. Der 44-jährige Fahrer des Eistransporters war auf Höhe der Stadt Viernheim mit einem anderen Lkw kollidiert, der seitlich auf dem Pannenstreifen abgestellt war. Bei dem Zusammenstoß wurde die Bordwand des Kühllasters beschädigt. Das auftauende Speiseeis ronn anschließend von der Ladefläche auf die Fahrbahn. Zwei Spuren der A67 mussten wegen der Aufräumarbeiten von der Polizei gesperrt worden.

Beide Lkw-Fahrer blieben bei dem Unfall unverletzt. Der Gesamtschaden beträgt 250.000 Euro.

Kurzmeldungen Lokales 19.07.2019

Zehn Verletzte bei Verkehrsunfällen

(mth) - In der Nacht zum Freitag gab es mehrere Unfälle auf Luxemburgs Straßen.

Kurz nach 17 Uhr kollidierten zwei Autos auf der CR103 zwischen Kehlen und Kopstal, zwei Insassen mussten medizinisch betreut werden. Um 18.13 Uhr gab es eine weitere Kollision in der Rue de Canach in Oetringen, hier wurde eine Person verletzt.

Auf der N11 zwischen Michelshaff und Lauterborn überschlug sich ein Auto, eine Person wurde verletzt. Auch auf der A3 in Richtung Luxemburg zwischen dem Kreuz Bettemburg und Liwingen gab es gegen 22 Uhr eine Kollision zwischen zwei Autos, die zwei Verletzte forderte.

Um 00.37 Uhr überschlug sich ein Auto auf der CR141 zwischen Mompach und Osweiler, hier wurden alle vier Insassen des Fahrzeugs verletzt.

Vorgestern

Zipse wird neuer BMW-Chef

(dpa) - Der BMW-Manager Oliver Zipse wird neuer Vorstandschef des Münchner Autokonzerns. Der Aufsichtsrat berief den bisherigen Produktionsvorstand am Donnerstag bei einer Sitzung im US-Werk Spartanburg zum Nachfolger von Harald Krüger, der nach vier Jahren an der Spitze aufhört.


Die Fontana di Trevi: eines der bekanntesten Wahrzeichen Roms.
Kurzmeldungen Panorama 1 18.07.2019

Mann verkleidet sich als antiker Senator und springt in Trevi-Brunnen

(dpa) - Verkleidet als Senator aus dem antiken Rom ist ein Mann in den berühmten Trevi-Brunnen gesprungen. Für sein Vergehen habe er eine Strafe von 550 Euro bekommen, erklärte Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi auf Twitter und postete ein Video des Vorfalls.

Darin ist zu sehen, wie der Mann vor einer Touristenmenge durch das Wasser des Brunnens watet und eine Rede imitiert. Später springt ein Polizist ins Wasser und führt ihn ab. Raggi sprach von "inakzeptablen Verhalten": "Die historischen römischen Brunnen sind keine Schwimmbäder."

Immer wieder springen Menschen in die Brunnen. Der Trevi-Brunnen dient ihnen dabei gern als Kulisse für Nachahmungen aus dem Filmklassiker "La Dolce Vita", in dem die Schauspieler Anita Ekberg und Marcello Mastroianni nachts ein romantisches Bad nehmen.


Saarland: Mann verfolgt Freundin mit Blaulicht

(dpa/lrs) - Ein 27-jähriger Autofahrer hat seine Lebensgefährtin mit Blaulicht auf der Autobahn bei Saarbrücken-Gersweiler verfolgt. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Demnach gingen bei den Beamten am Mittwochnachmittag Anrufe ein: Ein Fahrer dränge andere Verkehrsteilnehmer ab und habe ein eingeschaltetes Blaulicht auf dem Armaturenbrett.

Ermittlungen führten die Polizei schließlich zu dem 27-Jährigen. Der hatte sich vor der Fahrt auf der A 620 mit seiner 23 Jahre alten Lebensgefährtin gestritten. Als die Frau mit dem Auto davon fuhr, verfolgte ihr Freund sie. Auf der Autobahn verlor er ihren Wagen wegen des dichten Verkehrs aus den Augen. Um sie einzuholen, schaltete der Fahrer kurzerhand das Blaulicht in seinem Auto ein. „Das war ein reiner Privatmann, der sich so ein Ding gekauft hat“, erklärte ein Polizeisprecher. Auf den Mann kommt nun ein Strafverfahren zu.


23-jährige Wanderin stürzt in den Alpen ab und stirbt

(dpa) - Beim Wandern in den bayerischen Alpen ist eine Frau aus großer Höhe abgestürzt und gestorben. Die 23-Jährige war auf einem kleinen alpinen Steig unterwegs, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Rettungskräfte fanden die leblose Wanderin unterhalb des rund 1500 Meter hohen Hochlerchgipfels in der Nähe von Staudach-Egerndach und bargen die Leiche am Mittwoch. Ein Gastwirt hatte die Einsatzkräfte gerufen, weil die Berlinerin von ihrem geplanten Ausflug nicht zurückgekehrt war.

Kurzmeldungen Lokales 18.07.2019

Alkoholkontrollen in Remich und Beyren

(SC) - Am Mittwochabend führte die luxemburgische Verkehrspolizei auf Anweisung der Staatsanwaltschaft zwei Alkoholkontrollen durch. Zwischen 20 Uhr und 22.30 Uhr wurden in Remich und in Beyren 227 Verkehrsteilnehmer angehalten, selbst wenn es keine Anzeichen gab, dass sie unter dem Einfluss von Alkohol unterwegs waren. Die angehaltenen Fahrer mussten sich einer Atemluftkontrolle unterziehen. 

In sechs Fällen war das Ergebnis positiv und drei Führerscheine mussten sogar vor Ort eingezogen werden. Im Laufe der Nacht wurde noch ein weiterer Führerschein infolge eines positiven Alkoholtests eingezogen werden - diesmal in Esch/Alzette.

Kurzmeldungen Lokales 18.07.2019

Drei Motorradfahrer bei Unfällen verletzt

(mth/SC) - Drei Motorradfahrer wurden am Mittwochabend bei Verkehrsunfällen verletzt, wie der CGDIS und die Polizei Luxemburg melden.

In der Rue Gillardin in Petingen kollidierte gegen 17.17 Uhr ein Auto mit einem Motorrad, eine Person musste medizinisch behandelt werden.

Auf der CR320 zwischen Unterschlinder und Hoscheid stürzte gegen 18.40 Uhr ein Motorradfahrer in einer Kurve und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer der Maschine hatte in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und rutschte in einen Sommerweg, wo er mit einem Baum zusammenstieß. Durch den heftigen Aufprall wurde der Fahrer mehrere Meter einen Abgrund hinuntergeschleudert. Er wurde dabei ernsthaft verletzt und musste vor Ort von einem Notarzt erstversorgt werden. Der Fahrer wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Knapp 30 Minuten später ereignete sich ein ähnlicher Vorfall auf der N12 zwischen Eschdorf und Heiderscheidergrund, auch hier musste der Fahrer mit leichten Verletzungen medizinisch betreut werden.

Terrorverdacht: Razzien gegen islamistische Gefährder

(dpa) - Die Polizei führt seit den frühen Morgenstunden Razzien in Nordrhein-Westfalen gegen Gefährder aus dem islamistischen Umfeld durch. Diese seien durch Hinweise von Sicherheitsbehörden veranlasst worden, wie die Kölner Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte. Der Fokus liege auf einer Wohnung in Düren - auch in Köln seien Wohnungen durchsucht worden.

Zwei Männer wurden in Düren zur Vernehmung mit auf die Wache genommen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Polizeikreisen erfuhr. Die Männer hätten möglicherweise einen Anschlag begehen wollen. Genauere Details lagen zunächst nicht vor. Einschätzungen zur Gefahrenlage und erste Ergebnisse der Durchsuchungen wollte die Polizei am Vormittag mitteilen.

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