Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Autobrand: Fahrerin kann sich retten, ein Hund stirbt
Lokales 29.06.2019 Aus unserem online-Archiv

Autobrand: Fahrerin kann sich retten, ein Hund stirbt

Das Auto ist auf dem Autobahnteil zwischen Trier und Trier-Ehrang vollständig ausgebrannt.

Autobrand: Fahrerin kann sich retten, ein Hund stirbt

Das Auto ist auf dem Autobahnteil zwischen Trier und Trier-Ehrang vollständig ausgebrannt.
Foto: Blaes-Presse
Lokales 29.06.2019 Aus unserem online-Archiv

Autobrand: Fahrerin kann sich retten, ein Hund stirbt

Am Samstagnachmittag brannte ein Auto auf der Autobahn nahe Trier (D) vollständig aus. Die Fahrerin konnte sich retten. Aber nur drei von ihren vier Schlittenhunden ebenfalls.

(Blaes-presse) - Am Samstagmittag, um kurz nach 12 Uhr, kam es auf der Bundesautobahn 64 (der Verlängerung der luxemburgischen A1) Richtung Trier, zwischen der Anschlussstelle Trier und Trier-Ehrang zu einem dramatischen Auto-Vollbrand.

Vier Schlittenhunde im Wagen, einer stirbt

Nach Polizeiangaben kam es zu einem technischen Defekt, als eine Autofahrerin mit ihren vier Schlittenhunden unterwegs war. Das Auto begann sofort zu brennen, die Fahrerin lenkte es noch auf den Seitenstreifen. 

Mithilfe von Ersthelfern konnte sie noch drei der Vier Hunde aus dem Auto retten. Ein Hund überlebte das Inferno leider nicht. Die unter Schock stehende Fahrerin wurde vor Ort vom Rettungsdienst betreut.

Die enorme Hitzeentwicklung hat große Schäden an der Asphaltschicht verursacht.
Die enorme Hitzeentwicklung hat große Schäden an der Asphaltschicht verursacht.
Foto: Blaes-Presse

Auto brennt aus

Die alarmierte Feuerwehr begann sofort, unter Atemschutz, mit den Löscharbeiten. Jedoch brannte das Auto vollständig aus. Die enorme Hitzeentwicklung hat große Schäden an der Asphaltschicht verursacht. Zudem liefen große Mengen Kraftstoff aus. Mit Bindemittel wurde ein Kanalschacht gesichert, dass nicht zu viel in die Kanalisation gelangt.

Vollsperrung der Autobahn

Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Ehrang für den Verkehr voll gesperrt werden, es kam zu langen Rückstaus. Die Gegenrichtung war während der starken Rauchentwicklung gesperrt, im weiteren Verlauf konnte der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbei geleitet werden. 

Auf der Autobahn aus Richtung Luxemburg kommend bildete sich ein langer Stau.
Auf der Autobahn aus Richtung Luxemburg kommend bildete sich ein langer Stau.
Foto: Blaes-Presse



Stau: Autobahn A1 Richtung Trier und A3 Richtung Hauptstadt
Der Rückstau von der A1 reicht mittlerweile bis auf die A3 Richtung Luxemburg-Stadt zurück.

Mit Hilfe der Polizei wurde der stehende Verkehr in der Sperrung zur Ausfahrt Trier geleitet. So durften die Verkehrsteilnehmer, entgegengesetzter Richtung die Bundesautobahn 64 verlassen. Im Stau erlitt eine Frau einen leichten Schwächeanfall und musste behandelt werden.

In alle Fahrtrichtungen und Ausweichstrecken kam es zu enormen Verkehrsbehinderungen. Die Fahrbahn bleibt bis zum späten Abend gesperrt, sie wird noch heute repariert. Laut den zuständigen Behörden voraussichtlich bis 18 Uhr. 



Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Leiche in brennendem Auto
In der Nacht auf Dienstag wurden Polizei und Feuerwehr zu einem lichterloh brennenden Auto gerufen. Im Wageninneren entdeckten sie eine verkohlte Leiche, es handelt sich neuesten Erkenntnissen zufolge um eine Frau. Nun sucht die Polizei nach Zeugen.
Das komplett ausgebrannte Auto wird am Dienstag verladen, um polizeilich untersucht zu werden.
Nach dem tödlichen Unfall auf der A1 in Richtung Trier bei der Ausfahrt Potaschberg liefen am Dienstag die Ermittlungen vor Ort. Der Mann, der den Unfall verschuldet haben soll, sitzt in Untersuchungshaft.