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 (dpa) - Das US-Repräsentantenhaus hat den Weg für strafrechtliche Schritte gegen den Rechtspopulisten Steve Bannon wegen Missachtung des Kongresses freigemacht. Hintergrund ist die Aufarbeitung des Angriffs auf das US-Kapitol am 6. Januar. Die Parlamentskammer stimmte am Donnerstag dafür, den Fall an die Staatsanwalt zu verweisen. 229 Abgeordnete votierten dafür, 202 dagegen. Kaum ein Republikaner schloss sich den Demokraten von US-Präsident Joe Biden an und stimmte dafür.

Der Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Attacke hatte bereits am Dienstag einstimmig einen Bericht angenommen, der die Missachtung des Kongresses durch Bannon feststellt. Damit wurde die erste Hürde genommen, Bannon vor Gericht zu bringen. Nun muss sich das Justizministerium mit dem Fall befassen.


(dpa) - Nach fast fünf Stunden haben die Staats- und Regierungschefs ihre Diskussion zu den drastisch gestiegenen Energiepreisen beim EU-Gipfel in Brüssel zunächst unterbrochen. Wann die Beratungen fortgesetzt werden sollten, war zunächst unklar. Als nächstes Thema stehe der Streit um Polens Rechtsstaat auf der Tagesordnung, hieß es aus EU-Kreisen. Zunächst werde der polnische Regierungschef Mateusz Morawiecki sprechen.

Damit hingen die Staats- und Regierungschefs dem ursprünglichen Zeitplan bereits deutlich hinterher. Bei einem Abendessen wollte der Gipfel eigentlich auch noch eine Strategiedebatte über die Handelspolitik führen und außenpolitische Fragen erörtern. Am Freitag soll es bei dem zweitägigen Treffen unter anderem um Migration und Digitales gehen.    

 (dpa) - Ein Gericht in Italien hat den früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi in einem Prozess im Zusammenhang mit seinen „Bunga-Bunga-Partys“ freigesprochen. Das berichteten die Nachrichtenagenturen Ansa und Adnkronos am Donnerstag. Demnach sah das Gericht in Siena den Sachverhalt als nicht bewiesen an. Dem 85 Jahre alten Chef der konservativen Partei Forza Italia wurde vorgeworfen, Zeugen für Falschaussagen zu den Partys mit jungen Frauen bestochen zu haben. Auch ein mitangeklagter Musiker wurde den Agenturberichten zufolge freigesprochen.

Ansa zitierte Berlusconis Anwälte, die von einem großartigen Ergebnis sprachen. Der Parteichef sei zufrieden. Berlusconi reiste am Donnerstag nach Brüssel. Dort traf er am Rande des Gipfels der EU-Staats- und Regierungschefs auch Bundeskanzlerin Angela Merkel , wie er auf Facebook schrieb.

Der in Italien oft nur „Cavaliere“ (Ritter) genannte Berlusconi ist auch in Mailand wegen Bestechung angeklagt. Das Gericht in der norditalienischen Metropole wollte zuletzt ein Gutachten zu Berlusconis psychischem und physischem Zustand erstellen lassen, der 85-Jährige weigerte sich aber. Der Fortgang des Prozesses dort war zunächst unklar.

Berlusconis Partei ist seit Mitte Februar Teil des Regierungsbündnisses von Ministerpräsident Mario Draghi in Rom.    

Kurzmeldungen Lokales 21.10.2021

(LW) - An der Mosel in Remich kam es am Mittwoch zu einem gewalttätigen Überfall. Während der Mann auf einer Bank an der Esplanade saß, näherte sich ein Unbekannter und griff nach dessen Umhängetasche, schreibt die Polizei. Als das Opfer dies bemerkte und noch versuchte, die Tasche festzuhalten, entriss der Täter diese gewaltsam und lief in Richtung Rue Dicks davon.

Beim Täter soll es sich um einen 30-jährigen Mann mit sportlicher Statur und grüner Arbeiterhose gehandelt haben. Bei der Fahndung konnte keine tatverdächtige Person ermittelt werden, heißt es. 

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Kurzmeldungen Kultur 21.10.2021

Das 43. Filmfestival Max Ophüls Preis (MOP) kehrt in Deutschland in die Kinos zurück: Wie die Veranstalter auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag mitteilten, wird es vom 16. bis 23. Januar 2022 als Präsenzfestival in den Kinos in Saarbrücken sowie ausgesuchten Orten des Saarlandes stattfinden.

Die im vergangenen Jahr entwickelte VoD-Plattform mit Filmen zum Herunterladen werde ausschließlich im Bereich des akkreditierten Fachpublikums zum Einsatz kommen.

„Unser Auftrag, das Filmfestival als sozialen Ort zu gestalten, macht es zur logischen Konsequenz, nun endlich wieder alle Möglichkeiten der Kinonutzung auszuschöpfen“, erklärten Festivalleiterin Svenja Böttger und der künstlerische Leiter Oliver Baumgarten.

Das MOP gilt als wichtigstes Festival für den jungen deutschsprachigen Film und steht für die Entdeckung junger Talente aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Zur letzten Präsenzveranstaltung im Januar 2020 waren rund 45.500 Besucher gekommen.

(dpa) - Nach einem Zwischenfall in einem Atomkraftwerk im Süden Russlands ist ein Reaktorblock für Wartungsarbeiten vom Netz genommen worden. In dem Kraftwerk rund 120 Kilometer von der Stadt Rostow am Don entfernt sei in der Nacht zum Donnerstag ein Austritt von Dampf aus einem defekten Rohr festgestellt worden, teilte der Betreiber Rosenergoatom im sozialen Netzwerk Telegram mit. Das Rohr sei allerdings Teil eines Kraftwerksystems, in dem kein radioaktiv belastetes Wasser fließe.

Der Reaktorblock Nummer zwei müsse vorübergehend abgeschaltet werden, da die notwendigen Reparaturen nicht möglich seien, solange die Technik erhitzt sei.

Das Kernkraftwerk Rostow besteht aus insgesamt vier Blöcken und ist seit 2001 in Betrieb. Neben dem nun abgeschalteten Teil wird laut Betreiber noch ein weiterer Block seit September gewartet. Die beiden anderen Blöcke sind demnach planmäßig in Betrieb.

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(dpa) - Ein New Yorker Transplantationsteam hat eigenen Angaben zufolge eine Schweineniere für mehr als zwei Tage an einen Menschen angeschlossen. Das Organ sei für 54 Stunden außerhalb des Körpers am Bein einer hirntoten Person mit dem Blutkreislauf verbunden worden und habe dort „fast sofort“ angefangen zu arbeiten und das Stoffwechselprodukt Kreatinin zu bilden. Das berichteten die Zeitungen „USA Today“ sowie die „New York Times“ unter Berufung auf die Klinikgruppe Langone in New York. Das Schwein war demnach gentechnisch verändert, um die Wahrscheinlichkeit eines Abstoßens der Niere zu verringern.

Die aufsehenerregende Transplantation könnte Hoffnung für viele Menschen nähren, die auf Spenderorgane angewiesen sind. Wissenschaftler versuchen seit geraumer Zeit, Organe in Schweinen zu züchten, die für Menschen nutzbar sind - neben Nieren auch Herzen oder Lungen. Die im September in New York von einem Team um Robert Montgomery durchgeführte Operation lässt allerdings einige Fragen offen, vor allem die nach der Langlebigkeit des Organs. Die Erkenntnisse sind zudem noch in keinem Fachmagazin veröffentlicht worden. Experte Joachim Denner von der Freien Universität Berlin sprach von einem „weiteren Schritt“ auf dem Gebiet der Xenotransplantation, also der Übertragung von Zellen oder Organen von einer Spezies auf eine andere. Er machte aber auch klar, dass 54 Stunden zu kurz sei, „um Aussagen zur immunologischen Abstoßung oder zur möglichen Übertragung von Schweineviren zu treffen“.

Die Geschichte der Entwicklung von Xenotransplantationen ist lang und von Niederschlägen gekennzeichnet. Spektakulär war vor allem der Fall von Baby Fae, das 1984 in Kalifornien ein Pavianherz bekam. Es starb drei Wochen nach der Operation.

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Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 20.10.2021

(dpa) - Zwei junge Schweizer sind auf dem Matterhorn tödlich verunglückt. Wie die Polizei des Kantons Wallis am Mittwoch mitteilte, wollten die Männer am Vortag auf den fünfthöchsten Gipfel des Landes steigen. Auf einer Höhe von ungefähr 4.140 Metern stürzten die beiden angeseilten Männer aus noch unbekannter Ursache über die Nordwand ab. Die 1996 und 1997 geborenen Alpinisten wurden tot geborgen. 

Kurzmeldungen Lokales 20.10.2021

(dat) - In der Nacht zu Mittwoch wurde der Polizei gegen 2.20 Uhr eine verdächtige Person in der Rue Beaumont gemeldet. Diese war nach dem Ertönen der Alarmanlage in die Avenue de la Porte Neuve geflüchtet. 

Die Beamten stellten vor Ort einen Einbruch in ein Kleidergeschäft fest. Das Fenster war mit einem Stein eingeschlagen. Auf dem Boden befanden sich frische Blutspuren. Bei der Fahndung wurde die tatverdächtige Person – mit einer Schnittverletzung an der Hand – gefunden. Die Spuren am Tatort konnten der Person zugeordnet werden. 

Am Mittwochmorgen hatte der Tatverdächtige einen Termin beim Untersuchungsrichter.

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Kurzmeldungen Panorama 20.10.2021

(dpa) - Queen Elizabeth II. hat aus gesundheitlichen Gründen eine geplante Reise nach Nordirland abgesagt. „Die Queen hat den medizinischen Rat, sich die nächsten Tage auszuruhen, widerwillig angenommen“, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung des Buckingham-Palastes. Die 95 Jahre alte Monarchin sei guter Dinge, aber enttäuscht, dass sie ihre Termine in Nordirland nicht wahrnehmen könne. Die Entscheidung habe nichts mit Corona zu tun, meldete die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Palastkreise.

Bereits in der vergangenen Woche hatte es Sorgen über den gesundheitlichen Zustand der Königin gegeben, als sie sich zweimal mit Gehstock zeigte. Der Terminkalender der Monarchin war jedoch weiterhin prall gefüllt. Erst am Dienstag empfing sie Wirtschaftsvertreter in Windsor. Anfang November will die Queen - zumindest bisherigen Plänen zufolge - an der UN-Weltklimakonferenz in Glasgow teilnehmen.    

Kurzmeldungen Lokales 20.10.2021

(dat) - Aldi teilt mit, dass sich im marinierten Hirschschulterbraten Salmonellen befinden können. Dieses Produkt wird vom Markt genommen.

Nach dem Verzehr dieses Produktes kann es zu Fieber, Bauchkrämpfen und Durchfall kommen.

Es handelt sich um die 500-Gramm-Packung mit dem Haltbarkeitsdatum 24. bis 26. Oktober 2021 (EAN-Code: 2007030022628). Das Produkt wurde in den Aldi-Geschäften zwischen dem 11. und 19. Oktober verkauft.

Die Kunden können das Produkt in den Aldi-Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird - auch ohne Kassenzettel - zurückerstattet. Die Kunden können sich auch per E-Mail kundenservice@aldi.be melden.

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(dpa) - Im Zusammenhang mit dem Einschleusen von Menschen haben Beamte der Bundespolizei am Mittwoch im Raum Saarbrücken Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht. Wie die Polizei mitteilte, nahmen insgesamt 121 Beamte an der Durchsuchung an zwölf Orten teil. Im Zentrum der seit Februar laufenden Ermittlungen stehen demnach zehn Beschuldigte, die gegen Geld vor allem syrische Staatsangehörige nach Deutschland eingeschleust haben sollen. Bei den Durchsuchungen seien zahlreiche Beweismittel sicherstellt worden.

Den Angaben zufolge sollen mithilfe von Mietwagen etwa 92 Menschen ins Land gebracht worden sein. Die Polizei wies in ihrer Mitteilung darauf hin, dass die Schleusungen unter teils lebensgefährlichen Umständen durchgeführt wurden. So seien die Menschen mitunter auf der Ladefläche von Kleintransportern gereist, hieß es. Ausgangspunkte waren demnach schwerpunktmäßig Tschechien und Österreich.

Die Durchsuchungen wurden von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern angeordnet und von der in Frankfurt ansässigen Einheit Kriminalitätsbekämpfung der Bundespolizeiinspektion durchgeführt.

Kurzmeldungen Lokales 20.10.2021

(jwi) - In den vergangenen Stunden kam es zu fünf Einsätzen mit insgesamt vier verletzten Personen, schreibt der CGDIS am Mittwoch in seinem Bericht.

Am Dienstagabend gegen 17 Uhr kollidierten auf der N6 von Mamer in Richtung Capellen ein Auto und Motorrad. Zwei Personen kamen dabei zu Schaden. Um 20.23 Uhr gab es einen Zwischenfall in einer Garage in Senningerberg, gegen 23 Uhr brannte in Esch/Alzette ein Insektenhotel und um 1.45 Uhr wurde der Rettungsdienst nach Kayl gerufen. 

Zwei weitere Verletzte gab es um 20.52 Uhr bei einem Unfall in der Hauptstadt. In der Rue St. Mathieu im Viertel Pfaffenthal krachte ein Autofahrer in ein geparktes Fahrzeug.

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(dpa) - Im Südwesten Japans ist der Vulkan Aso ausgebrochen. Bei der Eruption türmten sich am Mittwoch dicke Aschewolken bis in eine Höhe von rund 3.500 Metern auf, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete. 

Der Vulkan schleuderte Gesteinsbrocken und Vulkanasche mehr als einen Kilometer weit. Berichte über mögliche Verletzte lagen zunächst nicht vor. Die Meteorologische Behörde warnte die Bewohner der Region auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu, sich dem 1.592 Meter hohen Berg unter keinen Umständen zu nähern. Große Gesteinsbrocken und Vulkanasche könnten in einem Umkreis von zwei Kilometern niedergehen. Das asiatische Inselreich Japan zählt rund 110 aktive Vulkane. Etwa 50 davon werden rund um die Uhr überwacht.

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(dpa) - Bei dem von Nordkoreas Militär am Dienstag getesteten Flugkörper handelt es sich laut Angaben aus Pjöngjang um eine U-Boot-gestützte ballistische Rakete. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA schrieb am Mittwoch von einer Rakete „neuen Typs“, welche die „Verteidigungstechnologie des Landes auf ein hohes Niveau bringt und die Unterwassereinsatzfähigkeit unserer Marine verbessert“.

Laut den von KCNA veröffentlichten Fotos handelt es sich um eine eher kleine Rakete mit mutmaßlich geringer Reichweite. Experten werten den Test daher nicht als bahnbrechenden Entwicklungsschritt für das nordkoreanische Raketenprogramm. Dies wird auch dadurch untermauert, dass nach bisherigen Erkenntnissen Machthaber Kim Jong-un dem Raketentest nicht beiwohnte. UN-Resolutionen untersagen Nordkorea den Test von ballistischen Raketen, die je nach Bauart auch einen Atomsprengkopf tragen können. Das Land, das wegen seines Atomwaffenprogramms internationalen Sanktionen unterworfen ist, hat in diesem Jahr bereits mindestens acht Raketen getestet, darunter nach eigenen Angaben eine sogenannte Hyperschallrakete.

Am Montag kamen in Washington Gesandte der Regierungen Südkoreas, Japans und der USA zusammen, um über das nordkoreanische Atomprogramm zu diskutieren. Der US-Gesandte Sung Kim verurteilte den jüngsten Einsatz einer „ballistischen Rakete“ und forderte Nordkorea auf, von weiteren Provokationen abzusehen und sich auf politische Gespräche einzulassen. Der UN-Sicherheitsrat berät Diplomaten zufolge am Mittwoch über den jüngsten Raketentest. Das mächtigste UN-Gremium will demnach am Nachmittag New Yorker Zeit auf Antrag der USA und Großbritanniens hinter verschlossenen Türen zusammenkommen.

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