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Aus für Fernverbindung : EuroCity in die Schweiz fällt weg
Erst 2011 war die Zahl der EuroCity-Verbindungen von drei auf zwei Züge pro Tag heruntergefahren worden.

Aus für Fernverbindung : EuroCity in die Schweiz fällt weg

Foto: Serge Waldbillig
Erst 2011 war die Zahl der EuroCity-Verbindungen von drei auf zwei Züge pro Tag heruntergefahren worden.
Lokales 16.03.2016

Aus für Fernverbindung : EuroCity in die Schweiz fällt weg

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Der EuroCity, der Brüssel über Luxemburg mit Basel verbindet, gehört bald der Vergangenheit an. Die Schweizer und die belgische Bahngesellschaft einigten sich darauf, die Verbindung zu streichen.

(vb) – Der EuroCity, der Brüssel über Luxemburg mit Basel verbindet, gehört bald der Vergangenheit an. Die Schweizer und die belgische Bahngesellschaft einigten sich darauf, die Verbindung zu streichen.

Den EuroCity, der unter dem Namen „Vauban“ und „Iris“ über Strasbourg, Colmar und Mülhausen verkehrt, gibt es seit 1987. Ab dem 3. April 2016 wird die Verbindung eingestellt. Damit verliert Luxemburg eine weitere Fernverbindung. Zur Begründung gab die belgische Bahngesellschaft SNCB an, die Zugfahrzeiten von sieben Stunden seien zu lang und die Strecken würden nicht mehr den aktuellen Anforderungen genügen.

Die SNCB unterstrich in einer Mitteilung, sie selbst und die Luxemburger CFL hätten eine Direktverbindung in die Schweiz aufrechterhalten wollen. Auf Anfrage bestätigte die CFL, dass es im Fahrplan ab dem 3. April eine ganze Reihe von Änderungen geben werde. Speziell zu dem EuroCity Brüssel-Basel wollte sie jedoch keine Stellung abgeben.

In der Mitteilung der belgischen Bahn hieß es außerdem, ab April seien Zeitfenster auf den Strecken in Lothringen nur noch schwer zu finden. Ab dann verstärkt die SNCF ihre Frequenz von TER-Regionalzügen. Zwischen Luxemburg und Metz verkehren dann 123 Züge täglich, das sind 40 Prozent mehr als zuvor.


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