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Aus für Elektroroller in der Hauptstadt
Lokales 17.10.2019

Aus für Elektroroller in der Hauptstadt

Es ist nur noch eine Frage von Tagen, bis die Roller zwischen Kirchberg und dem Glacisfeld verschwunden sein werden.

Aus für Elektroroller in der Hauptstadt

Es ist nur noch eine Frage von Tagen, bis die Roller zwischen Kirchberg und dem Glacisfeld verschwunden sein werden.
Foto: Guy Wolff
Lokales 17.10.2019

Aus für Elektroroller in der Hauptstadt

Rita RUPPERT
Rita RUPPERT
Vor zehn Tagen hatten die E-Tretroller von Bird den Stadtteil Kirchberg über Nacht erobert. Jetzt muss das Unternehmen sie entfernen.

Auf der Städtekarte des Unternehmens Bird ist Luxemburg schon eingetragen. Eine von 25 europäischen Städten, darunter Berlin, London, Madrid, Stockholm und Wien. Dabei kam der Start vor zehn Tagen in Kirchberg einer Nacht- und Nebelaktion gleich. Ebenso schnell werden sie wieder von der Bildfläche verschwinden. Das hat Lydie Polfer, Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg, am Donnerstag bei einem Treffen mit den Verantwortlichen von Bird gefordert


E-Tretroller machen sich in Hauptstadt breit
Am Dienstag schossen sie wie Pilze aus dem Boden: E- Tretroller der Firma Bird in Kirchberg. Die Stadtverantwortlichen sind nicht erfreut.

Nach dem Termin am Knuedler äußerte sich ein Sprecher des Unternehmens  Bird dahingehend, dass man nachbessern müsse und sich deshalb vorerst vom Standort Luxemburg zurückziehe. 

Das Treffen mit Bürgermeisterin Lydie Polfer sei konstruktiv verlaufen. Die Vertreter von Bird hätten erläutert, wie die Elektroroller dazu beitragen können, dass Staus und Luftverschmutzung verringert werden.

Lydie Polfer habe ihre Sorgen kund getan. Um einige Änderungen vorzunehmen, werde Bird seine Aktivitäten in Luxemburg vorübergehend einstellen, so Harry Porter von Bird. 

Die Elektroroller von Bird hatten nur ein kurzes Gastspiel in Luxemburg.
Die Elektroroller von Bird hatten nur ein kurzes Gastspiel in Luxemburg.
Foto: Guy Wolff

Ganz anders äußerte sich die Bürgermeisterin dem "Luxemburger Wort" gegenüber: "Ich habe den Verantwortlichen von Bird zu verstehen gegeben, dass sie die Elektroroller aus dem Verkehr ziehen müssen und wir uns nicht unter Druck setzen lassen. Am Nachmittag haben sie mir mitgeteilt, dass die Roller wieder entfernt werden."

E-Tretroller auf den Tramgleisen gefunden

Laut Polfer sei das größte Problem das Freefloating-System. Ihrer Meinung nach müsse es feste Stationen geben, wo die Nutzer die Fahrzeuge ausleihen. Seit Bird zwischen Kirchberg und dem Glacisfeld tätig geworden sei, seien mehrmals Tretroller auf den Tramgleisen gefunden worden.  

Was die Zukunft von Tretrollern in der Hauptstadt anbelangt, will der Schöffenrat in Ruhe prüfen, ob ein solches Angebot nötig sei und falls ja, ob eine Ausschreibung gemacht werde.


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