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Aus dem Polizeibericht: Illegales Feuerwerk und Handgreiflichkeiten
Lokales 01.01.2018 Aus unserem online-Archiv

Aus dem Polizeibericht: Illegales Feuerwerk und Handgreiflichkeiten

Aus dem Polizeibericht: Illegales Feuerwerk und Handgreiflichkeiten

Lex Kleren
Lokales 01.01.2018 Aus unserem online-Archiv

Aus dem Polizeibericht: Illegales Feuerwerk und Handgreiflichkeiten

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
Über 60 Anrufe wegen illegaler Knallerei gingen bei der Polizei ein. Nicht allen konnte sie nachgehen. In Vianden musste ein gewalttätiger Partygast verhaftet werden. Ansonsten beschreiben die Ordnungshüter Silvester als "normal".

(tom/LW) - Feuerwerkskörper abzuschießen hat an Silvester Tradition – doch die läuft in Luxemburg mittlerweile in einigen Gemeinden dem Verbot privater Feuerwerke zuwider. Weil einigen Menschen die Tradition näherstand als das Verbot, musste die Polizei in der Silvesternacht mehrfach eingreifen.


Über 60 Meldungen in Bezug auf illegales Feuerwerk gingen ein. Die ersten Anrufe erfolgten bereits kurz vor 15 Uhr, der letzte kam kurz nach 04 – oft über die Notrufzentrale, obwohl es sich nach Angaben der Police Grand-Ducale nicht um Notfälle handelte. In den meisten Fälle kamen die Beamten zu spät – die Böllerei war schon beendet, kein Verursacher auszumachen. 

Bereits am Vortag, dem 30. Dezember, waren einige Anrufe in Bezug auf abgeschossenes Feuerwerk eingegangen. Am Sonntag gegen 1 Uhr meldete ein Bewohner aus Lorentzweiler Feuerwerk in der Nähe eines Waldes. Die Beamten begaben sich in die Umgebung und konnten eine Gruppe von Jugendlichen antreffen die Böller abschossen und mit einer Schreckschusspistole hantierten. Es folgte die Beschlagnahmung sowie die Strafanzeige wegen verbotener Waffen und Ruhestörung.


Ansonsten meldet die Polizei eine Silvesternacht ohne außergewöhnliche Zwischenfälle.

Wie ein normales Wochenende 

Zwar kam es zu Fällen von häuslicher Gewalt und auch Auseinandersetzungen in der Öffentlichkeit; diese Einsätze seien aber vergleichbar mit normalen Wochenenden gewesen, so die Pressestelle.

Eine Privatfeier in Vianden benötigte allerdings mehrere Polizeieinsätze und endete schließlich damit, dass eine Partei die Nacht in der Obhut des Krankenhauses verbrachte. Kurz nach 21 Uhr hatte es mit einem leichten Handgemenge in einer Wohnung begonnen. Die meisten der Gäste standen unter Alkoholeinfluss und der Streit konnte mit gutem Zureden geklärt werden – vorerst.

Bereits kurz nach Mitternacht musste die Polizei erneut einschreiten als einer der Gäste, der sich nach Hause begeben sollte, zur Party zurückkehrte und die Wohnungstür angeblich mit einem Stuhl einschlagen wollte. Als die Beamten erneut eintrafen, warf der Mann mit Gegenständen nach einer der Anwesenden. Aus Sicherheitsgründen wurden ihm Handschellen angelegt. Während der Untersuchung im Krankenhaus versuchte der Mann einem Beamten die Waffe abzunehmen, er spuckte und trat um sich. Aufgrund der Resultate der Untersuchungen wurde entschieden, den Mann in der Obhut des Krankenhauses zu belassen.


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