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Aus dem Polizeibericht: Dreiste Langfinger und eine Verwechslung
Lokales 28.08.2016

Aus dem Polizeibericht: Dreiste Langfinger und eine Verwechslung

Aus dem Polizeibericht: Dreiste Langfinger und eine Verwechslung

Foto: Steve Remesch
Lokales 28.08.2016

Aus dem Polizeibericht: Dreiste Langfinger und eine Verwechslung

Steve BISSEN
Steve BISSEN
In Luxemburg-Stadt wurde in der vorherigen Nacht einem Mann von drei Tätern ein Rucksack entrissen, welcher aber später wiedergefunden wurde.

(C. / stb) - In der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 01.40 Uhr ging ein Mann durch die Rue Joseph Junck in Luxemburg-Stadt, als er bemerkte, dass er von zwei Personen verfolgt wurde. Da ihm dies als verdächtig erschien, fing der Mann an zu laufen. Eine dritte Person kam ihm entgegen und stellte ihm angeblich den Fuß, was dazu führte, dass das Opfer zu Boden fiel. Der Rucksack wurde ihm entrissen, doch dem Opfer gelang es zu flüchten.

Laut Aussagen des Opfers handelte es sich bei den Tätern um Jugendliche. Kurze Zeit später meldete ein Angestellter eines Hotels, dass im Eingangsbereich mehrere Jugendliche einen Rucksack durchsucht und ihn vor Ort zurückgelassen hätten. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um den Rucksack des Opfers handelte, welcher dann zurückerstattet wurde.

Eine Verwechslung?

Ein Mann wartete in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 00.30 Uhr mit seinem Fahrzeug auf einen Bekannten. Jedoch erschien nicht der Bekannte, sondern ein Fahrzeug mit zwei bislang unbekannten Tätern, welche hinter dem Opfer parkten. Der Fahrer stieg aus und öffnete ohne Vorwarnung die Tür des Opfers und zog ihn aus seinem Wagen. Dem Opfer wurde in den Bauch und ins Gesicht geschlagen.

Angeblich wurde das Opfer von einem der Männer gefragt, wo sich die Drogen befinden würden. Da das Opfer nicht wusste, um was es ging, konnte er keine Auskunft liefern. Einer der Täter durchsuchte das Fahrzeug, jedoch ohne fündig zu werden. Das Opfer geht von einer Verwechslung aus.

Nachdem das Opfer anfing zu schreien, um auf sich aufmerksam zu machen, ergriffen die beiden Täter die Flucht mit dem Fahrzeug. Das Opfer begab sich anschließend ins Krankenhaus und meldete sich erst später bei der Polizei.

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