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Auftakt im SREL-Prozess: Tag der Einwände
Lokales 4 Min. 03.03.2020 Aus unserem online-Archiv
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Auftakt im SREL-Prozess: Tag der Einwände

Der ehemalige Chef des Geheimdienstes, Marco Mille, ist einer der drei Angeklagten, die sich im SREL-Prozess verantworten müssen.

Auftakt im SREL-Prozess: Tag der Einwände

Der ehemalige Chef des Geheimdienstes, Marco Mille, ist einer der drei Angeklagten, die sich im SREL-Prozess verantworten müssen.
Foto: Guy Jallay
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Auftakt im SREL-Prozess: Tag der Einwände

Maximilian RICHARD
Maximilian RICHARD
Geht es nach den Verteidigern der Angeklagten, soll der erste von acht Verhandlungstagen im SREL-Prozess bereits der letzte sein. Für sie sind die Vorwürfe gegen ihre Mandanten unzulässig.

Bombenattentate, Gerüchte um die angebliche Beteiligung eines Mitglieds der großherzoglichen Familie, ein Geheimdienstchef, der den Premierminister heimlich mit einer präparierten Uhr aufnimmt: Was, wie ein schlechter Spionagefilm klingt, sind die Details der Geheimdienstaffäre, die 2012 das Großherzogtum erschütterte und schließlich 2013 zu Neuwahlen führte und Jean-Claude Juncker den Posten des Premierministers kostete.

Nun acht Jahre später hat am Dienstag das juristische Nachspiel der sogenannten SREL-Affäre am Bezirksgericht Luxemburg begonnen ...

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Marco Mille wurde 2010 vom Staatsdienst beurlaubt und arbeitet derzeit in der Privatwirtschaft als Sicherheitsexperte.