Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Aufräumarbeiten nach US-Kampfjetabsturz fast abgeschlossen
Lokales 29.10.2019

Aufräumarbeiten nach US-Kampfjetabsturz fast abgeschlossen

Ein F16-Kampfflugzeug der US Air Force startet während eines rumänisch-amerikanischen Manövers.

Aufräumarbeiten nach US-Kampfjetabsturz fast abgeschlossen

Ein F16-Kampfflugzeug der US Air Force startet während eines rumänisch-amerikanischen Manövers.
Archivfoto: DPA
Lokales 29.10.2019

Aufräumarbeiten nach US-Kampfjetabsturz fast abgeschlossen

Am 8. Oktober stürzte ein US-Kampfjet vom Typ F16 in der Südeifel ab. Am Donnerstag soll die Absturzstelle vollständig geräumt sein. Untersucht wurde vor allem der Boden auf Kontamination.

(dpa/lrs) - Rund drei Wochen nach dem Absturz eines US-amerikanischen Kampfjets in der Südeifel ist ein Ende der Aufräumarbeiten in Sicht. Voraussichtlich bis an diesem Donnerstag (31. Oktober) werde das Gelände vollständig geräumt sein, teilte die US-Luftwaffe am Montag auf dem Flugplatz US-Spangdahlem mit. Aktuell seien rund 90 Prozent des Gebietes bei Zemmer (Kreis Trier-Saarburg) nach Wrackteilen abgesucht. Nach dem Crash am 8. Oktober war das Gelände um die Absturzstelle großräumig abgesperrt worden.

Der Kampfjet vom Typ F-16 war auf einem Routine-Übungsflug in der Nähe der Ortschaft Zemmer rund 15 Kilometer nordöstlich von Trier über einem Wald abgestürzt. Er kam vom US-Flugplatz Spangdahlem. Der Pilot konnte sich per Schleudersitz retten.

Keine Hinweise auf Kontamination

Von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord und vom Gesundheitsamt Trier untersuchte Wasser- und Bodenproben hätten bislang keine Hinweise auf eine Kontamination ergeben, teilte die Air Base weiter mit. Mit Blick auf mögliche Umweltschäden sei das Gelände unter anderem von Forst- und Schadensbeauftragten der Bundesanstalt für Immobilien (Bima) besichtigt worden.


This picture taken on April 27, 2010 shows an US F-16 Falcon fighter aircraft as it takes off from the airbase in Spangdahlem in southwestern Germany. - An American F-16 fighter jet crashed and its pilot ejected to safety on October 8, 2019 near the city of Trier in western Germany, the German air force told AFP. (Photo by Boris Roessler / dpa / AFP) / Germany OUT
Nach Jet-Absturz bei Trier: US-Militär hat mit Bergung begonnen
Am Dienstagnachmittag ist ein Militärjet vom Typ F-16 nördlich von Trier abgestürzt. Der Pilot konnte sich retten, Zivilisten wurden nicht verletzt.

Umweltprüfungen sollten von deutschen Behörden erfolgen, wenn das Gelände freigegeben sei. Dann könnten auch eine Wiederaufforstung und mögliche Dekontamination beginnen. Die Unfallursache sei weiter unklar. Die Untersuchungen dazu liefen, sagte eine Sprecherin. Auch mögliche Schadenersatzansprüche würden noch geprüft.

Eine rund drei Quadratkilometer große Zone war nach dem Unfall zum „militärischen Sicherheitsbereich“ erklärt worden. Sie werde nach wie vor von der Bundeswehr bewacht, sagte der Sprecher der Bundeswehr in Rheinland-Pfalz, Oberstleutnant Günter Bohn, in Mainz. Derzeit seien knapp 40 Soldaten vor Ort.



Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Lust auf noch mehr Wort?
Lust auf noch mehr Wort?
7 Tage gratis testen
E-Mail-Adresse eingeben und alle Inhalte auf wort.lu lesen.
Fast fertig...
Um die Anmeldung abzuschließen, klicken Sie bitte auf den Link in der E-Mail, die wir Ihnen gerade gesendet haben.