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Auflösungserscheinungen beim OPE
Lokales 19.04.2013 Aus unserem online-Archiv

Auflösungserscheinungen beim OPE

Am Freitagmorgen hat sich der CIG Esch aus dem OPE zurückgezogen.

Auflösungserscheinungen beim OPE

Am Freitagmorgen hat sich der CIG Esch aus dem OPE zurückgezogen.
Foto: Serge Waldbillig
Lokales 19.04.2013 Aus unserem online-Archiv

Auflösungserscheinungen beim OPE

Steht die Beschäftigungsinitiative Objectif plein emploi vor dem Aus? Die Organisation steckt bekanntlich in großen finanziellen Schwierigkeiten. Nach anderen Gemeinden zieht sich nun auch Esch aus der Organisation zurück.

(DS) - Am Donnerstagabend traf sich Führung der Beschäftigungsinitiative Objectif plein emploi (OPE) mit den Präsidenten der lokalen Unterorganisationen, um über die Zukunft des OPE-Netzes, bzw. über eine neue Form der Zusammenarbeit zu beraten.

Am Dienstag hatte Vizepräsident Henri Welschbillig bereits im Rahmen einer Pressekonferenz angekündigt, dass die „Centres d'initiative et de gestion“ (CIG) demnächst eine eigene Konvention mit dem Beschäftigungsministerium unterschreiben werden. Eine zweite Konvention soll dann die CIG an die Dachorganisation binden. Die CIG könnten dann gezielt einige Dienstleistungen beim Centre de ressources in Anspruch nehmen, die individuell in Rechnung gestellt würden, so der OPE-Vizepräsident. Das führe zu mehr Transparenz. Schon damals hatte die OPE-Führung betont, dass „das OPE-Netz steckt in großen finanziellen Schwierigkeiten, die uns das Genick brechen könnten“,

Esch verlässt das OPE-Netz

Am Freitagmorgen hat nun die Escher Schöffin Vera Spautz in der Gemeinderatssitzung angekündigt, dass der CIG Esch das OPE-Netzwerk verlassen werde, und dass man wahrscheinlich Klage gegen die Beschäftigungsinitiative einreichen werde, weil noch Gelder in Höhe von 600 000 Euro ausstehen würden. Das OPE hat bislang noch nicht Stellung bezogen.

Nach der Veröffentlichung des Audits, das Beschäftigungsminister Nicolas Schmit in Auftrag gegeben hatte, haben bereits mehrere CIG dem OPE-Netz den Rücken zugekehrt. So haben z.B. das CIGR Syrdall und das CIGL Bettemburg das Netz definitiv verlassen. Andere Kommunen wie etwa Wiltz und Kayl sind nicht länger zu einer Zusammenarbeit unter den aktuellen Bedingungen bereit.