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Asiatische Hornisse in Luxemburg gesichtet
Lokales 28.09.2020

Asiatische Hornisse in Luxemburg gesichtet

 Die nicht als aggressiv geltende Hornisse hat gelbe Beine und einen dunkleren Körper.

Asiatische Hornisse in Luxemburg gesichtet

Die nicht als aggressiv geltende Hornisse hat gelbe Beine und einen dunkleren Körper.
Foto: Naturverwaltung
Lokales 28.09.2020

Asiatische Hornisse in Luxemburg gesichtet

Rosa CLEMENTE
Rosa CLEMENTE
Die nicht als aggressiv geltende, gelb-beinige Hornisse wurde bereits in Junglinster, Ingeldorf und Esch/Alzette gesichtet.

Zum ersten Mal wurde nun auch in Luxemburg die sogenannte asiatische gelb-beinige Hornisse - auch Vespa velutina nigrithorax genannt - gesichtet. Das teilte am Montagnachmittag die Naturverwaltung in einem Schreiben mit.  


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Bei der asiatischen Hornisse handelt es sich um eine invasive gebietsfremde Spezies, die in asiatischen Ländern zu Hause ist und die wahrscheinlich im Jahr 2004 versehentlich nach Frankreich gelangte. Seitdem hat sich die Hornisse  zum Teil in Europa eingenistet - von Portugal bis hin nach Norddeutschland. Im September dieses Jahres wurde die Insektenart dann erstmals in Luxemburg gesichtet: Zuerst in Junglinster, dann in Ingeldorf und auch Esch/Alzette. 

Wie es im Schreiben heißt, ist es wichtig, jede Sichtung der asiatischen Gelbbeinhornisse der Naturverwaltung oder dem Nationalen Natur-Musée mitzuteilen. Dies kann auf direktem Weg über die Datenbank des Natur-Musée erfolgen oder per E-Mail-Adresse an: vespa@neobiota.lu. Wichtig ist auch, den Ort der Sichtung und gegebenenfalls auch die jeweiligen geografischen Koordinaten mitzusenden sowie auch ein Foto des gesichteten Insektes. Laut Naturverwaltung ist dieses Insekt nämlich leicht verwechselbar mit anderen Hymenopteren wie etwa der europäischen Hornisse (Vespa crabro). 

Foto: Naturverwaltung

Allgemein hat die asiatische, gelbbeinige Hornisse einen etwas dunkleren Körper als andere Hornissen und, wie der Name schon sagt, gelbe Beine. Darüber hinaus soll die asiatische gelbbeinige Hornisse nicht aggressiv sein. Somit sei das Risiko, von diesem Tier gestochen zu werden, nicht sehr groß - außer man nähert sich weniger als fünf Meter von ihrem Nest. 

Wie die Naturverwaltung weiter schreibt, soll das Zerstören von Nestern dazu beitragen, den Schaden durch die Hornissen zu verringern. Allerdings müssen solche Interventionen von Bienenspezialisten durchgeführt werden. In den kommenden Monaten wird deshalb in Zusammenarbeit mit den betroffenen Akteuren ein Aktionsplan entwickelt, um die Ausbreitung dieser Insektenart auf luxemburgischem Gebiet zu begrenzen.  

Weitere Details finden Sie auf der Website: www.emwelt.lu   

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