Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Arbeiter von Matten erschlagen: Freispruch
Lokales 06.02.2020 Aus unserem online-Archiv

Arbeiter von Matten erschlagen: Freispruch

An diesem Haus wurde ein Arbeiter von herabstürzenden Platten getroffen.

Arbeiter von Matten erschlagen: Freispruch

An diesem Haus wurde ein Arbeiter von herabstürzenden Platten getroffen.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 06.02.2020 Aus unserem online-Archiv

Arbeiter von Matten erschlagen: Freispruch

Ein Arbeiter wurde im Februar 2016 von Isolationsmatten erschlagen. Den Richtern zufolge trägt das Unternehmen, das die Matten lagerte, aber keine Schuld an dem Unfall.

(SH) - An einer Baustelle in der Rue Lucien Wercollier in Limpertsberg waren am 9. Februar 2016 Isolationsmatten von starken Windböen erfasst worden. Das Material flog zwölf Meter in die Tiefe und traf einen Arbeiter auf dem Kopf. 13 Tage nach dem Zwischenfall erlag der Mann seinen Verletzungen.

Im Januar hatte sich jenes Unternehmen, das für die Isolationsarbeiten am Dach und somit für die Lagerung der Matten verantwortlich zeichnete, vor Gericht verantworten müssen. Dem Vertreter der Staatsanwaltschaft zufolge sollen die Matten nicht ausreichend gesichert gewesen sein. Durch diesen Fehler trage die Firma Verantwortung für den Tod des Mannes. Die Richter sprachen das Unternehmen in erster Instanz aber frei. 


An diesem Haus wurde ein Arbeiter von herabstürzenden Platten getroffen.
Arbeiter von Matten erschlagen: Baufirma vor Gericht
Während eines Sturms wurde ein Arbeiter im Februar 2016 von einer Isolationsmatte getroffen. Er starb an den Folgen seiner Verletzungen. Eine Baufirma musste sich nun vor Gericht verantworten.

Für den Tag des Unfalls war eine Sturmwarnung herausgegeben worden. Deshalb wurde an dem Tag nicht gearbeitet. Dennoch sollten zwei Männer vor Ort überprüfen, ob die Matten ausreichend gesichert waren. 

Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Tödlicher Arbeitsunfall: Firma muss zahlen
Eine Geldstrafe von 1.500 Euro wurde am Mittwoch gegen jenes Unternehmen verhängt, das für eine Baustelle in Oberkerschen verantwortlich zeichnete, an der am 23. April 2015 ein Mann in den Tod stürzte.
Die Berufungsfrist beträgt 40 Tage.