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Arbeiten am Viaduc abgeschlossen
Lokales 2 Min. 30.10.2019 Aus unserem online-Archiv

Arbeiten am Viaduc abgeschlossen

Seit dem 1. Oktober 2018 wird an der Verbreiterung des Viaduc gearbeitet. Nun ist die erste Etappe kurz vor der Fertigstellung.

Arbeiten am Viaduc abgeschlossen

Seit dem 1. Oktober 2018 wird an der Verbreiterung des Viaduc gearbeitet. Nun ist die erste Etappe kurz vor der Fertigstellung.
Foto: Chris Karaba
Lokales 2 Min. 30.10.2019 Aus unserem online-Archiv

Arbeiten am Viaduc abgeschlossen

Die städtischen und RGTR-Busse fahren vom 3. November an in beide Richtungen wieder über die Al Bréck.

(str) - Hauptstadtbürgermeisterin Lydie Polfer (DP) hatte beim City Breakfast vergangene Woche deutliche Zweifel daran geäußert, dass die Bauarbeiten am Viaduc zwischen der Avenue de la Gare und dem hauptstädtischen Boulevard Franklin D. Roosevelt rechtzeitig zum kommenden Sonntag fertig würden.

Dabei sei der 3. November ein alles entscheidender Fixpunkt in der Verkehrsplanung der Stadt Luxemburg. Von diesem Tag an soll nämlich der Busverkehr ganz aus der Avenue de la Liberté verschwinden und über die Avenue de la Gare, den Viaduc und den Boulevard Roosevelt umgeleitet werden – in beide Fahrtrichtungen.

Der Minister für Mobilität und öffentliche Bauten, François Bausch (Déi Gréng), hat für diese Polemik so kurz vor dem Stichdatum kein Verständnis. „Ich kann nicht nachvollziehen, warum Lydie Polfer so etwas sagt“, betont er. „Ich habe den Zeitplan vorliegen und diese Busspur wird am 3. November in Betrieb gehen. So wie geplant.“

Brückengeländer in Vorbereitung

Und auch für das suizidhemmende Brückengeländer, das Todessprünge über dem Spielplatz und der Skatepiste verhindern soll, habe man eine Lösung gefunden. Denn auch das war beim City Breakfast infrage gestellt worden. Tatsächlich sei das Geländer bereits bestellt worden.


Elektroroller BIRD, Kirchberg vor der Philharmonie, Foto: Guy Wolff/Luxemburger Wort
Elektroroller zurzeit keine Priorität
Eine Woche nach dem Abzug der Bird-Tretroller hat sich Bürgermeisterin Lydie Polfer erneut dazu geäußert.

„Und obwohl die Stadt Luxemburg diese Anlagen unter einer Staatsbrücke errichtet hat, ohne die erforderliche Genehmigung zu beantragen, werden wir ihr die Permission de voirie jetzt nachträglich ausstellen“, betont François Bausch, der sichtlich über die Aussagen von Lydie Polfer verärgert ist.

Das Ding mit dem Denkmalschutz

Denn nur die Errichtung der beiden Infrastrukturen an dieser Stelle führe dazu, dass aus einem Problem, das es an sich unter jeder Brücke gebe, hier zu einer besonders schwerwiegenden Situation werde. Das Geländer werde gemeinsam mit der neuen Radpiste und dem neuen Fußgängerweg über déi Al Bréck fertiggestellt.


Lok , Parking rue du Fort Neipperg , Foto: Guy Jallay/Luxemburger Wort
Parkhaus Neipperg fertig renoviert
In zwölf Tagen wird das Parkhaus Neipperg in Luxemburg-Gare wiedereröffnet. Laut Bürgermeisterin Polfer nunmehr das modernste der Stadt.

„Das ist allerdings eine Lösung, bei der es klar erscheint, dass die Denkmalschutzbehörde sie nicht akzeptieren wird“, betont François Bausch. Man werde es aber trotzdem errichten, provisorisch und bis man eine gemeinsame Lösung finde, damit bis dahin die Gefahr eingedämmt sei.

Radpiste erst Ende 2019 fertig

Die neue Fahrradpiste in beide Fahrtrichtungen auf dem Viaduc und dem Boulevard Roosevelt wird hingegen erst zum Jahresende fertig sein.


Viele Fahrgäste nutzen den öffentlichen Transport der Hauptstadt.
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Dazu, dass Lydie Polfer beim City Breakfast am vergangenen Mittwoch untermauert hatte, dass nicht die Stadt für die Baustelle verantwortlich sei, meinte François Bausch: „Wir bauen und finanzieren die Verbreiterung des Viaduc, durch die die Radpiste erst möglich wird, weil wir so nett zu der Stadt Luxemburg sind.“

Eigentlich handele es sich aber um eine Radpiste, welche der Zuständigkeit der Gemeinde unterliege und nicht jener des Staates. „Wir wollten aber sicherstellen, dass es auf dieser Seite überhaupt eine sichere Verbindung für Radfahrer zwischen Bahnhofsviertel und Oberstadt gibt“, so Bausch.


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