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Arbed-Gebäude bald in chinesischer Hand?
Lokales 07.10.2014 Aus unserem online-Archiv
Käufer in Sicht

Arbed-Gebäude bald in chinesischer Hand?

In den ehemaligen Sitz des Stahlkonzerns könnte bald eine Bank einziehen.
Käufer in Sicht

Arbed-Gebäude bald in chinesischer Hand?

In den ehemaligen Sitz des Stahlkonzerns könnte bald eine Bank einziehen.
Serge Waldbillig
Lokales 07.10.2014 Aus unserem online-Archiv
Käufer in Sicht

Arbed-Gebäude bald in chinesischer Hand?

Für das seit knapp zwei Jahren leer stehende Arbed-Gebäude an der Avenue de la Liberté hat sich offenbar ein Käufer gefunden. Laut einem Bericht von RTL Télé Lëtzebuerg will Arcelor Mittal den Palast an eine chinesische Bank verkaufen.

(vb) – Für das seit knapp zwei Jahren leer stehende Arbed-Gebäude an der Avenue de la Liberté hat sich offenbar ein Käufer gefunden. Laut einem Bericht von RTL Télé Lëtzebuerg will Arcelor Mittal den Palast an eine chinesische Bank verkaufen.

Das Arbed-Gebäude aus den Jahren 1920 bis 1922 ist ein Juwel im hauptstädtischen Stadtbild. Nach langen Diskussionen über seine Nutzung wurde es erst im März dieses Jahres unter Denkmalschutz gestellt.

Nach der Fusion von Arcelor und Mittal wurde das 15 000 Quadratmeter große Gebäude noch sechs Jahre als Sitz des Stahlkonzerns und Schulungsort genutzt. Seit November 2012 ließ ArcelorMittal das Gebäude leer stehen – zu hoch seien die Unterhaltungskosten, hieß es damals.

Laut dem Bericht will nun die Bank of China den Palast am Rousegäertchen erwerben. Die größte chinesische Bank hat derzeit eine Niederlassung am Boulevard du Prince Henri. In dem TV-Bericht ist von einem Kaufpreis von 100 Millionen Euro die Rede. Dazu kommen noch die Kosten für den Umbau der hundertjährigen Gemäuer. Eines ist klar: Innen und außen dürfen Veränderungen nur mit einer Genehmigung der Kulturministerin vorgenommen werden.


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