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Anträge auf Invalidenrenten: Lösungen im Interesse des Versicherten
Lokales 31.03.2020

Anträge auf Invalidenrenten: Lösungen im Interesse des Versicherten

Das Ministerium für soziale Sicherheit will Antragsteller auf eine Invalidenrente nicht im Regen stehen lassen.

Anträge auf Invalidenrenten: Lösungen im Interesse des Versicherten

Das Ministerium für soziale Sicherheit will Antragsteller auf eine Invalidenrente nicht im Regen stehen lassen.
Foto: Shutterstock
Lokales 31.03.2020

Anträge auf Invalidenrenten: Lösungen im Interesse des Versicherten

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Durch die Corona-Pandemie sollen Menschen, die einen Antrag auf eine Invalidenrente gestellt haben, nicht im Regen stehen gelassen werden. Fristen können möglicherweise angepasst werden.

Durch die Corona-Pandemie läuft das Land im Schongang. Auch administrative Vorgänge können derzeit etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. In einer parlamentarischen Frage hat sich der ADR-Abgeordnete Jeff Engelen nun um die Situation von Menschen, die einen Antrag auf eine Invalidenrente gestellt haben oder derzeit Wartegeld beziehen, gesorgt. Denn nicht in allen Fällen können nun die vorgeschriebenen Fristen eingehalten werden. Auch einige Termine bei Kontrollärzten können wegen der Krise nicht wie geplant wahrgenommen werden.

Romain Schneider (LSAP), Minister für soziale Sicherheit erklärt in seiner Antwort, dass der Kontrollarzt weiterhin mit den Dossiers befasst wird und bisher stets eine Lösung im Interesse des Versicherten gefunden werden konnte.

Provisorische Entscheidungen

Personen, für die das Krankengeld abläuft, bekommen unterdessen entweder eine provisorische Invalidenrente für ein paar Monate, die dann späterhin überprüft wird, oder direkt eine Invalidenrente. Personen, für die das Krankengeld in Zusammenhang mit einem Arbeitsunfall ausläuft, wird eine Vollrente ausgezahlt. Sollte ein Termin beim Kontrollarzt nicht eingehalten werden können, wird den Betroffenen das mitgeteilt.


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Schneider betont weiter, dass das Ministerium für soziale Sicherheit derzeit überprüft, ob Fristen ausgesetzt werden müssen.

Das Arbeitsministerium, das für das Wartegeld zuständig ist, ist unterdessen auf der Suche nach Lösungen, um den Betroffenen zu helfen. Generell laufe die 40-tägige Frist, um die Entscheidung anzufechten, allerdings erst, nachdem der betroffenen Person eine Entscheidung mitgeteilt wurde.

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