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Anbindung an Deutschland: Äddi Intercity, Hallo Kiss
FNCTTFEL-Mitglieder demonstrieren gegen die Einstellung der Intercity-Verbindung nach Deutschland – und nehmen Abschied.

Anbindung an Deutschland: Äddi Intercity, Hallo Kiss

Foto: Guy Jallay
FNCTTFEL-Mitglieder demonstrieren gegen die Einstellung der Intercity-Verbindung nach Deutschland – und nehmen Abschied.
Lokales 25.11.2014

Anbindung an Deutschland: Äddi Intercity, Hallo Kiss

Der letzte deutsche Fernverkehrszug hat Luxemburg verlassen. Der Verlust ist eher symbolisch. Mit den neuen CFL-Zügen wird die Verbindung nach Koblenz sogar besser.

(jsf) - Luxemburg ist abgekoppelt. Am Wochenende verließ der letzte Intercity der Deutschen Bahn das Großherzogtum auf Nimmerwiedersehen. Künftig gibt es keine Fernverkehrszüge mehr nach Deutschland. Gewerkschaften beider Länder demonstrierten, doch es half nichts. Die Verbindung Luxemburg-Norddeich-Mole ist Geschichte. Für die Deutsche Bahn rechnete sich die Verbindung nicht. Der FNCTTFEL-Landesverband verabschiedete den letzten Intercity mit einem Trauerkranz.

Halbwegs bedeutend ist die Sparmaßnahme allerdings höchstens symbolisch. Zwei Züge morgens pro Richtung gab es zuletzt noch, und schneller als der Regionalexpress waren sie auch nicht, nur das Umsteigen in Koblenz blieb erspart. Ab Mitte Dezember verkehren nun stündlich die neuen „Kiss“-Züge der CFL nach Koblenz und zurück.

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Der Kommentar

Es gab einen Intercity von und nach Luxemburg? Ja! Ganze zwei Züge am frühen Morgen pro Richtung. Selbst wer oft Richtung Koblenz/Köln und weiter fuhr, hat den IC kaum je gesehen. Die Streichung ist nur konsequent und mit der neuen CFL-Verbindung nach Koblenz wird das Angebot insgesamt sogar besser. Eine Direktverbindung nach Köln wäre natürlich trotzdem schön, aber dann bitte direkt mit einem Intercity-Express quer durch die Eifel! Luxemburg-Köln: 60 Minuten. Nur wirtschaftlich wäre das Angebot wohl kaum.


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