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Analyse: Zugunglück in Zoufftgen: Das schwarze Loch hinter der Grenze
Lokales 3 Min. 11.10.2016
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Analyse: Zugunglück in Zoufftgen: Das schwarze Loch hinter der Grenze

Kann es ein zweites Zoufftgen geben?

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Kann es ein zweites Zoufftgen geben?
Foto: Guy Jallay
Lokales 3 Min. 11.10.2016
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Analyse: Zugunglück in Zoufftgen: Das schwarze Loch hinter der Grenze

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Die CFL haben seit den tragischen Ereignissen in Zoufftgen sehr viel unternommen, damit sich ein derartiges Unglück nicht wiederholen soll. Doch mehrere Gefahrenquellen sind auch heute nicht beseitigt und damit aktueller denn je.

(str) - Sehr schnell war nach dem Zugunglück klar, dass ein menschlicher Fehler zu der Kollision geführt hatte, die sechs Menschen das Leben und 16 andere die Gesundheit kostete: Der Lokführer des Luxemburger Pendlerzugs hatte zwischen Bettemburg und Thionville den Befehl erhalten, auf einem eingleisigen Streckenabschnitt ein rotes Signal zu überfahren, obwohl ein Güterzug aus Frankreich entgegenkam.

Eine Kette von Fehlern

Zehn Jahre nach dem Unglück ist aber deutlich, dass der fatale Fehler keine einzelne Handlung einer Person war, sondern aus einer Verstrickung von Ereignissen hervorging, die schließlich dazu führte, dass die Züge, nachdem der Irrtum bemerkt worden war, nicht mehr rechtzeitig gestoppt werden konnten (siehe Chronologie) ...

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