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Am Freitagmorgen: Polizist richtet Waffe gegen sich selbst

Am Freitagmorgen: Polizist richtet Waffe gegen sich selbst

Archivfoto: Steve Remesch
Lokales 05.12.2014

Am Freitagmorgen: Polizist richtet Waffe gegen sich selbst

In den frühen Morgenstunden hat sich ein Luxemburger Polizeibeamter am Grenzübergang Sterpenich (B) selbst getötet.

(str) - Am frühen Freitagmorgen hat sich ein Luxemburger Polizeibeamter auf einem Parkplatz am Autobahngrenzübergang in Sterpenich das Leben genommen. Wie die Pressestelle der Sicherheitskräfte mitteilte, war der Polizist dort auf Patrouillenfahrt und demnach im Dienst, als es zu dem tragischen Vorfall kam. Über den Hintergrund machte die Polizei in ihrem Schreiben keine Angaben.

Informationen des "Luxemburger Wort" zufolge kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden. Sudinfo.be berichtet, bei dem Opfer handele es sich um einen Verkehrspolizisten, der sich mit der Dienstwaffe selbst gerichtet habe. Der Mann sei in kritischem Zustand in ein hauptstädtisches Krankenhaus eingeliefert worden und dort seinen schweren Verletzungen erlegen.

Der Ort des Geschehens liegt auf belgischem Hoheitsgebiet.Deshalb war zunächst die Staatsanwaltschaft aus Arlon mit dem Fall befasst. Die Ermittlungen zur Klärung der Todesumstände wurden inzwischen aber an die Luxemburger Staatsanwaltschaft übertragen.


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