Am 10. Dezember fährt die Tram

Bis zur Roten Brücke, aber noch nicht drüber

Bis Frühjahr 2018 geht es via die Haltestellen „Theater” und „Faïencerie” bis zur Stäreplaz

Sieben der insgesamt neun Fahrzeuge, die für den ersten Streckenabschnitt zwischen Luxexpo und Roter Brücke benötigt werden, wurden bereits aus Saragossa geliefert.
Sieben der insgesamt neun Fahrzeuge, die für den ersten Streckenabschnitt zwischen Luxexpo und Roter Brücke benötigt werden, wurden bereits aus Saragossa geliefert.
Foto: Laurent Blum

(DL) - Der 10. Dezember ist das Stichdatum – an besagtem Sonntag wird die Trambahn den Betrieb aufnehmen. Und zwar auf dem Teilstück zwischen der Luxexpo und der Haltestelle „Pont Rouge“ – so wie es ursprünglich auch geplant war, unterstreicht Luxtram-Generaldirektor André von der Marck. Die Rote Brücke überqueren und bis zum Großen Theater fahren wird die Straßenbahn in diesem Jahr demnach noch nicht.

Dass man es bis zum Ende des Jahres schon bis auf die andere Seite des Pont Grande-Duchesse Charlotte schaffen könnte, war zwar zeitweise tatsächlich für möglich gehalten worden. Letztendlich wird die Straßenbahn die Brücke aber erst im nächsten Jahr überqueren. Wie André von der Marck berichtet, wurden die Gleise auf der Roten Brücke bereits verlegt. Diese Arbeiten seien planmäßig verlaufen. Allerdings hätten die so genannten Ausdehnungsvorrichtungen an beiden Enden der Brücke noch nicht installiert werden können. Diese werden erst Ende Oktober geliefert und Anfang November verlegt. „Bis dahin kann der Streckenabschnitt nicht fertiggestellt werden“, erklärt von der Marck.

Geplantes Timing weiterhin aktuell

Weiter bis nach Limpertsberg gehe es demnach erst im nächsten Jahr. Der Plan, bis Frühjahr 2018 – also zwischen April und Juni kommenden Jahres – via die Haltestellen „Theater“ und „Faïencerie“ bis zur „Stäreplaz“ zu fahren, habe weiterhin Bestand, so André von der Marck. Ob besagte drei Haltestellen nach und nach in Betrieb genommen werden oder aber alle auf einmal, stehe zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht fest.

Bisher wurden insgesamt sieben Tramfahrzeuge aus der Fabrik des Herstellers CAF im spanischen Saragossa geliefert. Bis Ende des Jahres werden aber noch zwei weitere Trams in Luxemburg eintreffen. Damit wären die neun Fahrzeuge, die für den ersten Streckenabschnitt benötigt werden, komplett. Zwei dieser neun Trams werden übrigens als Ersatz fungieren.

Neben der Straßenbahn werden am kommenden 10. Dezember auch die Eisenbahnhaltestelle in Pfaffenthal und der „Funiculaire“, also die Standseilbahn, die die Passagiere vom Pfaffenthal auf die Rote Brücke befördert, sowie die „Gare Howald“ in Betrieb genommen. Hintergrund ist, dass an besagtem Datum der Winterfahrplan der CFL in Kraft tritt.