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Altenheim in Niederkorn: Mehr Tote als in den Vorjahren
Lokales 12.03.2021

Altenheim in Niederkorn: Mehr Tote als in den Vorjahren

Altenheim in Niederkorn: Mehr Tote als in den Vorjahren

Foto: Guy Jallay / LW-Archiv
Lokales 12.03.2021

Altenheim in Niederkorn: Mehr Tote als in den Vorjahren

David THINNES
David THINNES
Seit Anfang des Jahres sind im Altenheim "Um Lauterbann" 23 Personen verstorben, 14 von ihnen werden als Corona-Tote geführt.

Im Altenheim „Um Lauterbann“ in Niederkorn sind im März dieses Jahres bisher zwölf Personen verstorben. Ob eine direkte Verbindung mit dem Corona-Cluster in der Einrichtung besteht, kann nicht nachgewiesen werden. Fakt ist aber, dass die Toten intern beim Betreiber Servior als „mit oder durch Corona verstorben“ geführt werden. Diese Zahlen teilte Nathalie Hanck, Kommunikationsbeauftragte des Betreibers Servior, auf Nachfrage mit.


Lok , CIPA Niederkorn , Foto:Guy Jallay/Luxemburger Wort
Altenheim in Niederkorn: Fünf Neuinfektionen bei Bewohnern
Im Altenheim "Um Lauterbann" scheint sich die Lage zu entspannen. Fünf Neuinfektionen bei Bewohnern kamen dennoch hinzu.

Fakt ist auch, dass diese Zahl über dem Durchschnitt der Todesfälle der vergangenen Jahre liegt. In den ersten drei Monaten der vergangenen Jahre waren „Um Lauterbann“ im Durchschnitt 15 Personen verstorben. In diesem Jahr sind bisher insgesamt 23 Personen in dem Altenheim verstorben. 14 von ihnen werden als Covid-Tote geführt.

18. März: zweite Impfdosis

Der erste positive Fall war am 18. Februar entdeckt worden, der Tag, an dem die erste Impfung an alle Bewohner und das Personal verabreicht wurde. Bei einem groß angelegten Test einige Tage später waren dann nochmals 40 Infektionen bei den Bewohnern hinzugekommen. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass insgesamt 67 Bewohner und 25 Mitarbeiter positiv getestet worden waren.

Mittlerweile ist im Altenheim „Um Lauterbann“ nun eine Entspannung in Sicht. Am Dienstag waren bei einer großangelegten Testaktion fünf Neuinfizierungen festgestellt worden. Ein Großteil jener Bewohner, die zuvor positiv getestet worden waren, gelten mittlerweile aber als genesen. Am Montag werden alle Bewohner und das gesamte Personal noch einmal getestet. Am 18. März soll dann die zweite Impfdosis verabreicht werden.

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