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Als der Berg rutschte
Lokales 11 7 Min. 13.03.2016 Aus unserem online-Archiv
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Zwei Jahre nach dem Erdrutsch in Monnerich

Als der Berg rutschte

Noch ist die Straße von Monnerich nach Esch/Alzette verschüttet, wie dieses Bild vom 13. März 2016 zeigt. Doch noch in diesem Monat, spätestens aber Anfangs April, soll der Bau der neuen Straße beginnen.
Zwei Jahre nach dem Erdrutsch in Monnerich

Als der Berg rutschte

Noch ist die Straße von Monnerich nach Esch/Alzette verschüttet, wie dieses Bild vom 13. März 2016 zeigt. Doch noch in diesem Monat, spätestens aber Anfangs April, soll der Bau der neuen Straße beginnen.
Foto:Lex Kleren
Lokales 11 7 Min. 13.03.2016 Aus unserem online-Archiv
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Zwei Jahre nach dem Erdrutsch in Monnerich

Als der Berg rutschte

Luc EWEN
Luc EWEN
In der Nacht zum Montag jährt sich zum zweiten Mal der Erdrutsch an der Deponie. Zeit, zurück zu blicken und nach vorn zu schauen. Viele fragen sich, wann die verschüttete Straße wieder eröffnen wird. Der Baubeginn der neuen Trasse steht unmittelbar bevor.
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Mülldeponie Monnerich
Die seit dem Erdrutsch vor anderthalb Jahren gesperrte Straße zwischen Monnerich und Esch, soll im März 2017 neu eröffnet werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich im März 2016 beginnen.
22.10. Esch/Alzette-Monnerich / Bauschuttdeponie Monkeler / Strasse nach Monnerich noch immer gesperrt Foto: Guy Jallay
Anderthalb Jahre nach dem gewaltigen Erdrutsch auf der Bauschuttdeponie in Monnerich soll die Verbindungsstraße zwischen Esch und Monnerich jetzt erneuert werden.
Der CR 106 zwischen Esch und Monnerich war durch den Erdrutsch komplett zerstört worden.
Seit dem Erdrutsch in Monnerich haben die Escher Ediffschüler ihre Schule verlassen. Eine neue Struktur soll erst 2019 in Belval eröffnen. Eine provisorische Lösung zeichnet sich indes ab.
Der Bau einer neuen Straßenverbindung zwischen Monnerich und Esch/Alzette könnte ab Herbst in Angriff genommen werden. Ab dieser Woche soll ein Entwässerungssystem nördlich der Monnericher Bauschuttdeponie entstehen.
19.10 Luftaufnahmen / Esch u. Monnerich / Bauschuttdeponie gerutscht Foto: Guy Jallay
Erdrutsch an Bauschuttdeponie in Monnerich
Seit dem Erdrutsch vor mehr als einem Jahr müssen die Autofahrer, die zwischen Monnerich und Esch pendeln, große Umwege und Staus auf sich nehmen. Nun könnte sich eine schnelle Lösung anbahnen.
Erdrutsch Monnerich
Bauschuttdeponie Monnerich
Ein rezenter Bericht zur Belastung der Bauschuttdeponie Monnerich mit radioaktiven Spurenelementen sorgt seit vergangener Woche für Aufsehen. Doch was ist wirklich dran an der angeblichen Strahlengefahr?
Das Sickerwasser der ehemaligen Schlackenhalde in Monnerich weist einige Anomalien auf, die weiter analysiert werden sollen. Zu diesem Schluss kommen die Umweltexperten von Bio-Monitor in ihrem Bericht, der dem "Luxemburger Wort" vorliegt.
Im Abwasser in unmittelbarer Nähe der Bauschuttdeponie in Monnerich wurde eine leicht erhöhte Radioaktivität nachgewiesen.
Monnericher Bauschuttdeponie
In der Nacht vom 13. zum 14. März 2014 schüttete ein Teil der Monnericher Bauschuttdeponie die Straße zwischen Esch und Monnerich zu. Ein Jahr danach steht fest, dass der gerutschte Boden nicht abtransportiert wird.
Erdrutsch Bauschuttdeponie Monnerech 1 Joer dono
Sieben Monate nach dem Erdrutsch in Esch/Alzette
Wie konnte die riesige Bauschuttdeponie zwischen Esch und Monnerich ins Rutschen kommen? Antwort darauf soll der Abschlussbericht geben, der kommende Woche vorgestellt wird. Bis dahin soll die Deponie vor allem wintertauglich gemacht werden.
Wann die Straße zwischen Esch und Monnerich wieder hergestellt wird, steht noch in den Sternen.
Das Material, das sich an der Monnericher Bauschuttdeponie losgelöst hat, stellt laut Umweltministerin keine Gefahr für die Stabilität des Gesamtkörpers dar.
Der Kantenbruch an der Bauschuttdeponie sei in keinerlei Hinsicht mit dem Erdrutsch vom März zu vergleichen, so Umweltministerin Carole Dieschbourg.
Bauschuttdeponie Monnerich
Auf der Bauschuttdeponie bei Monnerich kam es am Samstagabend erneut zu einem Erdrutsch. Polizeiangaben zufolge besteht aber keine Gefahr.
Bauschuttdeponie Monnerich
Seit Montag werden auf dem abgerutschten Teil der Monnericher Bauschuttdeponie Bohrungen durchgeführt. Diese sollen Daten liefern um die Gründe für den Erdrutsch zu ermitteln.
Die Bohrung an abgebildeter Stelle reicht etwa 16 Meter tief. Dies, um durch den Rutschkörper bis in den Untergrund der Bauschuttdeponie zu gelangen.
Nach dem Erdrutsch an der Monnericher Bauschuttdeponie
Voraussichtlich Ende August dürften die Gründe für den Erdrutsch an der Monnericher Bauschuttdeponie ermittelt sein. Währenddessen führt die Gemeinde Monnerich Buch über die bisher angefallenen Kosten.
Experten rechnen nicht damit vor Ende August die Gründe des Erdrutsches ermittelt zu haben.
Wohin mit den Tonnen Bauschutt? Nach dem Erdrutsch auf der Deponie in Monnerich, muss ein Alternativstandort her. Dem Vernehmen nach erwägt die Regierung neben dem Gelände in Sassenheim eine Lösung in der Großregion.
Die Straße zwischen Monnerich und Esch/Alzette dürfte für mehrere Jahre zugeschüttet bleiben, sagte am Freitag  der Direktor der Straßenbauverwaltung, René Biwer gegenüber wort.lu. Wolle man die Verbindung  wiederherstellen, gebe es „auf den ersten Blick“ keine andere Lösung, als eine neue provisorische Straße zu bauen.
Nach dem Erdrutsch auf der Bauschuttdeponie in Monnerich wurde diese sofort geschlossen. Erste Bauunternehmen riskieren deshalb ihre Arbeit einstellen müssen.
Es gebe keine Gefahr, dass ein weiterer Teil der Bauschuttdeponie abrutsche, hieß es am Dienstag am Fuß des künstlichen Berges in Monnerich. Ministerin Carole Dieschbourg erklärte, dass nach einem Standort für eine neue Bauschuttdeponie gesucht werde und nannte die Gemeinden Sassenheim und Strassen.
Wer ist verantwortlich für den Erdrutsch an der Deponie Monnerich? Für die Anwohner kam er nicht unerwartet. In einem Interview auf wort.lu sagen sie, die Schutthalde sei immer weiter angewachsen, ohne dass es eine Stabilisierung gab.
Am Freitagnachmittag machten sich auch Experten des Umweltministeriums vor Ort ein Bild der Situation. Zurzeit ist noch nicht bekannt, weshalb es zu dem Erdrutsch kam. Rätselraten herrscht darüber, welche Stoffe genau auf der Schlackenhalde abgeladen wurden.
Ein tiefer Krater zieht sich quer durch die ehemalige Bauschuttdeponie.
Ein Erdrutsch hatte am Freitagmorgen in und um Esch/Alzette für Chaos gesorgt. Die Erdmassen sind offenbar noch immer in Bewegung. Viele Schaulustige schauen sich den Erdrutsch vor Ort an - und begeben sie sich damit in Gefahr.