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Kurzmeldungen Lokales 15.09.2019

(tom) - Am späten Samstagabend wurde der Polizei ein auffälliges Fahrzeug gemeldet. Als die Beamten den Fahrer in Rodange antrafen, bestätigte sich der Verdacht auf Fahren unter Alkoholeinfluss: Der Alkoholtest erwies sich als positiv. Zudem verweigerte der Mann einen weiteren vorgeschriebenen Test. Der Fahrer musste das Auto stehen lassen, der Führerschein wurde eingezogen. Aufgrund seines äußerst unkooperativen Benehmens stellte der Autofahrer eine Gefahr für sich selbst und eine Störung der öffentlichen Ruhe dar, sodass die Polizisten ihn im Arrest unterbrachten.

Auch in Ingeldorf konnte ein Fahrzeug, das aufgrund seiner auffälligen Fahrweise gemeldet worden war, gestoppt werden. Wie sich herausstellte, stand der Fahrer unter Alkoholeinfluss. Das Fahrzeug wurde immobilisiert, der Führerschein wurde eingezogen und es wurde Anzeige erstattet.

Gestern

(dpa) - Aus Kritik an Menschenrechtsstandards im WM-Gastgeberland Katar wird in Londoner Bussen und U-Bahnen keine Werbung mehr für den Wüstenstaat gemacht. Die städtische Verkehrsgesellschaft Transport for London bestätigte der „Financial Times“, dass seit dieser Woche keine solchen Anzeigen mehr gezeigt würden, wie die Zeitung am Samstag berichtete.

Bereits vor einigen Jahren hatte das Verkehrsunternehmen auf Anweisung des Londoner Bürgermeisters Sadiq Khan Werbung etwa aus Ländern, in denen Homosexualität strafbar ist, unterbunden - allerdings gab es rund um die Fußball-Weltmeisterschaft dennoch zunächst eine Tourismuskampagne aus Katar auf Londoner Werbetafeln.

Katar will als Reaktion darauf bestehende und geplante Investments in London und anderen britischen Städten auf den Prüfstand stellen, wie die „Financial Times“ unter Berufung auf eine involvierte Quelle berichtete. Diese sagte der Zeitung, man habe den Eindruck, dass katarische Investitionen in der britischen Hauptstadt nicht willkommen seien und warf den Briten Doppelmoral vor. Eine offizielle Stellungnahme gab es zunächst nicht aus Katar.

(dpa) - Die Polizei in der italienischen Hauptstadt Rom hat drei Männer wegen Verdachts auf Erpressung von Touristen festgenommen. Sie hätten als Gladiatoren und römische Soldaten verkleidet am berühmten Kolosseum Fotos mit Touristen gemacht und im Anschluss bis zu 500 Euro von ihnen dafür gefordert, teilte die Polizei am Samstag mit. Mitunter bedrohten sie die Leute an der antiken Kampfarena, um das Geld zu bekommen. Die Staatsanwaltschaft ließ zwei von ihnen unter Hausarrest stellen, einer kam ins Gefängnis.

Mehrere ausländische Touristen hätten zwischen August und September dieses Jahres Anzeige erstattet, teilte die Polizei mit. Ein Ire habe nach dem Foto behauptet, kein Geld zu haben. Danach hätten ihn die Männer gezwungen, an einem Automaten Geld abzuheben. Als er mit 200 Euro wieder kam, sollen sie ihn aus Unzufriedenheit erneut losgeschickt haben, um weitere 50 Euro zu holen. Ein italienischer Tourist sollte laut Polizei nach dem Foto 40 Euro dafür bezahlen. Als er sich weigerte, kreisten ihn die Verdächtigen ein und drohten ihm Gewalt an, so dass sie am Ende 150 Euro von ihm erpressen konnten.

Kurzmeldungen Lokales 26.11.2022

(LW) - Die Polizei hat am Freitag zwei mutmaßliche Drogenhändler festgenommen. Einer der beiden Verdächtigen war Beamten einer Patrouille gegen 22.40 Uhr in der Rue de Hollerich in der Hauptstadt durch eigenartiges Benehmen aufgefallen. 

Nachdem die Beamten während der Kontrolle im Mundwinkel der Person einen Fremdkörper mit Verdacht auf Plomben sowie anschließende Schluckbewegungen festgestellt hatten, wurde die Staatsanwaltschaft informiert. Diese ordnete eine Scanneruntersuchung im Krankenhaus an. Dort wurden mindestens zwei Fremdkörper festgestellt. Der Mann wurde dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Die Staatsanwaltschaft ordnete außerdem die Festnahme eines Mannes an, der in der Rue des Jardins in Petingen eine Tasche mit einer größeren Menge Drogen an sich genommen hatte. Diese Tasche wurde am späten Freitagvormittag von Gemeindearbeitern in einem Gestrüpp entdeckt, woraufhin diese die Polizei darüber informierten. Schlussendlich wurde ein Mann einige Zeit später ertappt, welcher die Tasche dort an sich nahm. Die Tasche wurde beschlagnahmt. Der Mann wurde dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Mehr Lokalnachrichten

André Mehlen wechselt vom Weinbauinstitut ins Management der Domaines Vinsmoselle.

(LW) - Die Domaines Vinsmoselle geben die Ernennung von Dr. André Mehlen als Generaldirektor der Winzergenossenschaft bekannt. Mehlen wird sein Amt am 1. Februar 2023 antreten, wie das Unternehmen mit Sitz in Stadtbredimus am Freitag mitteilte. Mehlen ist derzeit Abteilungsleiter der AOP (Appellation d'Origine Protégée) und Weinkontrolleur am Institut Viti-Vinicole in Remich. 

In den Domaines Vinsmoselle seien „weitere strukturelle Veränderungen im Gange“, berichtet der Verwaltungsrat unter Leitung von Josy Gloden. Man werde in Kürze weitere Details dazu bekannt geben. Ziel sei es, allen Genossenschaftsmitgliedern sowie den Mitarbeitern eine langfristige Perspektive mit „Rentabilität, Entwicklung, Fortbestand und Wohlbefinden“ zu bieten.

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(dpa) - Den europäischen Polizei- und Justizbehörden ist ein Schlag gegen ein weltweit agierendes Verbrechernetzwerk gelungen. Die europäische Polizeiorganisation Europol und die europäische Justizbehörde Eurojust teilten am Freitag gemeinsam mit, bei Razzien seien 44 Menschen in zehn Ländern – darunter neun in Frankreich und einer in Deutschland – festgenommen worden. Ihnen werde unter anderem Drogenhandel und Geldwäsche vorgeworfen. Sie würden verdächtigt, einem kriminellen Netzwerk anzugehören, das als eines der gefährlichsten in der Europäischen Union gilt.

Bei den Ermittlungen sei festgestellt worden, dass mehrere kriminelle Organisationen auf drei Kontinenten zusammenarbeiteten, um großangelegte Verbrechen in- und außerhalb der Europäischen Union zu begehen, hieß es weiter. Es habe am Dienstag 94 Durchsuchungen in ganz Europa gegeben, die sich gegen die Anführer dieser kriminellen Organisationen und ihre Komplizen gerichtet hätten. Die kriminellen Gruppen des Netzwerks operieren den Angaben zufolge in Litauen, Lettland, Tschechien, Polen, Frankreich, Deutschland und der Slowakei.

Allein das Ausmaß des Drogenhandels, das diesem kriminellen Netzwerk zugeschrieben wird, ist laut Europol und Eurojust gewaltig. Bei den Razzien seien große Mengen verschiedener illegaler Drogen wie Kokain, Haschisch und Cannabis sowie Methamphetamin beschlagnahmt worden. Das Netzwerk sei wie ein Unternehmen strukturiert, mit verschiedenen kriminellen Gruppen, die grenzüberschreitend zusammenarbeiten. So werde versucht, die gesamte Kette des Drogenhandels zu kontrollieren – von der Organisation riesiger Drogenlieferungen bis zur Verteilung. Die Bandenmitglieder seien äußerst flexibel, um den Strafverfolgungsbehörden zu entgehen.

An der „beispiellosen internationalen Operation“ waren den Angaben zufolge Justiz- und Strafverfolgungsbehörden aus elf Ländern beteiligt, darunter aus Deutschland, den USA, Frankreich und Spanien. Die Ermittlungen wurden von litauischen Behörden geführt sowie von Europol und Eurojust koordiniert.

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Vorgestern

(dpa) - Russland hat sich vom Vorsitz des Unesco-Welterbekomitees zurückgezogen. Das bestätigte am Freitag die deutsche Abteilung der Unesco.

Russland hatte seit vergangenem Sommer den Vorsitz inne. Unter normalen Umständen werden die Sitzungen des Komitees in dem Vorsitz-Land abgehalten. Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine fand in diesem Jahr allerdings kein Treffen statt. Die Arbeit des Komitees war dadurch faktisch in vielerlei Hinsicht blockiert. Noch in diesem Jahr soll es nach Angaben der Unesco eine Sondersitzung geben, bei der über den neuen Vorsitz entschieden wird.

Die Unesco ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Das Unesco-Welterbekomitee entscheidet über Aufnahmen in die Liste des Welterbes. Seit Beginn des Krieges dokumentiert die Unesco auch die Zerstörung in der Ukraine mit Satellitenaufnahmen.

Die akademische Einrichtung in Luxemburg wird seit Jahren von Belästigungs- und Mobbingvorwürfen geplagt.
Kurzmeldungen Lokales 25.11.2022

Einer der Gründer des renommierten Max-Planck-Instituts in Luxemburg hat mit seinem Rücktritt gedroht, sollte die Denkfabrik sich nicht mit ihrer toxischen Arbeitsatmosphäre befassen. Burkhard Hess sollte bis zu seiner Pensionierung Direktor bleiben. Hess sei eine andere Stelle angeboten worden, nämlich als Professor für Verfahrensrecht an der Universität Wien. 

Hess war zusammen mit Hélène Ruiz-Fabri einer von zwei Direktoren, als sich 2020 zwei Whistleblower über die fragwürdige Arbeitsatmosphäre am offiziell als Max-Planck-Institut Luxemburg bezeichneten Institut aussprachen. Dies löste eine interne Untersuchung der Münchner Zentrale der Organisation aus, die Max-Planck-Institute in ganz Europa beaufsichtigt.  

 Im April 2020 erklärte die Münchner Zentrale des Instituts – die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) –, sie wolle „die Arbeitssituation bereinigen“ und habe eine neue Verwaltungsleiterin am Luxemburger Institut ernannt. Die neue Leiterin Berglind Fridriks wurde schnell zum Chief Operations Officer ernannt und löste Hess an der Institutsleitung ab. Das gesamte Institut werde an die Universität Luxemburg überführt, teilte die MPG im August in einer Pressemitteilung mit.

 Das luxemburgische Bildungsministerium und das Max-Planck-Institut in Luxemburg antworteten nicht auf Anfragen zur Stellungnahme. Die MPG bestätigte, dass Hess die Stelle in Wien angeboten worden sei.  

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Kurzmeldungen Lokales 25.11.2022

(TJ) - Der CGDIS musste am Donnerstag drei Einsätze koordinieren. Gegen 19.20 Uhr verlor zwischen Bourscheid und Bürden ein Autofahrer auf den CR348 die Gewalt über seinen Wagen und krachte in einen Baum. Dabei wurde ein Mensch verletzt. Sanitäter aus dem Einsatzzentrum Nordstad kümmerten sich um das Unfallopfer und brachten es ins Krankenhaus. Bei einem Wildunfall zwischen Gonderingen und Waldhof blieb es bei Materialschaden. Gegen 1.30 Uhr musste die Feuerwehr aus Mertert in die Rue Basse eilen, nachdem dort Brandgeruch gemeldet worden war. Nach einer Kontrolle konnten die Brandspezialisten wieder ins Zentrum zurückfahren.

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