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Afrikanische Schweinepest im Anmarsch
Lokales 22.02.2019 Aus unserem online-Archiv

Afrikanische Schweinepest im Anmarsch

In Belgien wurden mehr als 500 infizierte Wildschweine festgestellt.

Afrikanische Schweinepest im Anmarsch

In Belgien wurden mehr als 500 infizierte Wildschweine festgestellt.
dpa
Lokales 22.02.2019 Aus unserem online-Archiv

Afrikanische Schweinepest im Anmarsch

Jacques GANSER
Jacques GANSER
Das für Haus- und Wildschweine tödliche Virus scheint nicht aufzuhalten zu sein. Nun gab es einen positiven Befund direkt an der Grenze zu Luxemburg.

Die Afrikanische Schweinepest hat die luxemburgische Grenze erreicht. Laut übereinstimmenden belgischen Medienberichten wurde ein Wildschweinkadaver in Differt bei Messancy positiv auf das Virus getestet. Die Ortschaft befindet sich in nur knapp drei Kilometer Entfernung von der luxemburgischen Grenze. Es ist der bisher am  östlichsten gelegene Fundort. Bisher blieb Luxemburg von der für Haus- und Wildschweine tödlichen Krankheit verschont.


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Eine Taskforce bestehend aus Vertretern des Landwirtschafts- und des Umweltministeriums trifft sich regelmäßig um die Lage zu beurteilen und im Bedarfsfall weitere Maßnahmen zu beschließen. Bisher wurde eine Beobachtungszone zwischen den Autobahnen A4 und A6 sowie entlang der belgischen und französischen Grenze eingerichtet. Ein positiver Befund in Luxemburg hätte vor allem Konsequenzen für die nationalen Schweinezüchter.

Die für den Menschen ungefährliche Schweinepest grassiert seit Mitte September im Süden der belgischen Provinz Luxembourg. Dort wurde eine 66.000 Hektar große Sicherheitszone eingerichtet. Bisher wurden in Belgien insgesamt 550 Wildschweine positiv auf die Afrikanische Schweinepest getestet.        


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