Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Änderungen bei Kennzeichnung von Johnson&Johnson-Impfung
Lokales 20.01.2022
Impfpass

Änderungen bei Kennzeichnung von Johnson&Johnson-Impfung

Impfpass

Änderungen bei Kennzeichnung von Johnson&Johnson-Impfung

Foto: dpa
Lokales 20.01.2022
Impfpass

Änderungen bei Kennzeichnung von Johnson&Johnson-Impfung

Maximilian RICHARD
Maximilian RICHARD
Betroffene Personen erhielten vor Kurzem Post von der Santé. Konsequenzen für die Impflinge hat dies nicht. Änderungen könnten aber kommen.

Personen, die mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, erhielten in den letzten Tagen ein neues Impfzertifikat. Ursache dafür ist eine Empfehlung der Europäischen Kommission, die die Kennzeichnung auf den Impfpässen betrifft. Änderungen für die Impflinge gehen nicht damit einher. 


Beim Schießtraining der Polizeischule hatte das CovidCheck-Zertifikat des Beschuldigten einen Namen angezeigt, der nicht auf der Teilnehmerliste stand.
Der Polizeischüler mit dem falschen Zertifikat
Erstmals befasst sich ein Gericht mit einer Täuschung bei einer CovidCheck-Kontrolle. Die Staatsanwaltschaft fordert am Ende 15 Monate Haft.

Auf den Zertifikaten der Personen, die bislang nur eine Dosis erhalten haben, wird dies nun auf dem Impfschein mit „1/1“ gekennzeichnet. Personen, die indes bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, haben den Vermerk „2/1“ auf ihrem Zertifikat. Dieser Vermerk  ist gleichbedeutend mit dem „3/3“ auf den alten Zertifikaten. Die Personen werden demnach wie andere Impflinge gehandhabt, die eine Boosterimpfung erhalten haben. Wie die Santé in einer Mitteilung betont, sollten die Betroffenen ihr altes Zertifikat aber noch vorsichtshalber für Auslandsreisen behalten. Die administrative Änderung sei noch nicht von allen Ländern übernommen worden. 

Anderes Vorgehen in Deutschland

In Deutschland geht man indes einen anderen Weg, was die Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson&Johnson angeht. Für alle, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson gegen Corona geimpft worden sind, gilt: Sie sind nach einer einzelnen Impfdosis nicht mehr vollständig geimpft. 


An der Schweigeminute der Blouses blanches vor dem Altersheim Op der Rhum beteiligte sich am Donnerstag auch Familienministerin Corrinne Cahen.
Achte Schweigeminute der Blouses blanches
Als Gegenstimme zu Impfkritikern, Maßnahmengegnern und Coronaleugnern gab es auch an diesem Donnerstag wieder eine landesweite Aktion.

Erst nach einer ersten Impfung mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson und einer zweiten Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) gelten Personen als vollständig geimpft, haben damit ein abgeschlossenes Impfschema. Als geboostert gelten die Personen dann erst nach einer dritten Impfung. Hintergrund der Anpassung sind neue Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums, der Ständigen Impfkommission und des Paul-Ehrlich-Instituts.

In Luxemburg gilt diese Regelung nicht. Personen, die mit Johnson&Johnson geimpft wurden, können ein solches Impfschema aber freiwillig erhalten. Die dritte Dosis kann drei Monate nach der Zweitimpfung verabreicht werden. So können auch diese Personen geltende Auflagen im Ausland erfüllen.

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

In den Schulen steigen die Infektionszahlen, Bildungsminister Meisch reagiert mit einer Lockerung der Quarantäneregeln, um Schulschließungen zu vermeiden.
Front view portrait of child with face mask back at school after covid-19 quarantine and lockdown, writing.