Adoptionen in Luxemburg: "Wir würden es jederzeit wieder tun"
Foto: Maurice Fick
Eine glückliche Familie: Der zwolfjährige Anakin, die Eltern Dolfie und Claude Jacoby-Fischbach, der neunjährige Mace und die vierbeinigen Familienmitglieder.
Die Gründe, weshalb ein Paar sich für eine Adoption entscheidet, sind unterschiedlich. Die Hoffnung ist bei allen gleich. Bis es soweit ist, müssen zahlreiche Hürden überwunden werden, vor allem psychologisch. Denn in der Regel dauert die Prozedur zwischen zwei und fünf Jahren.
Adoptionen in Luxemburg: "Wir würden es jederzeit wieder tun"
Die Gründe, weshalb ein Paar sich für eine Adoption entscheidet, sind unterschiedlich. Die Hoffnung ist bei allen gleich. Bis es soweit ist, müssen zahlreiche Hürden überwunden werden, vor allem psychologisch. Denn in der Regel dauert die Prozedur zwischen zwei und fünf Jahren.
(nas) - Entscheidet eine Familie sich für die Adoption eines Kindes im Ausland, spielt stets die Ungewissheit mit. Doch bei Dolfie und Claude Jacoby-Fischbach sowie zwölf weiteren Luxemburger Familien kamen noch die Angst und der Schock hinzu: Die Familien befinden sich mitten in der Prozedur, um ein Kind aus Haiti zu adoptieren. Doch am 12. Januar 2010 erreicht sie die Schreckensnachricht: In Haiti ist es zu einem verheerenden Erdbeben gekommen.
„Ich hatte furchtbare Angst, dass unserem Jungen etwas passieren könne, bevor er in Luxemburg ist“, sagt Dolfie Jacoby-Fischbach heute ...
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Am Mittwoch kommt im Parlament die Reform des Eherechts zur Abstimmung. Die größte Neuerung betrifft die so genannte Homo-Ehe und damit einhergehend die Möglichkeit der Volladoption für gleichgeschlechtliche Paare. Am Freitag hat die katholische Kirche eine Stellungnahme veröffentlicht.
Ein gewaltiges Erdbeben hat den Karibikstaat Haiti erschüttert und möglicherweise zahlreiche Opfer gefordert. Dem Beben der Stärke 7,0 folgten in der Nacht zum Mittwoch mehr als zehn Nachbeben. Auf Bildern waren eingestürzte Häuser und aufgerissene Straßen zu sehen.
Geht es nach dem Willen der Justizkommission, soll die Volladoption auch für gleichgeschlechtliche Paare möglich sein. Der Gesetzentwurf sah ursprünglich die „adoption plénière“ nur für heterosexuelle Paaren vor.
Der relativ großen Nachfrage nach Adoptionen kann immer seltener entsprochen werden. In Luxemburg sind die Möglichkeiten ohnehin begrenzt, und ausländische Kinder werden vermehrt in ihrer Heimat vermittelt.
Die Abänderungen, die vom Staatsrat noch begutachtet werden müssen, räumen u.a. gleichgeschlechtlichen Paaren das Recht auf einfache Adoption ein, bei der die rechtliche Beziehung des Kindes zu den leiblichen Eltern bestehen bleibt.
“Die Lage ändert sich von Stunde zu Stunde, nichts ist sicher, nicht ist mehr klar”, erklärt Jean-Louis Lambert am Freitagnachmittag gegenüber wort.lu. Er und seine Frau gehören zu mehreren Elternpaaren aus Luxemburg, die Waisenkinder aus Haiti adoptieren wollen. Die Kinder haben das Beben überlebt – dennoch bleibt die Ungewissheit.
Die Kinder aus Haiti sind unterwegs nach Luxemburg. Sie sitzen bereits in einem Flugzeug und werden am Nachmittag in Eindhoven ankommen. Dort werden sie von ihren neuen Luxemburger Eltern abgeholt.
Punkt 15.50 Uhr ist auf dem Flughafen Eindhoven die lang ersehnte Passagiermaschine aus Haiti gelandet. An Bord befinden sich 92 niederländische und 14 Luxemburger Adoptivkinder. Bei eisiger Kälte werden die leicht bekleideten Kinder in Decken eingewickelt und in Gruppen mit Bussen ins Flughafenterminal gebracht.
Mehr als drei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben hat die haitianische Regierung die Zahl der Todesopfer erneut nach oben korrigiert. Jüngsten Schätzungen zufolge kamen 200 000 Menschen ums Leben, teilte Premierminister Jean-Max Bellerive in Port-au-Prince mit.
Die Regierung in Haiti hat Berichten widersprochen, nach denen die Zahl der Erdbebentoten weiter gestiegen sei. Der Innenminister des Landes sagte, es gebe Behauptungen, dass beim Erdbeben am 12. Januar 230.000 Personen gestorben seien. Es seien aber etwas mehr als 217.000 gewesen.
Zum zweiten Mal jährt sich an diesem Donnerstag die verheerende Erderschütterung in Haiti. Das Erdbeben, das mit einer Stärke von 7,0 auf der Richterskala bemessen wurde, geht als eines der schwersten Beben überhaupt in die Geschichte ein. Zwei Jahre danach sind noch immer unzählige Hilfsorganisationen vor Ort mit dem Wiederaufbau des Staates beschäftigt.
Der allgemeine Freifahrtschein für Bus, Bahn und Tram stößt bei Verkehrsexperten auf wenig Begeisterung. Die strukturellen Probleme würden damit nicht gelöst, so der Tenor.
In Luxemburg wurde Jérémy L. rechtskräftig zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt, nachdem er einen Zöllner angefahren und verletzt hatte. In Belgien drohen ihm bis zu vier Jahre Haft, weil er einen Polizisten überfahren wollte.
Zu sechs Jahren Gefängnis ist am Donnerstag der Anführer einer dreiköpfigen Bande verurteilt worden, der von Thailand aus über Snapchat einen regen Drogenhandel in Luxemburg organisiert hatte.
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