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Adapto: zweimonatige Übergangsfrist
Lokales 12.02.2020 Aus unserem online-Archiv

Adapto: zweimonatige Übergangsfrist

Nicht im März, sondern erst im Mai müssen die Nutzer in Besitz ihrer neuen Adapto-Karte sein.

Adapto: zweimonatige Übergangsfrist

Nicht im März, sondern erst im Mai müssen die Nutzer in Besitz ihrer neuen Adapto-Karte sein.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 12.02.2020 Aus unserem online-Archiv

Adapto: zweimonatige Übergangsfrist

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Um den Adapto-Dienst künftig zu nutzen, brauchen Betroffene eine neue Karte. Diese müssen sie allerdings nicht wie ursprünglich geplant zum 2. März haben, sondern zwei Monate später.

Ebenso wie der öffentliche Transport wird im kommenden Monat auch der Adapto-Dienst für Menschen mit Behinderung kostenlos. 

Ende Januar hatte das Mobilitätsministerium erklärt, dass demnach vom 2. März an die derzeitige Adapto-Karte oder der Behindertenausweis nicht mehr gültig sind. Vielmehr müssen die Nutzer dieses Dienstes eine neue Adapto-Karte beantragen. Der Konsumentenschutz, die Patientenvertretung und zuletzt auch die Amiperas hatten Kritik an der kurzen Frist geübt. Um das Formular zur Beantragung einer neuen Karte einreichen zu können, müsste jeder einzelne der rund 10.000 Nutzer einen Arzt aufsuchen – in einer Jahreszeit, in der viele Arztpraxen ohnehin wegen saisonaler Erkrankungen überlaufen sind. Hinzu komme, dass viele Menschen auf einen Adapto-Bus angewiesen seien, um überhaupt in die Arztpraxis zu gelangen.


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Das Ministerium hat nun reagiert und die Übergangsfrist um zwei Monate verlängert, um den Nutzern entgegen zu kommen. Wohl sollen die Betroffenen schnellstmöglich eine neue Karte beantragen, sie können allerdings noch bis zum Ende der Übergangsfrist, also bis Anfang Mai, ihre alte Karte für die Transporte nutzen.  

1.200 Personen haben laut Ministerium ihren Antrag für eine neue Karte bereits eingereicht. 


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