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Achtung Blitzer : Ab dem 16. März wird es teuer
Die Radargeräte werden an besonders gefährlichen Straßenabschnitten aufgestellt.

Achtung Blitzer : Ab dem 16. März wird es teuer

Foto: John Lamberty
Die Radargeräte werden an besonders gefährlichen Straßenabschnitten aufgestellt.
Lokales 1 25.01.2016

Achtung Blitzer : Ab dem 16. März wird es teuer

Maxime LEMMER
Nach einer vierwöchigen Testphase werden die ersten fest installierten und mobilen Radargeräte ab dem 16. März Bußgelder für Raser nach sich ziehen.

(ml) - In Luxemburg werden derzeit  die ersten zehn fest installierten und sechs mobilen Radargeräte getestet. Im Februar startet die vierwöchige Testphase.  Danach werde es zu einer Feinabstimmung kommen, bestätigte Nachhaltigkeitsminister François Bausch am Wochenende in der RTL-Sendung Background. Ab dem 16. März werden Autofahrer, die in diese Radarfallen tappen, zur Kasse gebeten. Im März sollen auch die mobilen Messgeräte in Betrieb genommen werden.

Auf der Echternacher Strecke, wo sich in den vergangenen Monaten zwischen Waldhof und Gonneringen mehrere tödliche Unfälle ereigneten, wird auf der Höhe von Waldhof ein zusätzlicher Blitzer aufgestellt. Zuvor hatten Kritiker bemängelt, dass der vorgesehene Radar vor Gonneringen an einer Stelle angebracht werde, die nicht als Gefahrenpunkt gelte.

Im kommenden Jahr startet ein Pilotprojekt, bei dem die Einführung der sogenannten Abschnittsmessgeräte getestet wird, die die Geschwindigkeit auf einer vorbestimmten Strecke messen. In einer ersten Phase werden die Autobahntunnel mit diesen Apparaten ausgestattet. Ziel sei es nicht, die Fahrer zu schikanieren, sondern Unfälle mit dramatischen Konsequenzen zu vermeiden, so Bausch. Auch die Radaranlagen an den Verkehrsampeln werden erst zu einem späteren Zeitpunkt installiert.

Auch zum Luftverkehr äußerte sich Bausch in der Sendung. Er hofft, dass eine Interkontinentalverbindung nach New York bis Ende des Jahres Wirklichkeit wird. Ob die Regierung diesbezüglich mit Turkish Airlines verhandelt, wollte Bausch nicht direkt bestätigen. Er betonte lediglich, dass der "Nicht-Schengen-Raum" am luxemburgischen Flughafen ausgebaut werden müsse.



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