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Polizisten stehen im Scheinwerferlicht hinter einem Unfallfahrzeug auf der Autobahn 60 im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Ein Auto mit insgesamt vier Insassen sei am Sonntagmorgen kurz nach Mitternacht gegen eine Leitplanke geprallt und habe sich mehrfach überschlagen, teilte die Polizei am Sonntagmorgen mit. Ein achtjähriger Junge starb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen. Die Autobahn war etwa fünf Stunden gesperrt.
Kurzmeldungen Lokales 16.12.2018

Achtjähriger bei Autounfall ums Leben gekommen

(dpa) - Ein Achtjähriger ist bei einem Unfall auf der Autobahn 60 bei Spangdahlem im Eifelkreis Bitburg-Prüm ums Leben gekommen. Das Auto, in dem er mit seinen Eltern und seinem kleinen Bruder saß, sei am Sonntagmorgen kurz nach Mitternacht gegen eine Leitplanke geprallt und habe sich mehrfach überschlagen, teilte die Polizei am Sonntagmorgen mit.

Der Vater wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Mutter, die auf dem nahe gelegenen Stützpunkt der US-Luftwaffe stationiert war, sowie ein Vierjähriger erlitten leichte Verletzungen. Der acht Jahre alte Junge starb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen.

Die Unfallursache ist noch unklar. Schnee habe bei dem Unfall keine Rolle gespielt, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag sagte. Es hatte erst bei der Unfallaufnahme angefangen zu schneien. Der Wagen kam auf der Überholspur zum Stehen. Die Autobahn war etwa fünf Stunden gesperrt.

Heute

Karl Marx starb 1883. Er wurde auf dem Londoner Highgate-Friedhof beigesetzt.
Kurzmeldungen International Heute um 08:34

Grab von Karl Marx erneut geschändet

(dpa) - Unbekannte haben erneut das Grab des Philosophen und Ökonomen Karl Marx am Londoner Highgate-Friedhof beschädigt. Wie die britische Nachrichtenagentur PA in der Nacht zum Sonntag berichtete, hatten die Vandalen auf Englisch die Schriftzüge „Doktrin des Hasses“ und „Architekt des Genozids“ mit roter Farbe auf die Grabplatte geschmiert. Die Polizei suche jetzt nach Zeugen, hieß es.

„Was auch immer man von dem Vermächtnis von Marx hält, dies ist nicht die Art, sich auszudrücken“, schrieb die Friedhofsverwaltung auf einem nicht verifizierten Twitter-Account.

Erst vor wenigen Tagen war der Name des kommunistischen Vordenkers aus einer Marmorplatte entfernt worden - wohl mit einem Hammer.

Der Hammer-Angriff wird nach Angaben der Stiftung „Friends of Highgate Cemetry“ wohl bleibende Schäden an dem Grabmal hinterlassen. Der 1818 in Trier geborene Karl Marx lebte mit seiner Familie seit Mitte des 19. Jahrhunderts in London. Er starb 1883.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 16.02.2019

Ammoniak in Bartringen entwichen

Glimpflich ging ein Einsatz der Rettungskräfte des Corps grand-ducal d'incendie et de secours (CGDIS) am Samstagnachmittag in der Rue du Puits Romain in Bartringen zu Ende. In einem Gebäude war Ammoniak entwichen. Vor Ort waren Rettungseinheiten aus Bartringen und Luxemburg-Stadt sowie Polizeieinheiten.

Pistole in Zugtoilette

(dpa) - Eine Pistole auf der Toilette eines ICE-Zuges hat einen größeren Einsatz am Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens ausgelöst. Rund 700 Menschen mussten den Zug verlassen.

Eine Reinigungskraft der Bahn habe die Waffe am Samstag an Bord des Zuges auf dem Weg von Dortmund nach München entdeckt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Frankfurt.

Der ICE sei daraufhin am Airport-Fernbahnhof gestoppt und geräumt worden. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Die Waffe sei nicht geladen gewesen, sagte der Sprecher der Bundespolizei. Wie sie auf die Toilette kam, war zunächst noch völlig unklar. Sicherheitshalber werde nun der gesamte Zug mit Hilfe von Sprengstoffspürhunden kontrolliert.

Die Bundespolizei gab etwas später Entwarnung, weitere gefährliche Gegenstände wurden nicht gefunden.

Die Waffe und ein leeres Magazin wurden sichergestellt. Die meisten der gestrandeten Fahrgäste konnten laut Bundespolizei ihre Fahrt verspätet mit anderen Zügen fortsetzen. Der ICE selbst verließ den Bahnhof schließlich gegen 17.20 Uhr Richtung München.

Elf Tote bei Attentat in Nigeria

(dpa) - Bei einem Selbstmordanschlag mutmaßlicher radikaler Islamisten in einer Moschee im Nordosten Nigerias sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 15 Menschen seien bei dem Angriff im Ort Kushari nahe der Stadt Maiduguri teils schwer verletzt worden, erklärte der Polizeichef des betroffenen Bundesstaates Borno, Damian Chukwu.

Drei Attentäter waren demnach am Samstagmorgen in die Moschee eingedrungen und hatten begonnen, um sich zu schießen, bevor sich zwei von ihnen schließlich in die Luft sprengten.

Der Anschlag soll der Polizei zufolge von Anhängern der islamistischen Terrormiliz Boko Haram begangen worden sein. Der Angriff kam am gleichen Tag, an dem in Nigeria die Präsidentenwahl hätte stattfinden sollen. Sie war jedoch in den frühen Morgenstunden überraschend um eine Woche verschoben worden. Es blieb zunächst unklar, ob der Anschlag mit der geplanten Wahl in Verbindung stand.

Die sunnitischen Fundamentalisten führen in Borno immer wieder schwere Anschläge aus. Bei Angriffen und Anschlägen der Gruppe wurden im Nordosten Nigerias seit 2009 mindestens 20 000 Menschen getötet. Rund zwei Millionen Menschen sind auf der Flucht vor der Gewalt.

Demonstrationen gegen fünfte Amtszeit von Bouteflika in Algerien

(dpa) - Zwei Monate vor der geplanten Präsidentschaftswahl in Algerien sind zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen, um gegen eine fünfte Amtszeit von Staatschef Abdelaziz Bouteflika zu protestieren. Hunderte Menschen demonstrierten am Samstag jeweils in Städten wie Béjaia und Kherrata, im armen Norden Algeriens, wie Fotos und Videos lokaler Medien in den Sozialen Netzwerken zeigten. Eine wahrscheinliche Wiederwahl von Präsident Bouteflika bezeichneten sie dabei auf Bannern als „Schande“.

Bouteflika hatte am vergangenen Wochenende offiziell erklärt, bei der Wahl Mitte April erneut antreten zu wollen. Es wäre die fünfte Amtszeit des schwerkranken Präsidenten. Er war 1999 als Wunschkandidat des Militärs zum Staatschef gewählt worden. Inzwischen sitzt er im Rollstuhl und zeigt sich nach mehreren Schlaganfällen nur noch selten in der Öffentlichkeit.

Kurzmeldungen Lokales 16.02.2019

Holzchalet in Brand

Im Waldgebiet "op der Heet" zwischen Befort und Reisdorf brannte in der Nacht zum Samstag, gegen 1.30 Uhr, ein Holzchalet. 

Vor Ort waren die Feuerwehren aus Befort, Reisdorf, Bettendorf und Ermsdorf, die den Brand löschten. Das Gebäude wurde stark beschädigt. Laut Polizei wird Brandstiftung nicht ausgeschlossen.  

Eventuelle Zeugen sollen sich bitte bei der Polizei Diekirch oder dem Notruf 113 melden.



Kurzmeldungen Lokales 2 16.02.2019

Wintger: Geldautomat gesprengt

Wie die Polizei meldet, kam es in der Nacht zum Samstag, gegen 01.15 Uhr, zu einer Detonation am Bankomaten der Sparkasse in Wintger. Der Geldautomat befand sich neben einem Centre Médical und wurde durch die Wucht der Explosion aus der Verankerung gerissen. Zurzeit ist die entwendete Geldsumme noch nicht bekannt, so die Polizei. Bei dem Vorfall soll niemand verletzt worden sein. Es blieb bei hohem Sachschaden.

Zeugen sollen sich unter der Notrufnummer 113 bei der Polizei melden.

 

Vorgestern

"Bunte Westen“ wollen in Deutschland mobil machen

(dpa) - Nach dem Vorbild der „Gelbwesten“ in Frankreich will die deutsche Bewegung „Aktion #Bunte Westen“ am Samstag bundesweit protestieren. In mindestens 14 Städten sind Demonstrationen und Kundgebungen geplant, wie das von Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht initiierte Bündnis „Aufstehen“ mitteilte. Unter dem Motto „Wir sind Viele. Wir sind vielfältig. Wir haben die Schnauze voll!“ würden Tausende Teilnehmer erwartet.

Geplant sind unter anderem Kundgebungen am Potsdamer Platz in Berlin und am Stachus in München. Auch in vielen Landeshauptstädten wollen Demonstranten in gelben, roten oder andersfarbigen Westen für eine neue Politik auf die Straße gehen. Zu den Forderungen gehöre bessere Arbeitsbedingungen, bessere Bildung oder Pflege

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Tschechischer Milliardär übernimmt französische „Elle“

(dpa) - Die französische Ausgabe der Modezeitschrift „Elle“ ist nun in tschechischer Hand. Die Gruppe Czech Media Invest (CMI) des Milliardärs Daniel Kretinsky hat die Übernahme des Traditionstitels und weiterer Zeitschriften des Lagardère-Verlags abgeschlossen, wie ein CMI-Sprecher am Freitag in Prag mitteilte.

Damit verbunden gewährt Lagardère den Tschechen in Lizenz die exklusiven „Elle“-Markenrechte für Frankreich, wie der Verlag in Paris mitteilte. Nicht eingeschlossen seien indes die internationalen „Elle“-Ausgaben und -Markenrechte. Zum Portfolio gehören ferner Lifestyle-Magazine wie „Art & Décoration“ und „Version Femina“ sowie die Programmzeitschrift „Télé 7 Jours“ und das Promimagazin „Ici Paris“.

Der Preis für die Transaktion beläuft sich demnach auf 52 Millionen Euro. Rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechseln den Arbeitgeber. Man glaube fest an die weitere Entwicklung des Medienhauses, vor allem im Digitalbereich, sagte Kretinsky laut der Mitteilung. „Wir sind uns der Herausforderungen bewusst, denen gedruckte Zeitungen und Zeitschriften heute gegenüberstehen“, betonte der 43-Jährige.

Kretinsky bündelt seine Medienaktivitäten zusammen mit seinem langjährigen Kompagnon Patrik Tkac in der CMI. Zuletzt hatten die beiden Investoren auch ihren Anteil am deutschen Großhandelskonzern Metro weiter ausgebaut.

Kurzmeldungen Sport 15.02.2019

Japan stockt Etat für Eröffnungszeremonie bei Olympia 2020 auf

(dpa) - Die Organisatoren stockten den Etat am Freitag um rund 43 Prozent auf 13 Milliarden Yen (117 Millionen Euro) auf. Der Vorstand des Organisationskomitees war zu dem Schluss gekommen, dass die zum Zeitpunkt der Bewerbung Japans für die Spiele veranschlagten 9,1 Milliarden Yen nicht ausreichen. Immerhin aber liegt das neue Budget für die Zeremonien mit umgerechnet rund 117 Millionen Dollar immer noch unter dem für die Spiele in London 2012 (144 Millionen Dollar) und in Paris 2024 (134 Millionen Dollar).

Kurzmeldungen Lokales 15.02.2019

Zwei Unfälle im Osten des Landes - sechs Verwundete

Am Donnerstagabend passierten im Osten Luxemburgs binnen weniger Minuten zwei Unfälle mit insgesamt sechs Verletzten:

  • Es war kurz vor 19 Uhr, als den Rettungsdiensten am Donnerstagabend ein Unfall von der Strecke Dalheim-Welfringen gemeldet wurde. Zwei Wagen waren kollidiert. Der Zusammenstoß war so heftig, dass vier Insassen verletzt wurden - zwei schwer, zwei leicht. Unter den Opfern sollen sich auch zwei Kinder befinden. Rettungswagen aus Remich und Düdelingen konnten die Verwundeten ins Krankenhaus bringen, nachdem der Notarzt aus Esch/Alzette sie stabilisiert hatte. Die Feuerwehren aus Dalheim und Frisingen waren ebenfalls im Einsatz. Die Aufräumarbeiten vor Ort dauerten bis 20.40 Uhr an.
  • Einen weiteren Unfall gab es wenige Minuten nach 19 Uhr in Moutfort. Dort war ein Autofahrer mit seinem Wagen gegen eine Mauer gefahren. Bei diesem Zwischenfall wurden zwei Menschen verwundet. Rettungswagen aus Junglinster und aus der Hauptstadt wurden zum Unfallort entsendet, die Feuerwehr aus Moutfort leitete die Aufräumarbeiten.