Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Kurzmeldungen Lokales 24.04.2019

Acht Einsätze für die Feuerwehren

(TJ) - Seit dem späten Dienstagnachmittag konnten die Feuerwehren des Landes wahrlich nicht über Langeweile klagen. Insgesamt achtmal mussten die Brandretter in den Einsatz:

  • Begonnen hat die Serie mit dem Brand eines Müllcontainers um 17.10 Uhr in der Rue du Roost in Bissen. Die lokale Feuerwehr hatte die Situation schnell im Griff, es blieb bei verhältnismäßig geringem Materialschaden.
  • Das gleiche Szenario wiederholte sich um 17.50 Uhr in der Avenue John F. Kennedy in Kirchberg. Dieser Einsatz wurde von der hauptstädtischen Berufsfeuerwehr geleistet.
  • Um 18 Uhr gab es in der Rue Schetzel in Weimerskirch einen Kurzschluss in einer elektrischen Anlage. Auch hier war die Berufsfeuerwehr schnell Herr der Lage.
  • Einen letzten Einsatz mussten die Brandspezialisten aus der Hauptstadt leisten, nachdem gegen 18.10 Uhr Brandgeruch in einem Geschäftslokal an der Avenue de la Gare gemeldet worden war. Auch hier konnte man nach einer eingehenden Überprüfung wieder abziehen.
  • Gegen 21.40 Uhr war in der Rue de Volmerange in Düdelingen ein Brand in einer Ruine ausgebrochen. Die Feuerwehr aus Düdelingen konnte die Flammen ohne Schwiergkeiten ablöschen.
  • Brandgeruch in einem Gebäude an der Rue Wassertrap in Beles war  die Ursache für einen Einsatz der Feuerwehr Sanem-Differdingen gegen 22.40 Uhr. 
  • Um 3.00 Uhr stand eine elektrische Anlage an der Rue du Bois in Tüntingen in Flammen. Die Wehren aus Mamer, Tüntingen und Kopstal rückten an, zur Sicherheit war eine Ambulanz aus Mamer mit zum Ort des Geschehens entsendet worden. Es blieb bei Materialschaden.
  • Einen weiteren Einsatz wegen einer brennenden elektrischen Anlage mussten die Einsatztzentren aus Mamer, Kehlen und Koerich gegen 3.15 Uhr leisten. Auch in diesem Fall konnte der Brand gelöscht werden, ohne, dass Menschen zu Schaden kamen.

Heute

Trump: USA werden Antifa als Terrororganisation einstufen

(dpa) - Die US-Regierung will die Antifa-Bewegung in Amerika als Terrororganisation einstufen. Das kündigte US-Präsident Donald Trump am Sonntag auf Twitter an. Weitere Einzelheiten nannte er nicht. Wie das mangels Organisationsstrukturen des losen Bündnisses funktionieren soll, blieb offen.

Trumps Vorstoß kommt inmitten der Proteste wegen des Todes von Afroamerikaner George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in der Großstadt Minneapolis. Der US-Präsident und andere US-Regierungsvertreter machen linksradikale Gruppen für die teils gewalttätigen Ausschreitungen in zahlreichen US-Städten verantwortlich, ohne jedoch Belege dafür zu liefern. „Die Gewalt und der Vandalismus werden von der Antifa und anderen gewaltsamen Gruppen des linken Flügels angeführt“, hatte Trump am Samstag gesagt.    

Kurzmeldungen Panorama Heute um 18:00

Mann stirbt bei Bootsunglück in Irischer See

(dpa) - Ein Mann in Großbritannien ist am Sonntag bei einem Bootsunglück in der Irischen See ums Leben gekommen. Wie die Polizei in der Grafschaft Lancashire mitteilte, geriet sein Boot an der Küste vor der Ortschaft Fleetwood nahe Blackpool am Morgen in Seenot und sank. Der Mann, zwischen 30 und 40 Jahre alt, ging mit dem Boot unter. Er konnte nur noch tot geborgen werden. Zwei weitere Männer, beide über 70, konnten aus dem kalten Wasser gerettet werden. Sie wurden beide vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Unglück kam, ging aus der Mitteilung nicht hervor.  

Kurzmeldungen Lokales Heute um 14:25

Männer greifen Polizisten an

In der Nacht zum Sonntag musste die Polizei in der Rue du Brill in Esch/Alzette einen Streit gegen 1.30 Uhr zwischen vier Personen schlichten. Die alkoholisierten Männer legten allerdings gegenüber den Beamten ein aggressives Verhalten dar. Als die Polizisten einen der Männer aufgrund seines Zustands in Passagearrest unterbringen wollte, eskalierte die Situation. Die Beamten wurden bespuckt und bedroht und teilweise auch körperlich angegriffen. Die Männer mussten überwältigt werden, drei Personen mussten die Nacht in einer Ausnüchterungszelle verbringen. Eine Strafanzeige wurde gestellt. 

Kurzmeldungen Lokales Heute um 12:56

Unfall auf A3: Angefahrene Frau erliegt ihren Verletzungen

Die Fußgängerin, die am frühen Freitagmorgen auf der Autobahn A3 angefahren und lebensgefährlich verletzt wurde ist ihren schweren Verletzungen erlegen. Das teilt die Police Grand-ducale am Sonntagmittag mit.

Die Frau war am Freitag gegen 5 Uhr auf der Autobahn in Richtung Luxemburg, etwa 100-150 Meter vor der Abfahrt Gasperich/Hesperingen, von einem Lastwagen erfasst worden. Sie hatte sich ersten Erkenntnissen zufolge auf der Pannenspur befunden und kam aus der Richtung des Kreisverkehrs Gluck. 

Die Verletzte wurde vor Ort notversorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Lastwagenfahrer stand unter Schock und musste ebenfalls behandelt werden. 

Warum die Frau zu Fuß auf der Autobahn unterwegs war, ist noch nicht geklärt.

Gestern

Israelische Polizei erschießt unbewaffneten Palästinenser

(dpa) - In der Altstadt von Jerusalem hat die israelische Polizei eigenen Angaben zufolge am Samstag einen unbewaffneten Palästinenser erschossen. Der Mann habe mehrere Aufforderungen zum Stehenbleiben missachtet, bestätigte sie in einer Erklärung. Nach Informationen des Fernsehsenders Palestine TV soll er „spezielle Bedürfnisse“ gehabt haben. Details dazu waren zunächst nicht bekannt.  

Die Polizisten hatten zunächst angenommen, der Mann halte eine Waffe in der Hand und eröffneten nach einer Verfolgung zu Fuß das Feuer, wie der israelische Armeerundfunk berichtete. Doch der Gegenstand habe sich als Handy des Mannes entpuppt. Einer der beiden an der Verfolgungsjagd beteiligten Beamten habe auch dann noch weiter geschossen, als der andere ihn angewiesen habe, damit aufzuhören, hieß es von dem Sender. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. Das Opfer soll zwischen 30 und 40 Jahre alt gewesen sein und in Ost-Jerusalem gewohnt haben.

Erst am Freitag hatten israelische Soldaten einen Palästinenser erschossen, der nach Angaben der Armee mit seinem Auto in eine Gruppe von Soldaten fahren wollte.

Kurzmeldungen Lokales 30.05.2020

Traktor kippt um - eine Person wird verletzt

Gegen 14.30 Uhr ist auf der Route du Vin in Wormeldingen ein Traktor umgekippt, eine Person wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Zuvor war bereits gegen 12 Uhr in Clerf ein Motorradfahrer gestützt. Er blieb aber unverletzt.

Kurzmeldungen Panorama 30.05.2020

Belgischer Prinz nach Familienfeier in Spanien Corona-positiv

(dpa) - Der belgische Prinz Joachim, ein Neffe von König Philippe, ist nach einer Familienfeier in Spanien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies bestätigte der Königspalast am Samstag belgischen Medien. Nach einem spanischen Medienbericht soll die Feier 27 Teilnehmer gehabt haben und damit mehr als vor Ort erlaubt. Dem widersprach der Palast jedoch und sprach von einem Treffen mit höchstens zwölf Personen. Die Grenze liegt bei 15.

Der 28-jährige Prinz ist der jüngste Sohn von Prinzessin Astrid, der Schwester des Königs. Er flog nach einem Bericht der Agentur Belga am 24. Mai nach Madrid und reiste von dort nach Córdoba in Andalusien, wo er am 26. Mai an der Feier teilnahm. Am nächsten Tag bekam er Symptome und wurde am 28. Mai positiv auf das Coronavirus getestet.

Der Palast betonte laut Belga, es habe sich um eine Dienstreise zu einem Praktikum gehandelt, bei der er auch an einer privaten Zusammenkunft teilgenommen habe. Der belgische öffentlich-rechtliche Sender RTBF ergänzte, die spanischen Behörden untersuchten den Fall. Es sei unklar, wo sich Joachim angesteckt habe.   

Kurzmeldungen Lokales 30.05.2020

Mann schlägt mit Eisenstange zu: Festnahme

(c.) In der Nacht auf Samstag wurde der Polizei gegen 2:30 Uhr eine Schlägerei in der Avenue de la liberté in der Hauptstadt gemeldet. Im Rahmen der Auseinandersetzung, in welche sechs Personen verwickelt waren, ergriff einer der Streithähne eine Metallstange und schlug damit eine der anderen Personen. Hierbei wurde das Opfer schwer verletzt.

Der mutmaßliche Täter versuchte noch die Flucht zu ergreifen, konnte aber gestellt werden. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen und wird am Samstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Erneut Dutzende Migranten aus Boot vor den Kanaren gerettet

(dpa) - Die spanische Seenotrettung hat erneut im Atlantik vor der spanischen Kanareninsel Gran Canaria Dutzende Menschen aus Afrika von einem kleinen Boot gerettet. Insgesamt 47 Migranten aus Ländern südlich der Sahara seien in der Nacht zum Samstag von einem Seenotrettungskreuzer auf hoher See etwa 18 Kilometer vor der Küste von ihrem Boot übernommen und an Land gebracht worden. Dort seien sie versorgt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf die Behörden.

Die spanischen Kanareninseln liegen im Atlantik nur etwa 100 Kilometer westlich von der Küste Westafrikas. Allerdings ist der offene Atlantik für die kleinen und meist nur mit Außenbordmotoren angetriebenen Boote sehr gefährlich. Wer die Inseln verfehlt, vor dem liegen westwärts bis nach Kuba etwa 6.500 Kilometer Wasser.

Trotz der immensen Gefahren wagen immer wieder Menschen die Überfahrt, um über die Kanaren auf das spanische Festland zu gelangen. Im vergangenen Jahr erreichten etwas mehr als 2.300 Migranten die Inseln über das Meer. Zugleich wurden nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) etwa 150 Ertrunkene registriert. Wie viele tatsächlich auf See blieben, ist unbekannt.

Tote Migranten in Lastwagen: 13 Verdächtige gefasst

Paris (dpa) - Sieben Monate nach dem Tod von 39 Migranten in einem Lastwagen in Großbritannien hat die französische Justiz zwölf Verdächtige in Untersuchungshaft genommen. Ein weiterer Mensch werde von der Justiz überwacht, bestätigten Justizkreise der Deutschen Presse-Agentur am Samstag in Paris. Den Verdächtigen werde in Ermittlungsverfahren Menschenhandel und teilweise auch fahrlässige Tötung vorgeworfen.

Ermittler hatten die 13 Verdächtigen am Dienstag im Großraum Paris gestellt. Sie sollen einer kriminellen Organisation angehören, die über Monate hinweg täglich mehrere Dutzend Migranten aus Südostasien, insbesondere aus Vietnam, beherbergt und illegal geschleust haben soll. Details zu den Festgenommenen wie ihre Nationalität wurden nicht mitgeteilt. In dem Fall hatte es auch in Belgien Festnahmen gegeben.

Am 23. Oktober waren in einem Kühllaster in einem Ort in Essex nahe London 39 Leichen entdeckt worden. Vermutlich wurden die 31 Männer und acht Frauen auf diesem Weg ins Land geschmuggelt. Ein Schiff hatte den Container zuvor von Belgien nach England gebracht. Die Opfer stammten aus Vietnam. Der Fall sorgte für internationales Aufsehen.

Flughafen Hahn verbucht im April mehr Frachtgeschäft

(dpa) - Im stark von der Corona-Pandemie geprägten April hat der Hunsrück-Flughafen Hahn mehr Fracht verbucht als im Vorjahresmonat. Das Frachtgeschäft steigerte sich um 47,3 Prozent auf 20.281 Tonnen, wie aus der jüngsten Statistik der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) hervorgeht. Von Januar bis April 2020 legte das Hahn-Frachtgeschäft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent auf 62.710 Tonnen zu.

In der Corona-Krise sei beispielsweise viel Schutzkleidung über den Hunsrück-Flughafen transportiert worden, sagte Christoph Goetzmann, Mitglied der Airport-Geschäftsführung, der Deutschen Presse-Agentur. Der defizitäre Flughafen gehört zu 82,5 Prozent dem chinesischen Großkonzern HNA und zu 17,5 Prozent dem Land Hessen.

Ganz anders sah es wegen der strikten Corona-Reisebeschränkungen im Passagiergeschäft aus: Dieses stürzte im April am Hahn im Vergleich zum Vorjahresmonat um 96,9 Prozent auf nur noch 4.031 Fluggäste ab. Zu ihnen gehörten laut Goetzmann unter anderem einreisende osteuropäische Erntehelfer. Von Januar bis April 2020 verringerte sich das Passagiergeschäft am Flughafen Hahn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60,4 Prozent auf 202.464 Fluggäste.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 29.05.2020

Drei Verletzte in Luxemburg und Tetingen

Bei zwei Unfällen wurden am Freitag insgesamt drei Menschen verwundet. Der erste Zwischenfall ereignete sich gegen 12.30 Uhr in der Rue des Abhépines in der Hauptstadt. Zwei Autos waren kollidiert. Bei einem weiteren Zusammenstoß zweier Autos in der Rue Principale in Tetingen wurde gegen 15.15 Uhr ein Insasse verwundet. 

Um 15 Uhr hatte die Berufsfeuerwehr aus der Hauptstadt in die Rue Jean-Pierre Brasseur eilen müssen, nachdem eine brennende Gasflasche gemeldet worden war. Die Löschspezialisten waren schnell Herr der Lage, es wurde niemand verletzt.

Brasilien präsentiert neuen Plan für Regenwald-Fonds

(dpa) - Der brasilianische Vizepräsident Hamilton Mourão hat einen neuen Plan vorgestellt, mit dem er den Amazonien-Fonds zum Schutz des Regenwaldes wieder aufnehmen und die Geberländer Norwegen und Deutschland besänftigen will. „Ich habe den Botschaftern Deutschlands und Norwegens (...) den Vorschlag zur Reaktivierung des Fundo da Amazônia präsentiert“, schrieb Mourão auf Twitter. Die deutsche Botschaft in Brasília wollte sich auf Anfrage zunächst nicht äußern.

Nach den Plänen Mourãos soll das Steuerungsgremium Cofa, das für die Ausschüttung des Geldes notwendig ist, wieder eingerichtet werden. Der rechte Präsident Jair Bolsonaro hatte es im April 2019 zusammen mit anderen Komitees abgeschafft. Künftig soll der umstrittene Umweltminister Ricardo Salles darin nicht mehr vertreten sein. An dem Fonds ist Deutschland mit 55 Millionen Euro beteiligt.

Kurzmeldungen Lokales 29.05.2020

Drei Verletzte bei Verkehrsunfällen

(jag) - Gegen 6.50 Uhr am Freitagmorgen wurde in Schifflingen ein Fußgänger in der Rue de la liberation von einem Auto erfasst und verletzt.

Auf dem CR331 zwischen Dahl und Nocher kollidierten gegen 7.40 Uhr zwei Autos. Auch hier mussten zwei Personen mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. 

50 Männer legen Feuer und greifen Polizisten an

(SC) - Im hessischen Dietzenbach haben am frühen Freitagmorgen rund 50 Männer einen Brand auf einem Parkdeck gelegt. Die Männer zündeten Mülltonnen und einen Bagger an. Als Einsatzkräfte zur Brandstelle kamen, um das Feuer zu löschen wurden sie von der Gruppe mit Steinen beworfen. Ein Polizeisprecher erklärte der deutschen Presseagentur: "Wir gehen davon aus, dass die Feuer nur gelegt wurden, um die Einsatzkräfte anzulocken." Laut Polizei hatten die gewaltbereiten Männer bereits mit vorbereiteten Steinhaufen auf die Einsatzkräfte gewartet.

Etwa zwei Stunden dauerte die Auseinandersetzung zwischen der Polizei und den mutmaßlichen Brandstiftern, drei Männer wurden vorläufig festgenommen. Während dem Einsatz musste sogar ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kommen. Verletze soll es keine gegeben haben, ersten Einschätzungen zufolge beläuft sich der Sachschaden allerdings auf rund 150.000 Euro. Auch Dienstwagen wurden beschädigt. Zu den Hintergründen der Tat und ob sie möglicherweise politisch motiviert war, ist derzeit noch nichts bekannt. 

USA: Demonstranten stürmen Polizeigebäude

(dpa) - In der US-Großstadt Minneapolis ist es nach dem Tod des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz erneut zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten drangen in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) in eine Polizeistation ein, wie örtliche Medien berichteten. Auf Fernsehbildern waren auch Feuer zu sehen. Die Polizeistation sei evakuiert worden, berichtete der Sender CBS Minnesota unter Berufung auf eine Polizeimitteilung. „Demonstranten sind gewaltsam in das Gebäude eingedrungen und haben mehrere Brände entzündet“, zitierte der Sender weiter aus der Mitteilung. Auch in Denver kam es Medienberichten zufolge zu Protesten. Örtliche Medien berichteten dort über Schüsse. Laut Polizei wurden zunächst keine Verletzten gemeldet.

Vor dem Polizeigebäude in Minneapolis riefen Dutzende Demonstranten „Keine Gerechtigkeit - kein Frieden“ („No Justice, No Peace“), wie die „Washington Post“ berichtete. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd (46) war es in Minneapolis bereits zuvor zu schweren Ausschreitungen gekommen. Der Gouverneur des US-Bundesstaats Minnesota, Tim Walz, hatte daraufhin die Nationalgarde mobilisiert. In seiner Anordnung hieß es, friedliche Demonstrationen seien weiterhin erlaubt.

Auslöser für die Wut und Empörung der Demonstranten war ein rund zehn Minuten langes Video von Floyds Tod, das sich wie ein Lauffeuer in Sozialen Medien verbreitete: Ein weißer Polizist drückte sein Knie mehrere Minuten lang an den Hals des 46-Jährigen, der wiederholt um Hilfe flehte, bevor er das Bewusstsein verlor. Wiederholt sagte der Afroamerikaner: „Ich kann nicht atmen.“ Er starb kurz danach in einem nahen Krankenhaus. Die insgesamt vier involvierten Polizisten wurden entlassen, aber bislang weder festgenommen noch angeklagt.

Kurzmeldungen Lokales 29.05.2020

Stau nach Unfall auf der A3

(SC) - Auf der Düdelinger A3 in Richtung Kreisverkehr Gluck hat sich gegen 6 Uhr am Gaspericher Kreuz bei der Abfahrt zur A1 ein Unfall ereignet, durch den sich ein Stau gebildet hat.

Fahrer, die im Stau stehen, sind gebeten, eine Rettungsgasse für Rettungsfahrzeuge freizulassen.  

Kurzmeldungen Kultur 29.05.2020

US-Filmbösewicht Anthony James mit 77 Jahren gestorben

(dpa) - Der amerikanische Schauspieler Anthony James, vor allem durch Bösewichtrollen und Western bekannt, ist tot. Er starb am Dienstag im US-Staat Massachusetts an Krebs, wie die US-Filmblätter „Variety“ und „Hollywood Reporter“ berichteten. James wurde 77 Jahre alt. Zu seinen wichtigsten Filmauftritten zählte eine Mörderrolle in dem Krimi „In der Hitze der Nacht“ (1967) und der Western „Erbarmungslos“ (1992) an der Seite von Clint Eastwood. Beide Produktionen gewannen den Oscar als bester Film.

Der Sohn griechischer Einwanderer spielte in mehreren Fernsehserien mit, darunter „Rauchende Colts“, „Starsky & Hutch“ und „Das A-Team“. Zu seinen weiteren Filmen zählten „Fluchtpunkt San Francisco“, „Das fliegende Auge“ und „Die nackte Kanone 2½“.