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ACEL vor dem Schulbeginn: Von Studenten für Studenten
Lokales 3 Min. 12.09.2016 Aus unserem online-Archiv

ACEL vor dem Schulbeginn: Von Studenten für Studenten

Die Vorstandsmitglieder der ACEL Laurent Heyder, Laurent Cattarinussi, Pol Lutgen und Charel Muller stehen Studenten und denen die es werden wollen zur Seite.

ACEL vor dem Schulbeginn: Von Studenten für Studenten

Die Vorstandsmitglieder der ACEL Laurent Heyder, Laurent Cattarinussi, Pol Lutgen und Charel Muller stehen Studenten und denen die es werden wollen zur Seite.
Foto: Anouk Antony
Lokales 3 Min. 12.09.2016 Aus unserem online-Archiv

ACEL vor dem Schulbeginn: Von Studenten für Studenten

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Wenn in einigen Tagen für die Studenten die Rentrée ansteht, können sie auf höhere Stipendien zählen. Ein Verdienst der ACEL, des Dachverbandes des Studenten. Informieren, vertreten, zusammenbringen sind die Ziele der Vereinigung.

(SH) - Noch einige Tage entspannen, dann beginnt für viele Jugendliche das Schuljahr 2016/17. Für einige Studenten steht damit eine große Premiere an: das erste Semester an ihrer neuen Universität. Unterstützung auf diesem Weg finden sie u. a. bei der ACEL (Association des cercles d'étudiants luxembourgeois), seit 1984 Dachverband aller Luxemburger Studentenvereinigungen.

"Unsere Arbeit beruht auf drei Pfeilern", erklärte ACEL-Präsident Laurent Cattarinussi am Montag anlässlich der Pressekonferenz zur "Rentrée" und betonte: "Zum einen wollen wir informieren. Dies betrifft vor allem Schüler, die sich Gedanken darüber machen, welchen Studien sie nach bestandenem Schulabschluss nachgehen sollen. Wir gehen in Schulen, haben aber auch einen Studentenführer herausgegeben. Zum anderen vertritt die ACEL alle Studenten. Wir schauen, welche Sorgen und Probleme sie haben und wie wir helfen können. Schlussendlich ist es uns wichtig, die Studenten, die quer durch Europa verstreut sind, zu vereinen. Dies machen wir bei Veranstaltungen wie dem Weihnachtsturnier oder dem Sommerball."

Stärkere finanzielle Unterstützung

Das vergangene Jahr sei ein durchaus positives für den Studentenverband gewesen. Immerhin konnte mit der Studienbeihilfe ein wichtiges Dossier abgeschlossen werden. Ab diesem Schuljahr werden die Studenten finanziell stärker unterstützt.

Dass dies nötig war, ging im vergangenen Jahr aus einer TNS-Ilres-Studie hervor, in der viele Studenten angaben, Engpässe zu kennen. Das Ministerium hob das Stipendium für Studenten, die eine Universität im Ausland besuchen, um 22,5 Prozent, die "Bourse sociale" um durchschnittlich 19 Prozent an. Zudem wurde auch die Prozedur, um die Beihilfe zu beantragen, vereinfacht.

Des Weiteren verhandelt die ACEL noch mit den zuständigen Behörden, um den Studenten einen kostenlosen Zugang zum öffentlichen Transport zu garantieren. Schüler profitieren bereits hiervon. Und nachdem der Zugang kürzlich auch Jugendlichen, die eine Schule im Ausland besuchen gewährt wurde, ist man zuversichtlich, dass dies künftig auch für Studenten, die wie Schüler auch über kein eigenes Einkommen verfügen, gelten wird.

Wichtig ist der ACEL zudem die Gründung einer Studentenkammer. Diese soll demokratisch gewählt werden und die Sorgen und Interessen aller Studenten gegenüber der Politik vertreten.

Wie ACEL-Vizepräsident Laurent Heyder betonte, habe man lange darüber nachgedacht, wie man dies umsetzen könne. Dies vor allem, da viele Studenten im Ausland leben. Nun habe man jedoch einen Vorschlag eingereicht.

Information für Schüler und Studenten

Viel Zeit haben die Studenten in den vergangenen Monaten auch damit verbracht, den "Guide du futur étudiant" und den "Guide du futur diplômé" zu überarbeiten.

Letzterer wendet sich an Studenten, die kurz vor ihrem Abschluss stehen und sich auf Arbeitssuche begeben wollen, aber auch an diejenigen, die einen Praktikumsplatz suchen.

Ersterer soll vor allem Schülern bei der Suche nach einer Universität und einem Studiengang hilfreich sein. In dem Buch werden 43 Studentenvereine - sowohl nach Städten als auch fachspezifisch - vorgestellt.

An sie wendet sich auch die Aktion "Student fir en Dag". Diese besteht in einer Tagesreise in verschiedene Studienstädte während der Osterferien. Im vergangenen Jahr haben auf diese Art und Weise 319 Schüler zehn verschiedene Städte besucht.

Sport und Spaß

Ein wichtiger Termin für die ACEL und die Studenten ist des weiteren das "Tournoi de Noël", das in diesem Jahr am 27. und 28. Dezember ausgetragen wird. Hier treten Teams der verschiedenen Vereine im Volleyball, Basketball und Fußball gegeneinander an.

Im Mittelpunkt steht allerdings nicht nur die sportliche Leistung, sondern auch das gesellige Beisammensein. Dies ist auch während des "de Studentebal", der am 22. Juli 4000 Studenten vereinte, der Fall.

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