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Abschussprämien und Zaunausbau
Lokales 06.05.2019

Abschussprämien und Zaunausbau

Der rund acht Kilometer lange Zaun soll demnächst fertiggestellt werden.

Abschussprämien und Zaunausbau

Der rund acht Kilometer lange Zaun soll demnächst fertiggestellt werden.
Anouk Antony
Lokales 06.05.2019

Abschussprämien und Zaunausbau

Jacques GANSER
Jacques GANSER
Landwirtschaftsminister Romain Schneider hat weitere vorbeugende Maßnahmen im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest angekündigt

Innerhalb der nächsten Wochen soll der Schutzzaun gegen die Wildschweine entlang der Grenze zu Belgien fertiggestellt sein. Zudem sollen innerhalb diese Zone zwischen den Zäunen auf luxemburgischer und belgischer Seite bis Ende Juli sämtliche Wildschweine erlegt worden sein." Wir haben eine sogenannte "prime sanitaire" von 100 Euro für jedes erlegte Wildschwein innerhalb der zone blanche beschlossen", so Landwirtschaftsminister Romain Schneider. Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Jagdpächtern verlaufe gut, zudem werde erwogen auch im Rahmen der Jagdaktivitäten mit der belgischen Seite zu kooperieren.



Noch steht der Zaun nicht auf voller Länge, doch er sorgt bereits für viel Gesprächsstoff.
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Agrarminister Romain Schneider weist Bedenken des CSV-Abgeordneten Michel Wolter in Sachen Afrikanische Schweinepest zurück.

Ausbau nach Norden und Süden

Ein Experte der EU-Kommission, der die Maßnahmen zurzeit in Luxemburg unter die Lupe nimmt, zeigte sich laut Schneider zufrieden. Besonders die Zusammenarbeit zwischen den belgischen und den luxemburgischen Behörden sei gelobt worden. Laut Schneider würden in den nächsten Tagen weitere Planungen für einen Ausbau des Zaunes in nördlicher und südlicher Richtung vorangetrieben. "Auch wenn ein solcher Ausbau momentan noch nicht notwendig ist, wollen wir vorbereitet sein, falls sich das Virus entlang der Grenze weiter ausbreitet", so Schneider.

Auch im Raume Kaerjeng will man prüfen, wo weitere Zäune errichtet werden könnten. Laut Schneider habe er in diesem Sinne vor einigen Tagen ein gutes Gespräch mit dem Bürgermeister von Kaerjeng Michel Wolter geführt. Wolter hatte insbesondere die Vorgehensweise der zuständigen Ministerien kritisiert. Bisher blieb Luxemburg von der Afrikanischen Schweinepest verschont. Die insgesamt 173 untersuchten Kadaver lieferten allesamt negative Ergebnisse.            


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