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Ab nach Limpertsberg, die Fouer hat begonnen!
Lokales 24 2 Min. 23.08.2019

Ab nach Limpertsberg, die Fouer hat begonnen!

Bürgermeisterin Lydie Polfer durchtrennte um 17 Uhr das Tricolorebändchen.

Ab nach Limpertsberg, die Fouer hat begonnen!

Bürgermeisterin Lydie Polfer durchtrennte um 17 Uhr das Tricolorebändchen.
Foto: Chris Karaba
Lokales 24 2 Min. 23.08.2019

Ab nach Limpertsberg, die Fouer hat begonnen!

Rosa CLEMENTE
Rosa CLEMENTE
Jetzt ist es endlich so weit: Auf dem Glacis-Feld fiel am Freitagnachmittag der offizielle Startschuss zur 679. Auflage des größten luxemburgischen Volksfestes.

Vorfreude ist die schönste Freude. Sagt man. Noch größer ist allerdings die Freude, wenn es denn endlich losgeht, so auch am Freitag beim offiziellen Startschuss für die diesjährige Schueberfouer. Als Bürgermeisterin Lydie Polfer zusammen mit den Mitgliedern des hauptstädtischen Schöffenrats pünktlich um 17 Uhr das Tricolorebändchen am Haupteingang durchtrennt, verfallen die anwesenden Besucher in Jubel. 

Noch bis zum 11. September ist das Glacisfeld nun fest in der Hand von 231 Schaustellern. 16 Attraktionen richten sich explizit an Kinder, zudem gibt es 17 Schießstände, 31 Spielstände, acht Luna-Parks und 57 Verkaufsbuden. Nicht zu vergessen die zahlreichen Restaurants (13), Getränke- und Imbissbuden (28) sowie Süßwarenhändler, die täglich von mittags bis abends allerhand Leckereien anbieten. 


Am Freitag in der Mittagsstunde geht es los auf der Schueberfouer. Die offizielle Eröffnung ist um 17 Uhr.
Zum Auftakt: Was Fouer-Fans wissen müssen
In den nächsten 20 Tagen geht es auf dem Glacisfeld wieder turbulent zu. Alle Fakten zur optimalen Vorbereitung gibt es in unserem Überblick.

Das Fouer-Angebot dürfte auch in diesem Jahr wieder Hunderttausende Besucher auf das Glacisfeld ziehen. Allen Gästen wird denn auch geraten, nicht mit dem Auto auf das Messegelände zu kommen. Ihnen stehen neben der – zur Fouer kostenlosen – Tram auch gratis Pendelbusse, die von den Park&Ride-Plätzen Bouillon, Luxembourg-Sud und Parking du Stade und wieder zurück fahren, zur Verfügung.

Flexible Öffnungszeiten 

Der offizielle Startschuss für die diesjährige Ausgabe fiel zwar um 17 Uhr. Los ging es am Freitag aber bereits ab 11 Uhr. Denn: Auf Wunsch dürfen die Forains in diesem Jahr eine Stunde früher eröffnen als in den Vorjahren.  

Und so fanden bereits am Freitagvormittag die ersten Besucher den Weg bis auf das Glacis-Feld, um die neusten Attraktionen zu entdecken und sich allerhand Leckereien schmecken zu lassen.  

Klima-Demo am Rande 

Aber auch die jungen Aktivisten der Organisation Youth for Climate Luxemburg ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, den Rummel zu nutzen, um auf eines ihrer Anliegen aufmerksam zu machen. Mit einer Demonstration wollten sie, so wie weltweit andere Klimaaktivisten, gegen die aktuelle brasilianische Staatsführung protestieren und auf den Brand des Amazonas-Regenwalds aufmerksam machen.

Circa eine Stunde lang streckten die rund 100 Teilnehmer ihre selbst gemachten Plakate in die Luft, begleitet von lauten Rufen wie „On est assis pour le climat“. 


Amazonas-Protest auf der Schueberfouer
Youth for Climate Luxembourg ruft auf sozialen Netzen zu einer Protestkundgebung am Freitag vor dem Eingang der Fouer auf.

„Wir haben den Eingang der Schobermesse als Protestplatz ausgewählt, da wir wussten, dass sich wegen der Eröffnung heute viele Menschen hier versammeln würden. Es ist uns nämlich wichtig, dass die Frage des Klimaschutzes nicht in Vergessenheit gerät. Und gerade heute, am Tag, an dem weltweite Proteste für den Kampf gegen die Brände im Amazonas organisiert wurden, wollten wir als Jugendliche erneut unsere Stimmen erheben und ein Zeichen setzen“, so Joe Mersch, Mitglied von Youth for Climate Luxembourg. 


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