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Ab Mittwoch erlaubt: Schlittschuhlaufen auf dem Weiher in Kockelscheuer
Lokales 15 25.01.2017

Ab Mittwoch erlaubt: Schlittschuhlaufen auf dem Weiher in Kockelscheuer

Ab Mittwoch 12 Uhr ist der Weier "eröffnet".

Ab Mittwoch erlaubt: Schlittschuhlaufen auf dem Weiher in Kockelscheuer

Ab Mittwoch 12 Uhr ist der Weier "eröffnet".
Foto: Lex Kleren
Lokales 15 25.01.2017

Ab Mittwoch erlaubt: Schlittschuhlaufen auf dem Weiher in Kockelscheuer

Jacques GANSER
Jacques GANSER
Ab Mittwoch werden Schlittschuhläufer ihren Spaß haben. Der Weiher in Kockelscheuer darf ab dann zu bestimmten Zeiten betreten werden. Generell gilt jedoch, das Betreten von zugefrorenen Weihern und Flüssen bleibt gefährlich und verboten.

(jag/TJ) - Ab Mittwoch ist das Betreten des unteren Weihers in Kockelscheuer, zu bestimmten Zeiten, erlaubt. Schlittschuhlaufen und Spaziergänge über das Wasser werden dann möglich sein.

Hieß es am Montagmorgen noch, von Seiten der Hauptstadt-Schöffin Simone Beissel, das Verbot würde nicht aufgehoben werden, da der Kontrollaufwand zu hoch sei, so änderte der Schöffenrat am Abend seine Meinung. Aufgrund der hohen Nachfrage entschieden die Zuständigen, den Weiher für Besucher zu bestimmten Zeiten zugänglich zu machen. Ab Mittwoch und noch bis Sonntag dürfen die Weiher täglich zwischen 12.00 und 17.00 Uhr betreten werden. Während dieser Zeit wird geschultes Rettungspersonal der hauptstädtischen Berufsfeuerwehr das Gewässer beaufsichtigen. Ohne die Aufsicht sollte niemand den Weiher betreten.

Seit mehreren Jahren hatte der Weiher keine geschlossene Eisdecke mehr. Erst ab einer Stärke von 15 Zentimetern kann sie eine Person tragen und gilt als sicher. Zuletzt hatte man eine ähnliche Situation vor fünf Jahren.

Ein generelles Verbot gilt aus Sicherheitsgründen übrigens für sämtliche Eisflächen in Luxemburg, besonders aber für Flüsse und den Stausee. In den meisten Fällen wird auch durch eine entsprechende Beschilderung darauf hingewiesen. Dies untersteht den jeweiligen Gemeinden.

In drei Minuten tot

"Wir raten generell davon ab, sich auf natürliche Eisflächen zu begeben," so Christopher Schuh, Leiter der Notdienstzentrale." Das Einschätzen der Eisdicke ist sehr schwierig. Wer einbricht, hat praktisch null Überlebenschance. Nach zwei Minuten wird man bewußtlos, nach drei Minuten ist man ertrunken."

Übers Land sind zwar sogenannte Eisretter verteilt. Es handelt sich um schlauchbootähnliche Matten, auf denen man auf der Eisfläche bis zu einem Verunglückten vorrücken kann. Oft kommt diese Hilfe aber zu spät.


  


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