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Frisch und spritzig: Der Federweiße ist da
Lokales 03.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Ab Donnerstag im Verkauf

Frisch und spritzig: Der Federweiße ist da

Eine saisonale Spezialität von der Mosel: der Federweiße.
Ab Donnerstag im Verkauf

Frisch und spritzig: Der Federweiße ist da

Eine saisonale Spezialität von der Mosel: der Federweiße.
Foto: Serge Waldbillig
Lokales 03.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Ab Donnerstag im Verkauf

Frisch und spritzig: Der Federweiße ist da

Michel THIEL
Michel THIEL
Wer sich schon ein frühes Bild vom Jahrgang 2016 beim Moselwein machen will, kann sich auf das Ende der Woche freuen: Seit Donnerstag ist der Federweiße wieder erhältlich.

(nas) - Entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht: der „Fiederwäissen“. Für Weinfreunde bietet dieser Rebensaft allerdings einen ersten Vorgeschmack auf den Jahrgang 2016.

Etwa zehn Tage, nachdem die ersten Winzer mit der Traubenlese begonnen haben, ist der Federweiße ab Donnerstag u. a. bei der Genossenschaftskellerei Vinsmoselle und ab Freitag im Handel erhältlich.

Beim „Fiederwäissen“ handelt es sich um einen Wein, der noch in der Gärung ist. Obwohl eigentlich alle Rebsorten benutzt werden können, wird er in Luxemburg hauptsächlich aus den Rivaner-Trauben hergestellt.

Nachdem die Trauben gekeltert wurden, entwickeln sich im Most frische Hefen, die den darin enthaltenen Zucker vergären. Hierbei werden Alkohol und Kohlensäure produziert.

Die Hefen, die aussehen wie unzählige kleine Federn, vermehren sich weiter. Durch diesen Prozess erhält der Wein nicht nur seine Farbe, sondern auch seinen Namen. Danach folgt der Gärungsprozess.


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Wäinkinnigin 2016/2017,Aline Bruck,Weinkönigin 2016/2017. Foto:Gerry Huberty