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Ab 28. November werden die Busverbindungen im Norden optimiert
Lokales 22.11.2022
Tunnel Schüttburg

Ab 28. November werden die Busverbindungen im Norden optimiert

Alltag im Norden des Landes: Busse ersetzen die Zugverbindungen der Linie 10, vorerst bis Ostern 2023.
Tunnel Schüttburg

Ab 28. November werden die Busverbindungen im Norden optimiert

Alltag im Norden des Landes: Busse ersetzen die Zugverbindungen der Linie 10, vorerst bis Ostern 2023.
Foto: António Pires
Lokales 22.11.2022
Tunnel Schüttburg

Ab 28. November werden die Busverbindungen im Norden optimiert

Marc SCHLAMMES
Marc SCHLAMMES
Geduld ist angesagt im Ösling: Erst Ostern soll der Eisenbahntunnel Schüttburg wieder befahrbar sein. Ab Montag soll zumindest das Busangebot optimiert werden.

Auch wenn Mobilitätsministerium und Eisenbahngesellschaft die Busverbindungen infolge des Tunneleinsturzes bei Kautenbach verstärkt haben: Die Mobilität der Menschen im Landesnorden ist seit dem Zwischenfall im Tunnel Schüttburg erheblich beeinträchtigt.


Kautenbach , Schiburg , CFL Tunnel eingestürzt , Foto:Guy Jallay/Luxemburger Wort
Tunnel Schüttburg öffnet später als geplant
Zweieinhalb Monate nach dem Tunneleinsturz bei Kautenbach gibt es Details. Klar ist, dass die Strecke so schnell nicht frei für den Verkehr gegeben wird.

„Das tut uns weh“, muss am Dienstag auch François Bausch (Déi Gréng) mit Blick auf diese Beeinträchtigung feststellen; mit Parteikollegin Stéphanie Empain, Jeff Engelen (ADR) und Jean-Paul Schaaf (CSV) erwarten in der Fragestunde im Parlament gleich drei Abgeordnete aus dem Ösling gute Nachrichten vom Mobilitätsminister - ob in puncto Wiederöffnung des Eisenbahntunnels und der Zuglinie 10 oder bei den bestehenden Buslinien beziehungsweise den Ausweichlinien.

Busse fehlen, Fahrer fehlen

Doch wirklich Licht am Ende des Tunnels kann Bausch nicht verkünden. Er kann lediglich den Wiedereröffnungstermin, Ostern 2023, als „realistisch“ bestätigen; ursprünglich waren die CFL von einer Wiedereröffnung Mitte Dezember ausgegangen. 


Der steinige Weg zu einem mobileren Norden
In puncto Mobilität fühlen die Bürger aus dem Norden sich im Stich gelassen. Für Mobilitätsminister François Bausch ist eine Besserung in Sicht.

Und genau wie am Morgen CFL-Generaldirektor Marc Wengler im RTL-Interview muss der Minister die Abgeordneten vertrösten, dass der derzeitige Ersatzbusdienst am Limit sei: Es könne weder auf weitere Busse noch zusätzliche Fahrer zurückgegriffen werden. 

Wir machen alles, um den Menschen im Norden des Landes entgegenzukommen.

François Bausch (Déi Gréng), Mobilitätsminister

Am Ende hat er trotzdem eine gute Nachricht parat: Ab kommendem Montag, dem 28. November, werden die betroffenen Buslinien (153, 170, 174, 176, 179) und der Schülertransport nochmals modifiziert, unter anderem mit einer Taktverbesserung, einer optimierten Abstimmung zwischen Bahn und Bus sowie der Verlängerung verschiedener Strecken. „Wir machen alles, um den Menschen im Norden des Landes entgegenzukommen“, so François Bausch.   

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